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Es isch Obheiter...
..hört man die Einheimischen in diesen Tagen oft sagen.
Sonne ab 1.000 Meter Höhe! Gerade im Herbst hängt der Nebel manchmal hartnäckig in den mittleren Lagen. Im Gegensatz zum Bodennebel ist die Sicht unter dem Hochnebel zwar gut, aber eine Aussicht auf die Berge bleibt verwehrt. Der Hochnebel ist eine tiefliegende Wolkenschicht, die durch Abkühlung wasserdampfreicher Luft an einer Inversion (Temperaturumkehr in der Atmosphäre) entsteht und sich meist erst in den Mittagsstunden auflöst.
Jetzt hat man natürlich die Möglichkeit unter der Nebeldecke zu bleiben und über das Wetter jammern, oder aber man nutzt die Vorteile der unterschiedlichen Höhenlagen Oberstdorfs. Ganz oft spitzeln nämlich die Berggipfel aus der Wolkendecke hinaus und erlauben phantastische Aussichten über ein unendlich scheinendes Wolkenmeer. Dieses Phänomen wird von den Einheimischen „Obheiter“ genannt. Viele Sonnenhungrige nutzen jetzt die Bergbahnen, um schnellstmöglich hinauf zu kommen. Der Augenblick, in dem die Bahn die Nebeldecke hinter sich lässt, wird mit vielen „Ahs und Ohs“ der Gondelfahrer begeistert begleitet. Im Tal kann man es fast nicht glauben, welch traumhaftes Wetter einen hier oben erwartet.
Unvergessliche Aus-und Augenblicke sind hier garantiert. Also nichts wie los und ab auf die Berge!
























