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Svenja Tannheimer
Online Kommunikation
Ich hab mich kurz geärgert, da ich bei einem Überholmanöver zuviel riskiert habe. Aber es war bald vergessen, da ich 2. in der Qualifikation wurde. Für mich eine Premiere, da ich das noch nie geschafft habe. Meine Schwäche war bislang immer, alleine gegen die Uhr zu fahren. Ich fühlte mich gut auf dem Board, das zählt. Der Rest kommt von alleine. Am Ende bedeutete das Platz 25.
Nach den Weltcups in Lech ging es für zwei Tage heim nach Oberstdorf bevor dann das Flugzeug in die USA nach Telluride/Colorado abhob.
Bis zum Finaltag hatte ich dort auch eine gute Zeit. Ich kam in der Qualifikation auf Platz 13 und hatte ein gutes Gefühl für das Finale. Dann kam stürzte ich in der ersten Runde, weil mich ein anderer Snowboarder am Boardende (Tail) berührte. Unglücklicherweise ist mir, als ich am Boden lag, noch jemand über den linken Handrücken gefahren. Dabei wurden die beiden Daumensehnen sowie die Arterie am Handgelenk durchgeschnitten.Es sah wild aus, das linke Handgelenk.
Ich wurde dann in den USA noch operiert und konnte mit dem Team nach Hause fliegen.
Momentan befinde ich mich daheim in Oberstdorf. Die Rehabilitation verläuft soweit gut. Mitte Januar werde ich dann entscheiden, ob ich zur WM nach La Molina (Spanien) fahre.
Aber spätestens Ende Januar, pünktlich zu den X-Games in Aspen, sollte alles wieder okay sein und die Saison kann weitergehen.