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Anton Henkel

In Aitrang (Kreis Ostallgäu) am 14. Oktober 1892 geboren, am 08. März 1963 in Oberstdorf gestorben. Kam 1914 als junger Lehrer nach Blaichach.

Monate später, der Erste Weltkrieg war ausgebrochen, rief ihn das Vaterland. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft (bis 1920) beorderte ihn die Schulbehörde an die Volksschule Oberstdorf, wo er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand als hochgeachteter Schulmann tätig war. 1920 übernahm er als Jugendwart die Nachwuchsarbeit beim Ski-Club Oberstdorf. Einmalig im ganzen Land war der von ihm hier eingeführte Schul-Skilauf im Rahmen des Schulsports. Es gab in Oberstdorf schon Schul-Skiwettläufe, als an anderen Volks- u. höheren Schulen an Ski- lauf als Schulfach noch nicht gedacht wurde. Waren die vorgesetzten Stellen von den großen Aktivitäten des jungen Lehrers erst nicht sonderlich angetan, so hatte später der Erfolg 'viele Väter'. Anton Henkel wurde in Gremien berufen und mit Ehrungen bedacht. Um nur einige zu benennen: Jugendwart beim Allgäuer Skiverband und beim Deutschen Skiverband. Er wurde als offizieller Kampfrichter zu den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen eingeladen. Das er Ehren- Mitglied des SCO war und weiter dessen höchste Ehrungen erntete, war schon fast selbstverständlich. Dieses sportliche und erzieherische Engagement wäre sicher ohne grösstes Verständnis und Mithilfe seiner aus Schweden stammenden Frau Sonja, geb. Ahlström, nicht möglich gewesen.

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Gisela Schraudolf

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