Robert Curry
Feuerwehreinsatz beim grossen Brand von 1865
Vor 100 Jahren: Viehscheid zu Oberstdorf
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Oberstdorfer Wappen

Das ursprüngliche Wappen der Ortsgemeinde war in rot ein links hin- springendes, schwarz gezäumtes silbernes Ross. 1835 erbat die Gemeinde als Siegelbild das alte Wappen der Herren von Heimenhofen zur Erinnerung an die Erwerbung des Ortes durch Oswald von Heimenhofen im Jahre 1370. Um die grundsätzlichen Bedenken König Ludwig I gegen die Verleihung von Wappen erloschener Familien an Gemeinden zu zerstreuen, wurde darauf hingewiesen, dass der Schimmel im Wappen der Heimenhofen auch die Viehzucht als Hauptnahrungsquelle dieses Allgäurischen Bezirks versinnbildlichen könne. Am 31. März 1836 wurde das unveränderte Wappenbild des einstigen Ortsadels verliehen. Die ältere heraldische Literatur liess irrigerweise den schwarzen Zügel weg, der es von anderen Pferdewappen unterschied. Es wurde von Hofgraveur Neuss entworfen. Es wurde im Laufe der Jahre auch mehrfach entstellt (Schimmel rechts springend, ohne Zaumzeug, mit Sattel, Zinnen auf dem Schild u.a.), so zeigt es sich heute wieder in der ursprünglichen Form. Das Springen des Pferdes wird in der Heraldik immer vom Schildträger aus gesehen.

Geschichte unserer Heimat

Gisela Schraudolf

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Gisela Schraudolf
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