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Alte Oberstdorfer Tracht
Alte Oberstdorfer Tracht
Oberstdorfer Gebirgstracht
Oberstdorfer Gebirgstracht
Trachten
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Oberstdorf › Erlebnis › Kultur

Gebirgstrachten & Heimatschutzverein Oberstdorf

Mit derzeit über 1000 Mitgliedern ist der Oberstdorfer Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein der größte Trachtenverein Deutschlands.

Der am 28. April 1901 von einer Schar von 90 heimatbegeisterten Männern und Frauen gegründete Verein blickt heute auf eine über 100 Jahre andauernde erfolgreiche Vereinsgeschichte zurück. Ziel der Gruppe damals wie heute ist es, all das zu pflegen und zu wahren und an künfige Generationen weiterzugeben, was an alter Sitte und Trach, an Brauchtum und Art vorhanden war uns ist. Dazu zählen in Oberstdorf vor allem zwei Trachten, die etwas aufwendigere Historische Tracht und die feste Gebirgstracht. Kein geringerer als Prinzregent Luitpold von Bayern lieferte hierfür die prominente Vorlage. Er führte bereits 1852 die kurze Lederhose für seine Jäger und Treiber ein, die auch für die Gebirgstracht der Männer übernommen wurde.
Zum Repertoire des über die Grenzen des Allgäus und Deutschlands bekannten Vereins gehören u.a. Trachtenbälle, beschauliche Heimatabende, Theateraufführungen, Jodler-, Volkstanz- und Musikabende genauso wie Waldfeste und die Teilnahme an Folklorefesten. Einer der Höhepunkte des Vereinsgeschehens ist unbestritten der "Wilde-Mändle-Tanz", der wohl älteste Kulturtanz im deutschsprachigen Raum. "Stammsitz" und somit Austragungsort der meisten Veranstaltungen der Trachtler ist die Oybele-Festhalle nahe der Nebelhornbahn. Eine bodenständige Tradition seit über vierzig Jahren ist das "Allgäuer Jugend-Trachtentreffen", bei dem rund 30 Gruppen aus dem ganzen Oberallgäu ihr Können anschaulich demonstrieren.

Oberstdorfer Sonntagstracht

Ein Mieder aus hochroter Seide mit Stickerei und einem schwarzen, knöchellangen Plisseerock. Darunter eine weiße Leinenbluse mit einem schwarzen Seidenhalstuch und weiße Kniestrümpfe. Als reich verzierte Kopfbedeckung die so genannte Reginahaube für Mädchen und ledige Frauen, der breitrandige schwarze Schattenhut für verheiratete Frauen. Für die Männer eine schichte, schwarze Bundlederhose und rote mit Stickerei verzierte Hosenträger, die entweder aus Leder oder aus Tuch gefertigt sind. Dazu ein weißes Leinenhemd und hellgraue Kniestrümpfe aus Wolle. Ein schwarzer Hut mit Goldkordel und Quaste oder eine schwarze Zipfelmütze.
So sieht sie aus, die Oberstdorfer Sonntagstracht, die auch als Oberpfarrtracht bezeichnet wird. Die Grundform, der um 1920 vom Heimatverein Oberstdorf wiederbelebten Historischen Tracht, entstammt der oberdeutschen-alemannischen Bauerntracht aus der Barockzeit.
Die historische Trachtengruppe und die um 1970 gegründete Jugendtrachtengruppe treten in dieser orginalen Tracht mit ihrem schwäbisch-alemannisch geprägten Tänzen bei Heimatfesten, Hochzeiten und zu verschiedensten anderen Anlässen auf.

Vorstellung der Weihnachts-CD

Weihnachts CD

- eine musikalische Reise durch den Oberstdorfer Advent -
Unter der Schirmherrschaft des Trachtenvereins Oberstdorf ist es zum ersten Mal gelungen,
mit insgesamt 10 Oberstdorfer Musik- und Gesangsgruppen sowie dem Sprecher Eugen Thomma,
gemeinsam eine musikalische Oberstdorfer Advents-CD produzieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Trachtenvereins unter:

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