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Schöllanger Burg
Die noch erhaltene Burgkirche, von 1351-1804 Pfarrkirche der Pfarrei Burg, wie im Mittelalter die Pfarrei Schoellang genannt wurde, sie ist jetzt einsame Friedhofskapelle in dem einzig schoen gelegenen Schoell. Bergfriedhof.
Unmittelbar an der Kapelle in Rubi (erbaut 1635, mit zierlichem, reizendem Rokokko-Altaerchen mit dem Bilde der hl. Schutzpatronin Mutter Anna und einem bemerkenswerten Bild der hl. Sippe von ungefaehr 1700) vorbei, aufwaerts zum Wald, stets am Rande des Steilabfalles der Iller, immer langsam ansteigend, zur Schoellanger Burg.
In der Kapelle befinden sich stattliche Barockaltaere, gut gefasst von dem Schoellanger Kunstmaler Constantin Ess. Der linke Seiten altar mit dem lieblichen Madonnenbild ist eine beliebte Wallfahrtsstaette hoffender Muetter. Im Jahre 1963 hat an der Suedseite der Burgkapelle der Erschliesser der Breitachklamm, Pfarrer Johannes Schiebel, der im Alter von 92 Jahren verstarb, seine letzte Ruhestaette gefunden. Die den Heiligen Michael, Barbara, Dorothea und allen Engeln geweihten Burgkirche erhielt ihre heutige Gestalt wohl noch zu Anfang des 15. Jh., wobei Teile des erheblich kleineren, fruehmittelalterlichen Kirchleins im Norden und Westen mit einbezogen wurden. Pfingsten 1579 zerstoerte ein Blitzschlag Dachstuhl, Turm und drei Glocken. Der Augsburger Bischof Marquard vom Berg stiftete zur Wiederherstellung eine durch den beruehmten Glockengiesser Hans Frei zu Kempten gegossene Glocke, die nach der Sage mit ihrem hellen, wundervollen Klang bis in Kempten vernommen wurde. Bis 1804 hing diese Glocke in einem neben der suedlichen Umfassungsmauer errichteten hoelzernen Turm, wurde dann in die neue Pfarrkirche uebertragen.
Art des Bauwerks: Kirche
Name: Schöllanger Burg
Straße: bewaldeter Höhenrücken bei Rubi
PLZ - Ort: 87561 - Oberstdorf
Konfession: römisch-katholisch
Info/Sehenswürdigkeit: Einsame Friedhofskapelle mit Bergfriedhof, ehemalige Pfarrkirche St. Michael; letzte Ruhestätte von Pfarrer Johann Schiebel, Erschließer der Breitachklamm
Namenspatron: Hl. Michael
Gottesdienste: nur bei Beerdigungen
Pfarrer: Peter Guggenberger
Zeit der Erbauung: 1. Hälfte 15. Jahrhundert
Baustil: Renaissance,
Bauliche Veränderungen / Neugestaltung: 1579 zerstörte ein Blitzschlag Dachstuhl, Turm und 3 Glocken. Der Augsburger Bischof stiftete eine neue Glocke, 1804 wurde sie in die neue Pfarrkirche übertragen
Künstlerische Kostbarkeiten: Taufstein/-becken
Besonderheiten: Friedhof bei der Kirche,
Beschreibung der Besonderheiten: Bergfriedhof:
Einer der schönstgelegenen Friedhöfe im Allgäu
Information zu den Veranstaltungen: Die Kapelle ist geöffnet
Verwaltung: Kath. Pfarramt Oberstdorf
Straße: Ortsteil Schöllang
PLZ - Ort: 87561 - Oberstdorf
Ansprechpartner: Pfarrer Peter Guggenberger
Telefon: 08322/977550







