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        <title>Viehscheid (Oberstdorf)</title>
        <link>http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/</link>
        <description>Nach rund 100 Tagen auf Bergeshöh beginnt der Alpabtrieb, dessen Höhepunkt die Viehscheide in Oberstdorf und Schöllang sind.</description>
        <language>de</language>
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            <title>Viehscheid (Oberstdorf)</title>
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            <title>Viehscheid › Standort Viehscheidplatz</title>
            <link>http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/standort-viehscheidplatz.html</link>
            <description>Er befindet sich im Ried (Renksteg), südlich von Oberstdorf</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/standort-viehscheidplatz.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/oberstdorf/76366/150.jpg" alt="Standort Viehscheidplatz"   width="150" height="92" /></a><br/><br/><b>Er befindet sich im Ried (Renksteg), südlich von Oberstdorf</b>]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 08:29:18 GMT</pubDate>
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            <title>Viehscheid › Kleines Viehscheid-Lexikon</title>
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            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/kleines-viehscheid-lexikon.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/oberstdorf/61818/150.jpg" alt="Viehscheid Schöllang 2010"  title="Viehscheid in Schöllang am 12. September und in Oberstdorf am 13. September 2011." width="150" height="99" /></a><br/><br/><b></b><br/><br/>
Alpe
Bergweiden inklusive der entsprechenden Unterkünfte für Hirten und Vieh (Alphütte mit Ställen). Ist nur während der Sommermonate bewirtschaftet. Im bajuwarischen Sprachtum werden die Alpen übrgens auch "Almen" genannt.

Galtalpe
Alpe, auf der nur Galtvieh gehalten wird.

Galtvieh
Vieh, das noch keine Milch gibt.

Kalb
Rind bis zum 1. Lebensjahr.

Kranzrind
Festlich geschmücktes Rind, das die Herde beim Almabtrieb anführt, wenn während des Sommers keine Viehverluste zu beklagen waren.

Kuh
Weibliches Rind, das mindestens einmal gekalbt hat und somit Milch produziert.

Kuhalpe
Alpe, auf der Kühe gehalten werden, deren Milch zur Verarbeitung ins Tal gebracht wird.

Mischalpe
Alpe, auf der neben Kühen und Jungvieh zum Teil auch Tiere anderer Art (Ziegen, Schafe, Pferde u.Ä.) gehalten werden.

Ochse
Das kastrierte männliche Rind, wird heute hauptsächlich zur Fleischproduktion gahalten.

Rind
Großer, hohlhörniger Wiederkäuer; eines der ältesten Haustiere (seit ca. 4000 v.Chr), zunächst heiliges Tier, später Arbeits- und Nutztier (Milch, Fleisch). Oft wird mit "Rind" im allgemeinen Sprachgebrauch auch nur das (weibliche) Jungrind gemeint.

Scheidplatz
Meist auißerhalb des Ortes gelegener Platz, auf dem die Herden nach dem Almabtrieb wieder auseinandergeschieden und an ihre Besitzer zurückgegeben werden. 

Schellen
Große, aus Schwarzblech gefertigte Kuhglocken, die speziell für den Viehscheid angelegt werden.

Schumpen
Weibliches Jungvieh

Sennalpe
Alpe, auf der Kühe gehalten werden, deren Milch noch vor Ort verarbeitet wird (Käse etc.)

Stier
Das männliche, nicht kastrierte Rind, auch "Bulle" genannt.

Viehscheid
Rückgabe der einzelnen Tiere aus den Herden, die den Sommer auf der Alpe verbrachten, an ihre Besitzer. Findet auf dem so genannten Scheidplatz statt.]]></content:encoded>
            <pubDate>Mon, 20 Sep 2010 08:47:59 GMT</pubDate>
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            <title>Viehscheid › Viehscheid-Termine</title>
            <link>http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/viehscheid-termine.html</link>
            <description>Viehscheid in Oberstdorf - 13. September 2012 Viehscheid im Ortsteil Schöllang - 12. September 2012</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/viehscheid-termine.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/oberstdorf/61359/150.jpg" alt="Viehscheid Schöllang - Hintere Seealpe"  title="Hintere Seealpe" width="150" height="112" /></a><br/><br/><b>Viehscheid in Oberstdorf - 13. September 2012 Viehscheid im Ortsteil Schöllang - 12. September 2012</b><br/><br/>
In Oberstdorf kommen am 13.09.12 im Laufe des Vormittags (ab ca. 09 Uhr/9.30 Uhr) die Hirten von ihren Alpen mit dem Vieh nacheinander ins Tal. Das Vieh wird dann an ihre Besitzer verteilt. 
Für das leibliche Wohl und die Unterhaltung der Gäste und Besucher ist im Festzelt ausreichend gesorgt. Der Viehscheidplatz in Oberstdorf befindet sich am Ried (Renksteg), am südlichen Ortsrand von Oberstdorf. Bis zu 20.000 Besucher verfolgten am Oberstdorfer Scheidplatz im Ried die Rückkehr von über 1.000 Stück Vieh von den den Alpen Bierenwang, Taufersberg, Haldenwang, Rappenalpe, Biberalpe und Traufbergalpe.
+Bus zum Scheidplatz+
Pendelbusse von Oberstdorf Bahnhof zum Renksteg ab 8:00 Uhr
Stellwagenfahrten vom Megèver Platz zum Renksteg ab 9:00 – 9:30 Uhr


In Schöllang befindet sich der Viehscheidplatz am am südlichen Ortseingang.
Über 700 Stück Vieh werden in Schöllang am 12.09.12 ab 9 Uhr zum Ende des Alpsommers von folgenden Alpen begrüßt: Entschenalpe, Hintere Seealpe, Gutenalpe, Käseralpe. Für Unterhaltung im Festzelt ist durch die Musikkapelle Schöllang und die Rubihorn Musikanten gesorgt. 
+Bus zum Scheidplatz+
Oberstdorf nach Fischen Linienverkehr laut Fahrplan. Ab 9 Uhr Pendelbusse von Fischen nach Schöllang.

An der Spitze des Zuges ist der Alphirte mit dem Kranzrind. Es darf aber nur dann mit dem üppigen Kopfschmuck aus Blumen und Spiegeln geschmückt werden, wenn kein ernster Unfall während des Sommers auf den Alpen passiert ist.


 

 
 

 
 

 
 
 

 
 

 




(Änderungen vorbehalten) 

Weitere Informationen finden Sie außerdem unter:
http://www.allgaeu-viehscheid.de]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:23:26 GMT</pubDate>
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            <title>Viehscheid › Viehscheid vor hundert Jahren</title>
            <link>http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/viehscheid-vor-hundert-jahren.html</link>
            <description>Zu einem großen Volksfest und Viehmarkt hatte sich schon damals der Tag der »Viehscheide zu Oberstdorf« entwickelt, und so zeigen die Holzschnitte zu dem Zeitungsbericht vor allem Bilder von diesem Ereignis.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/viehscheid-vor-hundert-jahren.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/oberstdorf/3236/150.jpg" alt="Vor 100 Jahren: Viehscheid zu Oberstdorf"  title="1. Auftrieb auf die Alm 2. Auf der Hochalm im Sonnenschein 3. Herde im Schneesturm 4. Die Viehscheide 5. Das Ausrufen und Vorführen 6. Bekränzen des Hirten und des besten Stückes der Herde 7. St. Loretto" width="150" height="196" /></a><br/><br/><b>Zu einem großen Volksfest und Viehmarkt hatte sich schon damals der Tag der »Viehscheide zu Oberstdorf« entwickelt, und so zeigen die Holzschnitte zu dem Zeitungsbericht vor allem Bilder von diesem Ereignis.</b><br/><br/>
»Der Marktflecken Oberstdorf im bayerischen Allgäu ist neuerdings eine der beliebtesten Sommerfrischen am nördlichen Fuße der deutschen Alpen geworden, und verdient auch in der Tat durch seine reizvolle Lage, wie durch die Schönheit seiner Umgebung diese Bevorzugung.« So beschrieb schon vor fast 100 Jahren der »Reporter« einer illustrierten Zeitung unseren Ort. 

Und nur weniges hat sich im Vergleich mit der heutigen Zeit geändert. Während in früheren Zeiten mit dem Viehscheid auch ein reger Viehmarkt verbunden war, werden heute hier nur noch wenige Tiere verkauft. Noch immer findet der Viehscheid am Renksteg statt, noch immer werden die schönsten Tiere bekränzt und all das wird von vielen Zuschauern beobachtet. 

Unsere Bilder von damals und heute beweisen uns, dass der Viehscheid durchaus nicht – wie wohl mancher glauben könnte – als Touristenattraktion entstanden ist, sondern schon immer ein Arbeitstag, aber zugleich auch ein Fest im bäuerlichen Jahresablauf war und sich bis heute so erhalten hat. 

Der Oberstdorfer Heimatdichter Arthur Maximilian Miller (1901–1992) schrieb in den 30er Jahren in seinen Betrachtungen »Oberstdorf im Reigen der Jahreszeiten «: »Mitte September ist der Viehscheid herangekommen. Die Herden auf den Alpen spüren, dass ihre Heimfahrt nahe ist und sind voll Unruhe und Erwartung, dann beginnt der Abzug der Herden. 

Von allen Bergen herab, aus allen Tälern hervor klingt das Rollen der mächtigen Glocken, als würde dem seligen Sommerglück der Höhe zu Grab geläutet. Auf dem Viehscheidplatz oberhalb Loretto treffen die Herden ein, voran die buntgekrönten, von Blumen und Flitter starrenden Kranzrinder in ihrer glänzenden Kraft, und die übrige geschmückte Herde hintendrein. Bärtige Sennen mit stolz geschwungenen Stöcken führen die Tiere, ein großes Getose von Glocken und ein Gebrüll der im Ring umtreibenden Tiere erfüllt den Platz, dann folgt der Viehmarkt, aus dem Festzelt schmettert die Musik.« 

Text: Lieselotte Jahn]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 07 Apr 2009 12:15:51 GMT</pubDate>
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            <title>Viehscheid › Ablauf eines typischen Viehscheids</title>
            <link>http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/ablauf-eines-typischen-viehscheids.html</link>
            <description>Im Allgäu hat die Viehwirtschaft eine lange Tradition. Die einzelnen, genossenschaftlich verwalteten Alpen werden mit Tieren von verschiedenen Bauern »beschlagen«. Dabei unterscheidet man zwischen Galt-Alpen und Senn-Alpen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.oberstdorf.de/erlebnis/viehscheid/ablauf-eines-typischen-viehscheids.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/oberstdorf/3266/150.jpg" alt="Viehscheid"  title="Viehscheid Oberstdorf" width="150" height="100" /></a><br/><br/><b>Im Allgäu hat die Viehwirtschaft eine lange Tradition. Die einzelnen, genossenschaftlich verwalteten Alpen werden mit Tieren von verschiedenen Bauern »beschlagen«. Dabei unterscheidet man zwischen Galt-Alpen und Senn-Alpen.</b><br/><br/>
Während bei den Senn-Alpen Kühe »übersömmern«, deren Milch an Ort und Stelle zu Butter und Käse verarbeitet wird, ist auf den Galt-Alpen das Jungvieh unter sich. Nur einzelne Kühe werden zum Lebensunterhalt der Hirten mitgetrieben.

Nach rund 100 Tagen auf Bergeshöh beginnt der Alpabtrieb, dessen Höhepunkt am 13. September (wenn dieser Tag ein Sonntag ist, am 12. September) der Viehscheid am Renksteg ist. Während beim Viehscheid das Jungvieh heimkehrt, sind es am Matthäustag, das ist der 21. September, überwiegend die Kühe, die buntgeschmückt, von ihren Besitzern in Empfang genommen werden und im Stall oft alleine ihren angestammten Platz wiederfinden. 

Am Tage des Viehscheides heißt es für die Kranzbinderin, pünktlich überall dort zur Stelle zu sein, wo sich Vieh und Hirten zum Einzug ins Tal vorbereiten. Die Hirten wechseln hier ihre Kleidung und ziehen ihr gutes Gewand an, Lederhose mit bestickten Hosenträgern und weißem Hemd und schmücken ihren Hut mit frischen Blumen. Währenddessen wird die »Schönheitskönigin « unter den Rindern mit einem üppigen Kopfputz »gekrönt«. Nur wenn während des Sommers der Viehbestand einer Alpe von Krankheit, Absturz oder einem anderen Unglück verschont blieb, darf vom Oberhirten die so geschmückte Kranzkuh zum Scheidplatz geführt werden.

Oberstdorf
Ab ca. 9 Uhr/9.30 Uhr treffen die Herden von den Galtalpen (Bierenwang, Taufersberg, Haldenwang, Rappenalpe, Biberalpe und Traufbergalpe) auf dem Scheidplatz im Ried ein. 
Schöllang
Ab 9 Uhr treffen hier die Alpen Entschenalpe, Hintere Seealpe, Gutenalpe, Käseralpe am Scheidplatz ein



Schon von weitem hört man das Tönen der riesengroßen Schellen und Glocken, die die Tiere mit stoischer Gelassenheit an kunstvoll gezierten Lederriemen um den Hals zu Tale tragen. Voran der Alphirte mit dem Kranzrind.  

Am Scheidplatz durchläuft jede Herde einen Verschlag, in dem sie »geschieden«, d. h. getrennt wird und an dessen Ende die Tiere einzeln beim Hirten ankommen. Laut ruft dieser den Namen des Besitzers, der schon bereitsteht, um sein Vieh in Empfang zu nehmen.

In langen Reihen werden die Kälber, Einjährigen und Rinder am Scheidhag angebunden und warten dort geduldig, bis es heimgeht in den eigenen Stall. Vorher ist es allerdings auch ein Grund für den Bauern, der sich über die gesunde Heimkehr seiner Tiere freut, in Gesellschaft der Hirten und der vielen Schaulustigen mitzufeiern. Dazu steht das Festzelt bereit, wo man sich die Maß Bier und die »Scheidwürste« bei zünftiger Musik schmecken lässt. Meist wird ein richtiges Volksfest daraus.  
]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 07 Apr 2009 12:15:51 GMT</pubDate>
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