Oberstdorf hat den Gäste-Kurdirektor

Der Oberstdorfer Gäste-Kurdirektor 2012 steht fest - Tamara Biedebach ist Oberstdorfs erste Gäste-Kurdirektorin.

Kulinarische und natürliche Genüsse

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am 27.5.
Das Marktbähnle

am Freitag, 18. Mai| 4. Amtswochenende vom 17. bis 20. Mai 2012

Freitag - Naturgenuss pur!
Nach einer geruhsamen und erholsamen Nacht im wunderbaren Hotel Oberstdorf und einem relativ gemütlichen Start in den Tag, wir mussten "erst" um 8 Uhr aufstehen, sind wir zum Frühstücksbüffet. Ich kann euch sagen: wenn wir das alles probiert hätten, was dort angeboten wird... eine unglaubliche Auswahl und sehr, sehr reichhaltig! Ein besonderes Highlight war das in der Brotbacksauna frisch hergestellte Saunabrot. Echt lecker! Außerdem wurden auf Wunsch direkt vor unseren Augen Rührei, Omeletts oder Spiegeleier zubereitet. Eine weitere Besonderheit: es gab, ganz typisch Bayerisch, Weißwürste! Da konnte mein Mann natürlich nicht widerstehen... Auch die Auswahl an Kaffeespezialitäten ließen keine Wünsche offen. So genießt man zum Frühstück auch schon mal einen Cappuccino oder einen Latte Macchiato.
Gut gestärkt starteten wir dann gegen kurz vor 10 h nach Oberstdorf zu einem kleinen Einkaufsbummel.

Gegen 11:15 Uhr waren wir dann am vereinbarten Treffpunkt am Oberstdorf Haus. Dort trafen wir uns mit meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten, denn um 11:30 Uhr sollte ja schon die Kulinarische Tälerfahrt mit dem Marktbähnle starten, die während der Naturgenusswochen jeden Freitag in Oberstdorf stattfindet. Im Oberstdorf-Haus war im Café Am Dorfbrunnen der Start und Zielpunkt. Hier gab es zunächst für jeden Teilnehmer ein Glas Prosecco mit Holundersaft, außerdem Tomate-Mozarella-Spießchen und Grissini mit Schinken. Hmmm! Petra Genster, die stv. Tourismusdirektorin von Oberstdorf, begrüßte alle Teilnehmer sehr herzlich und berichtete kurz zum Ablauf des Tages. Danach ging es nach draußen, wo bereits das Marktbähnle auf uns wartete. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen und waren ganz gespannt, was uns nun so erwarten würde. Ganz gemütlich fuhren wir dann mit dem Marktbähnle Richtung Lorettokapellen, dann über den Burgstallsteig neben dem Langlaufstadion Ried, am Golfplatz vorbei hinein ins malerische Trettachtal. Frisches Frühlingsgrün rechts und links, Löwenzahn und Butterblumen und frisch geweißelte Bergspitzen. Ein wirklich traumhafter Ausblick in die Natur! Gegen 12:30 Uhr trafen wir am Café Restaurant Christlessee ein. Dort gab es als Vorspeise warmes geräuchertes Forellenfilet mit frischem Holzofenbrot und Preiselbeermerrettich. Ein richtiger Gaumenschmaus. Nach kurzer Weiterfahrt kehrten wir dann bei unserem zweiten kulinarischen Haltepunkt, dem Berggasthof Riefenkopf ein. Dort wurden wir mit einem Hauptgericht, bestehend aus Schweinemedaillons mit Pfefferrahmsoße und Bärlauchspätzle und einer bunten Salatschüssel verwöhnt. Ich vermute, spätestens jetzt läuft euch das Wasser im Mund zusammen, oder?! Es war jedenfalls echt hervorragend! Gegen 15 Uhr war auch hier wieder Abfahrt und es ging noch ein Stück weiter ins Trettachtal zum Berggasthof Spielmannsau. Hier verweilten wir dann auf der Terrasse und genossen Kaffee und Kuchen bei blau-weißem Himmel und herrlichem Ausblick auf die Berggipfel, insbesondere auf die markante Trettachspitze. Bei vielen netten Gesprächen mit unseren Mitfahrern verging die Zeit wie im Fluge und so mussten wir gegen 16:15 Uhr leider schon wieder aufbrechen und waren gegen 16:40 Uhr wieder zurück am Oberstdorf-Haus. Hier stand für alle Teilnehmer der Fahrt noch eine leckere Maibowle bereit. Es war ein sehr schöner und entspannter Ausflug mit vielen Gaumenschmeichlern, den wir wirklich sehr genossen haben.

Satt und zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken im Kopf fuhren wir anschließend wieder Richtung Hotel Oberstdorf, denn dort wartete noch etwas ganz Besonderes auf mich. Für 18 Uhr hatte ich einen Termin für eine Bergkristallzeremonie bei Juliana. Dabei waren Fußkompressen, Gesichtsreinigung, Reinigungsmaske, Kopfmassage, Brauenkorrektur, Gesichts-, Dekolleté-, Nackenmassage, Tagespflege und der krönende Abschluss: eiskalte Bergkristalle, die die Haut erfrischen Es war sooo herrlich! Obwohl ich schon wirklich lange verwöhnt wurde: ich hätte noch länger liegen bleiben können! An diese Stelle mal ein herzliches Dankeschön an Juliana!

Danach, wie hätte es anders sein sollen, Essen. ;-) Im Restaurant Val di Fiemme gab es Allegro con Gusto! Vom Vorspeisenbuffet über Salatbuffet zu Suppe, verschiedenen Hauptgerichten wie z. B. Fischvariationen auf Glasnudeln mit Gemüse Brunoises, rosa gebratener Kalbsrücken auf Estragonkartoffeln und frischer Spargel und Nachtisch. Was will man mehr?! Wer da nicht satt wurde, hatte garantiert was falsch gemacht... Wir waren jedenfalls anschließend so gesättigt, dass wir an der Bar zur Verdauung einen leckeren Williams aus dem Fäßchen trinken mussten :-)... Und Weizen und Russ durften natürlich auch nicht fehlen :-) Bei einem sehr interessanten Gespräch mit Steffen vom Hotel Oberstdorf wurde es am Ende viel später als eigentlich geplant, so dass wir erst gegen halb eins in unser gemütliches Bett sanken um noch einmal von diesem herrlichen Urlaubstag in Obestdorf träumen zu können.

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Anreise, Käsereiwanderung & zünftiger Hüttenabend

am 25.5.
von
Anreise

am Donnerstag, 17. Mai| 4. Amtswochenende vom 17. bis 20. Mai 2012

Frühstart nach Oberstdorf ;-). Bereits um 5 Uhr fuhren wir Richtung Süden, dieses Mal gemeinsam mit meiner Mutter und deren Lebensgefährten. Wir hatten uns wieder das richtige Wochenende ausgesucht, das Wetter versprach herrlich zu werden. Gegen 8:45 Uhr legten wir - wie immer - eine kurze Rast am Allgäuer Tor ein, auch um die erste Aussicht auf die Allgäuer Berge zu genießen.

Diesmal ging es aber zügig weiter, da wir bereits um 10 Uhr für die Wanderung nach Schwand mit Käsereibesichtigung, im Rahmen der Oberstdorfer Naturgenusswochen, angemeldet waren.
Kaum waren wir am Oberstdorf Haus angekommen und hatten die Wanderschuhe geschnürt, traf auch schon Peter, unser Wanderführer ein. Nach und nach fanden sich weitere Gäste ein und so starteten wir gemeinsam mit 15 weiteren Urlaubern in Richtung Freibergsee/Schwand. Durch die südliche Talebene, die man in Oberstdorf auch „Ösch“ nennt, ging es weiter Richtung WM-Langlaufarena Ried. Hier kann man im Winter auf den Spuren der Weltmeister von 2005 seine Runden drehen. Aber auch im Sommer kann man sich dort mit entsprechender Ausrüstung fit halten. Die Aussicht war traumhaft. Blauer Himmel und die vom Vortag frisch eingeschneiten Berge, vor uns der Himmelsschrofen, östlich der Schattenberg, hinten im Oytal der Schneck, weiter vorn der Riefenkopf und südwestlich das Söllereck. Einfach toll!
Nachdem wir das Langlaufstadion passiert hatten, hier findet in jedem Jahr am 13. September übrigens auch der ganz bekannte Viehscheid statt, ging es weiter Richtung Skiflugschanze. Am Ausgang vom Langlaufstadion passierten wir die nach dem schlimmen Unwetter im August 2005 neu gebaute Holzbrücke. Die alte Brücke war durch die Wassermassen zerstört worden.

An der Skiflugschanze sind wir dann mit dem Sessellift nach oben gefahren und wollten eigentlich auch auf die Schanze, insbesondere um einen tollen Blick von oben auf den Freibergsee zu erhaschen. Der Aufzug war aber leider wg. einer Reperatur geschlossen. Aber das holen wir ganz sicher nach! So ging es direkt weiter Richtung Schwand. Gegen 12:20 Uhr kamen wir an der Hofsennerei Besler's Schwand an. Dort hatten wir Zeit eine zünftige Brotzeit und ein leckeres Russ bzw. Weizen zu genießen. Sehr lecker und sehr gemütlich war es dort.
Anschließend erläuterte uns Herr Besler die Haltung und Fütterung seiner ca. 25 Milchkühe. Da auf Silage-Fütterung und gentechnisch verändertes Futter verzichtet wird, garantiert das höchste Qualität für alle Sennereiprodukte. Hier wird das Gras in einer Trockenanlage getrocknet, dadurch bleiben die Inhaltsstoffe erhalten. Danach zeigte uns Herr Besler den Raum, in dem täglich Käse hergestellt wird. Wir konnten die benötigten Gerätschaften durch das Fenster sehen, wobei Herr Besler uns die einzelnen Abläufe berichtete. Die abendlich Milch wird durch Leitungen direkt dort in den Kessel gepumpt, durch außen liegende Leitungen um den Kessel gekühlt, am nächsten Morgen wird die Milch vom morgendlichen Melken noch zugefügt, dann beginnt die Käseherstellung. Im Lagerkeller konnten wir die vielen Käse, die tagtäglich hergestellt werden noch besichtigen. Ein Käse wiegt etwa 11 kg und wird aus etwa 220 Litern Milch hergestellt. Das ist schon ordentlich, oder?! Es war sehr interessant und anschaulich zu erfahren wie genau der wohlschmeckende Käse hergestellt wird.

Dann ging es weiter, zunächst wieder zurück zum Freibergsee, südlich daran vorbei, weiter Richtung Söllereck. Eine herrlich gelegene Strecke über den Edmund-Probst-Weg! Hier querten wir die Höllwiesabfahrt und den Höllwieslift (hier waren wir ja im Januar Ski gefahren!), das Naturfreundehaus und bogen dann am Haus Bergkristall Richtung Hotel Waldesruhe ab. Von dort gelangten wir über Stillachstraße und Weststraße wieder zurück zum Oberstdorf Haus, wo wir dann gegen 16 Uhr ankamen. Hier wurde noch ein gemeinsames Foto von der Wandergruppe aufgenommen. Es war eine wirklich tolle Wanderung mit wunderschönen Ausblicken, die wir sehr empfehlen können! Die Streckenlänge beträgt gesamt etwa 22 km und ist sehr gut zu laufen!
Danke an Peter, der uns mit viel Wissenswertem rund um Oberstdorf versorgt hat und uns mit dem ein oder anderen Witz immer mal wieder zum Lachen gebracht hat.

Direkt im Anschluss fuhren wir zum Hotel Oberstdorf, wo wir gegen 16:30 Uhr ankamen und von Magdalena Sturm, zuständig für den Gästeservice und Steffen Peres, dem Restaurantleiter im Hotel Oberstdorf, sehr herzlich begrüßt wurden.
Magdalena und Steffen zeigten uns sogleich unser Zimmer. Wir waren wirklich sehr neugierig und gespannt! Und ich kann euch sagen: Dieses Zimmer war absolut Klasse! Eingerichtet im Allgäu Design, ca. 35 qm² groß, mit einer freistehenden Badewanne im Wohnraum sowie zwei Balkons mit traumhaftem Blick auf Oberstdorf und die Berge! Was ein Ausblick. Einfach zuuuu schöööön!
Nachdem wir kurz das Gepäck ausgeräumt hatten, beschlossen wir, es uns auf der Sonnenterrasse bei einem leckeren Russ und Weizen gut gehen zu lassen. Außerdem gab es am Nachmittagsbuffet leckeres frisches Obst, mit dem wir uns versorgten. Es dauerte nicht lang und Magdalena und Steffen gesellten sich zu uns. So konnten wir schon mal horchen, wie der Ablauf am Abend geplant war…

Gegen 18 Uhr fuhren wir dann gemeinsam mit meiner Mutter und deren Lebensgefährten Walter sowie weiteren Gästen in zwei Kleinbussen zum Riedbergpass. Von dort mussten wir ca. 15 Minuten steil bergauf zur Wannenkopfhütte laufen. Oben angekommen wurden wir von Hüttenwirtin Susanne begrüßt. Sie führte uns in die Hütte und zeigte uns unsere Plätze. Bei Live-Musik konnte kräftig mitgeschunkelt werden. Außerdem wurden wir natürlich wieder mit ganz leckerem Essen verwöhnt. Nach einem Salat vom Buffet durften wir uns in der Küche die Kässpatzen auffüllen lassen. Das wurde bildlich festgehalten! Susanne hatte ja bereits erste Bilder gepostet… Zum Nachtisch gab es noch leckeren Apfelstrudel mit Vanillesoße. Außerdem natürlich sehr nette Gespräche mit Dagmar und Peter, die mit uns am Tisch saßen.

Anschließend durften wir mit Hüttenwirtin Susanne die Wannenkopfhütte besichtigen. Wir starteten im Dachgeschoss, wo wir das Zimmer mit den 10 Schlafplätzen bewunderten ;-). Hier hätten wir mit einer netten Truppe sicherlich auch mal Spaß… Total Klasse! Angeschaut haben wir aber auch die Vier-Bett-Zimmer, WC und Duschen. Echt Klasse! Insgesamt gibt es auf der Hütte 66 Schlafplätze, davon zwei 10-Bett-Zimmer. Versorgt wird die Hütte von Susanne (Hüttenwirtin), Brigitta, Gerlinde, Joel, Stephan (Allrounder) und Petr (Küchenchef). Ein ganz besonderes Highlight war für uns der Keller der Wannenkopfhütte! Wie uns dort gezeigt wurde, ist die gesamte Hütte energiemäßig autark aufgestellt. Das Wasser wird aus einer Bergquelle bezogen und mit einer Wasseraufbereitungsanlage keimfrei gemacht. Und: Die Hütte wurde mit modernster Solartechnik ausgestattet, viel Geld wurde dafür investiert. Wir durften einen Blick in den Raum werfen, in dem Batterien den tagsüber hergestellten Strom speichern. Total interessant, insbesondere deshalb, weil die Technik von SMA in Niestetal bei Kassel hergestellt wird, unserer Heimat. Falls nicht ausreichend Strom hergestellt wird, wird dieser über ein eigenes Blockheizkraftwerk erzeugt.

Nach einem leckeren Schnäpsle ging es dann mit Fackeln wieder Richtung Auto und zurück zum Hotel. Dort ließen wir den Abend noch gemeinsam an der Bar ausklingen und fielen gegen 0:30 Uhr todmüde ins Bett!
An dieser Stelle noch einmal herzliche Grüße an Dagmar und Peter! Ich hoffe, ihr seid gut nach Hause gekommen!

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Genussmomente im Parkhotel Frank; Spannung in der Erdinger Arena

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am 30.3.
Frau Hölzle zeigt uns die Zimmer im Parkhotel Frank

Hausführung, Mitbringsel und eine Führung durch die Erdinger Arena am Montag, 19. März| 3. Amtswochenende vom 16. bis 19. März 2012

Also langweilig wird es mir nicht als Gäste-Kurdirektorin ;-)! Nach dem leckeren Frühstück, heute leider zum letzten Mal im Parkhotel Frank. Deshalb haben wir es noch einmal ausgiebig und in aller Länge genossen, und danach mussten wir leider packen. Das war recht schnell getan, das Gepäck zum Auto gebracht. Beim Auschecken hatte uns Frau Hölzle gefragt, ob wir gern noch verschiedene Zimmer im Parkhotel Frank anschauen möchten. Und ob wir wollten! Wow, ich kann nur sagen: Total interessant! Vom Familienzimmer bis zur Suite… Mega klasse eingerichtet! Sehr geschmackvoll! Wir waren total begeistert! Die Junior-Suite Himmelschrofen hatte es uns schon angetan… Und natürlich die Suite Hohes Licht!
Allesamt wirklich wunderschön eingerichtet - wir waren wirklich sehr, sehr angetan! Ich kann nur empfehlen sich in einem dieser wunderschönen Zimmer bzw. Suiten mal einzumieten und sich rundum verwöhnen zu lassen! In solchen Räumlichkeiten kann man sich nur wohlfühlen! Tolles Ambiente! Und Frau Hölzle sagt, die Chefin – Frau Frank – habe ein Händchen dafür. Suuuper Händchen kann ich da nur sagen! Ich weiß nicht, ob die Bilder das wieder geben? Wohl kaum. Muss man gesehen haben… Danke, dass wir „mal gucken“ durften!!!

Anschließend verabschiedeten wir uns von Frau Frank. Vorher war natürlich noch ein gemeinsames Foto Pflicht und es gab „Frank Freunde“-Schoki ;-) Lecker!
Wir sagen noch einmal „Danke“ für ein herrliches Wochenende! Wir haben uns sehr, sehr wohl gefühlt!!! Und die Zeit bei Ihnen sehr genossen!!!

Da es nun schon nach halb zwölf war, hielten wir auf dem Weg zur Erdinger Arena noch schnell bei „unserem Käseladen“. Denn für die Daheimgebliebenen mussten wir ja wieder ein bisschen was mitbringen.

An der Erdinger Arena angekommen, begrüßten uns Stefan Huber und Dominik Fritz, Geschäftsführer bzw. sein Stellvertreter. Dominik führte uns anschließend durch die Erdinger Arena. Obwohl wir ja aufgrund unseres GUT-Tickets in den vergangenen Jahren schon oft in der Erdinger Arena waren, dabei auch immer mal den ein oder anderen Skispringer angetroffen hatten – mit Michael Uhrmann sind wir einmal sogar im Schrägaufzug nach oben gefahren – haben wir doch wieder allerhand Neues erfahren! So durften wir z.B. mal in dort hereinschauen, wo die Reporter von ARD, ZDF etc. bei der Vierschanzentournee sitzen. Einfache Hütten, dafür atemberaubender Blick! Genial!

Anschließend ging es mit dem Lift nach oben. Zunächst schauten wir natürlich die HS 137, die Großschanze, an. Diese Schanze kennt man vom Auftaktspringen der Vierschanzentournee. Wir durften das vor zwei Jahren live erleben und ich kann nur jedem empfehlen, sich das mal anzuschauen! Obwohl wir beide Tage bei wirklich ekligem Wetter dort das Springen verfolgt haben, kann ich nur sagen: Sehr gerne wieder! Es war total spannend. Die Stimmung war genial und wir hatten total viel Spaß! Live ist halt doch was anderes als vor dem TV!

Nun durften wir mal hinter die Kulissen schauen und mal auf der Schanze, in luftiger Höhe, von dem Balken, wo die Skispringer starten, in die Tiefe schauen. Ein unglaublicher Blick! Da wird’s einem schon etwas mulmig! Da der Schnee in der Anlaufspur schon ziemlich weggetaut war, konnten wir sehen, wie die Kühlung dort verläuft. Außerdem berichtete uns Dominik, dass für die Vorbereitung der Spur 10 Personen 2 Tage beschäftigt sind. Das kann man eigentlich gar nicht glauben, oder?! Anschließend schauten wir uns die HS106 an, die nach Abriss und Neubau erst am 21.10.2011 eingeweiht wurde. Aufgrund von Regeländerungen des Internationalen Skiverbandes (FIS) war ein Neubau notwendig geworden. Künftig wird es zwischen der HS137 und der HS106 sogar noch einen Verbindungsgang geben, mit dem die Skispringer einfacher und schneller von einer Schanze zur anderen gelangen können. Außerdem durften wir natürlich auch auf der Tribüne stehen, wo beim Skispringen die Trainer mit ihren Fähnchen zum Start winken. Schade, dass das Wetter nicht so gut war, aber der Blick war auch so schon klasse!

Nach Besichtigung von Technikraum, Lager/Garage, den Hütten der Skispringer sowie den Schneekanonen und der Pistenraupe ging es langsam wieder Richtung Ausgang.
Noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für die sehr lehrreiche und interessante Führung durch die Erdinger Arena, lieber Dominik! Wir sind der Meinung, dass man das schon mal gesehen haben muss und werden mit Sicherheit bei einem unserer nächsten Besuche in Oberstdorf wieder vorbei schauen. Auch deshalb, weil oft Skispringer – ob Deutsche, Österreicher etc.- an den Schanzen trainieren und man dann einfach mal zuschauen kann…

Nach unserem Besuch der Erdinger Arena fuhren wir nach Schwand. Ich hatte Claudia Tauscher-Kögl vom Alpengasthof Schwand, wo wir im Januar zu Besuch waren, angekündigt, dass wir noch vorbei kommen, um mit den Zicklein zu kuscheln…
Und wie nicht anders zu erwarten: Die sind sooooo süüüüüßßßßßß!!! Ich durfte sogar ein kleines Ziegenböcklein, am Morgen erst geboren, auf den Arm nehmen!!! ;-)) Hätte ihn ja gern mit heim genommen, ein goldiges Kerlchen! Herrlich! Ich wäre ja schon gern noch länger geblieben, wenn die Zeit nicht drängen würde. Anschließend haben wir im Alpengasthof noch den Ziegenkäse probiert und natürlich für Daheim gleich noch welchen mitgenommen… Lecker!!!
Dann hieß es Abschied nehmen, mussten wir doch so langsam Richtung Heimat starten. Noch zwei Einkäufe in Oberstdorf, Auto tanken. Und wieder dem Alltag entgegen.

Bleibt nur, uns auf den nächsten Besuch in Oberstdorf zu freuen!
Wir haben jetzt eine etwas längere Pause, aber ihr hört spätestens Mitte Mai wieder von mir, wenn wir vom 17. bis 20. Mai zum 4. Amtswochenende anreisen!

Ganz lieben Gruß an alle Oberstdorfer und ganz besonders an alle Oberstdorf-Freunde und Gäste!

Pfiat di und bis bald,
Tamara

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Wirklich das Höchste!

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am 28.3.
Skifahren am Nebelhorn

Skifahren am Nebelhorn am Sonntag, 17. März | 3. Amtswochenende vom 16. bis 19. März 2012

Noch ein wenig müde, aber doch schon ziemlich gespannt, wie unser Sonnenskitag am Nebelhorn wohl wird, sind wir bereits kurz vor halb acht zum Frühstücksbuffet gestartet. Wie am Vortag genossen wir wieder das reichliche und total leckere Frühstück im Parkhotel Frank. Wir mussten uns zwar ziemlich beeilen, denn wir wollten ja schon kurz nach 8 Uhr zur Nebelhornbahn starten, aber trotzdem haben wir wieder zu viel gegessen. Aber wenn es so gut schmeckt und die Auswahl so riesig ist, kann man einfach nicht aufhören ;-).

Anschließend fuhren wir mit unserer Ausrüstung zur Nebelhornbahn, wo uns unser Skilehrer Louis schon erwartete. Diesmal war die Schlange nicht wirklich lang, so dass wir bereits mit der nächsten Bahn nach oben fahren konnten. Ein bisschen unwohl fühlten wir uns ja schon: Der Gedanke an Schwarze Pisten machte uns schon ein wenig nervös, aber die Vorfreude war ganz klar größer! An der Station Höfatsblick angekommen erklärte uns Louis, dass wir zunächst einmal mit der Sesselbahn zum Koblat hochfahren, weil es dort eine Blaue Piste gibt, an der er zunächst mit uns fahren möchte. Puuuhhh, da fiel uns doch schon mal ein Stein vom Herzen! Es würde also nicht gleich ganz steil werden ;-) So ist es auch richtig. Wir können jedem Anfänger nur raten sich erst einmal in die professionelle Hände einer Skischule zu begeben und dann nach und nach den Schwierigkeitsgrad der Skiabfahrten zu steigern.
Völlig überrascht waren wir dann von den super breiten Pisten. Auch wenn es doch mal steiler wird, ist die Piste zumindest breit, so dass man als Laie, wie ich, auch mal etwas weiter ausholen kann für die nächste Kurve…
Gemeinsam übten wir auf der blauen Piste das Carven. Was für ein Gefühl!! Man ist völlig überrascht, wenn man den Dreh raus hat und der Ski sich plötzlich anfühlt, als würde er in einer festen Spur fahren. Total cool! Wir hatten super viel Spaß! Dazu kam dann natürlich auch noch das prächtige Wetter, wie man auf den Bildern ja auch erkennen kann!
Nachdem wir auf der Blauen Piste einige Abfahrten genommen hatten, fuhren wir mit Louis die daneben liegende rote Piste. Wie gesagt, langsam herantasten. Es stellte sich heraus, dass auch diese kein Problem für uns darstellt. Somit wurden wir vor unsere schwierigste Aufgabe gestellt: SCHWARZ. Gemeinsam schauten wir uns den Sonngehren an. Ich dachte nur: WOW, ist das steil. Aber ok, besser nicht drüber nachdenken und lange schauen, sondern FAHREN! Und siehe da, es hat viel besser geklappt als wir gedacht hatten! Jetzt waren wir mutig geworden und sind zunächst mit dem Sonngehren-Sessellift wieder zur Station Höfatsblick und von dort mit der Kabinenbahn zum Nebelhorn-Gipfel. Dort haben wir natürlich erst einmal den viel gerühmten 400-Gipfel-Blick genossen. Ist das schööön! Dort oben könnte ich Stunden verbringen und den Blick schweifen lassen… HERRLICH!!! Nachdem wir das ein oder andere Foto gemacht hatten, haben wir uns den Gipfelhang angeschaut, stellten aber fest, dass dieser nicht wirklich schwerer als der Sonngehren ist. Auch hier handelten wir wieder nach dem Motto: Nicht gucken, konzentrieren, fahren und vor allem: genießen! War das ein tolles Gefühl diesen Hang geschafft zu haben.

Damit haben wir uns den Einkehrschwung aber richtig verdient. Es ging zum Edmund-Probst-Haus, wo wir bei den dortigen Leckereien nicht widerstehen konnten: Russ, Wurstsalat und Obatzer! Ich kann euch sagen, uns ging es richtig gut!
Anschließend sind mein Mann Joachim und ich natürlich wieder auf die „Bretter“. Wir wollten bei dem herrlichen Wetter gern noch die ein oder andere Abfahrt genießen. Nach zwei Abfahrten Gipfelmulde wollten wir gern die Abfahrt Pfannenhölzle testen, eine rote Abfahrt. Sie sieht unten vom Sessellift aus schon recht steil aus, jedenfalls für einen Anfänger wie mich. Das erste Stück der Abfahrt machte auch wirklich kein Problem, aber als ich dann an diesem steilen Stück stand, oh oh! Aber es heißt ja so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Deshalb: Nicht lange nachdenken und los geht’s. Die ersten drei Schwünge fielen etwas schwer, ich musste auch kurz anhalten, weil ich zu schnell wurde. Danach klappte es dann tatsächlich super. War im oberen Bereich wohl die Angst vor dem steilen Stück ;-))
Festgestellt habe ich, dass ich mit einem Skilehrer, der vor mir fährt, losfahre und nicht weiter überlege, ob ich das kann oder nicht. Manchmal auch mit einer Geschwindigkeit, uiuiui. Wenn ich da den Abflug gemacht hätte… Wenn man dann allein unterwegs ist, ist man nicht mehr ganz so sicher und fährt deshalb auch viel vorsichtiger. Was aber bestimmt auch gut so ist.
Wir haben an dem Tag jedenfalls viel gelernt und hatten total viel Spaß beim Skifahren! Wir werden auch im nächsten Winter wieder kommen!!!
Wir haben dann nachmittags noch an der Panoramabar Gemsnest gesessen – im T-Shirt und bei leckeren Getränken! So schön kann Urlaub sein…
Zum Abschluss, wir waren allerdings mit der Nebelhornbahn bis zur Seealpe gefahren, sind wir noch die Talabfahrt gefahren. Auch diese würden wir bei nächster Gelegenheit wieder fahren. Allerdings haben wir dann doch gemerkt, dass so ein Skifahrtag anstrengend ist, denn die Beine machten sich nun doch bemerkbar…

Zurück im Parkhotel Frank haben wir im Wellnessbereich den Whirlpool zur Entspannung genutzt. Total klasse! Nach so einem sportlichen Tag weckt das müde Lebensgeister und wenn das noch einem so schönen Ambiente stattfindet.. herrlich! Anschließend ging es uns richtig gut und wir waren wieder so fit, dass wir uns noch auf einen Spaziergang durch den Ort begaben um den Spätnachmittag noch ganz gemütlich ausklingen zu lassen.

Kurz zusammengefasst – Sonnenskifahren in Oberstdorf ist einfach ein Traum!

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Sonnenskirunde die Erste!

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am 24.3.
Piste am Ifen

Am Ifen die ersten Abfahrten genießen und dann noch den 400-Gipfel-Blick am Nebelhorn erleben am Samstag, 17. März | 3. Amtswochenende vom 16. bis 19. März 2012

Noch ein wenig müde, aber sonst relativ fit und voller Vorfreude auf unseren Sonnenskitag, mussten wir mal wieder zeitig raus aus den Federn, denn wir waren für kurz nach 9 Uhr bereits für unseren Skikurs an der Nebelhornbahn verabredet. Daher wollten wir schon um kurz vor 8 Uhr zum Frühstück, damit wir uns bei ausreichend Zeit erst einmal dem köstlichen Frühstücksbuffet widmen konnten. Als wir zum Frühstücksraum kamen, war auch Herr Stadlhofer schon da ;-). Er hatte sicherlich noch etwas weniger Schlaf als wir… Mit Kaffee und leckerem Brötchen mit Marmelade, Ei, und köstlichem Bananen-Joghurt-Müsli sowie reichlich frischem Obst gestärkt, sind wir wieder Richtung Zimmer, denn wir mussten uns ja noch skimäßig einkleiden.

Dann ging es los. Mit leichter Verspätung an der Nebelhornbahn angekommen, hat mein Mann nach unserem Skilehrer Ausschau gehalten. Während ich noch damit beschäftigt war, die Skischuhe anzuziehen (Schwerstarbeit ;-)) kamen die beiden Männer zum Auto mit der Nachricht, dass an der Bahn eine Schlange steht, dass wir wohl über eine Stunde anstehen müssten. Wir waren wohl nicht die einzigen, die das wunderschöne Wetter ausnutzen wollten. Kurzerhand verschoben wir unseren Kurs auf Sonntag. Um am nächsten Morgen der Warteschlange zu entgehen, beschlossen wir den „Early Bird“ und wollten uns bereits kurz nach 8 Uhr an der Nebelhornbahn treffen.

Um trotzdem auch den heutigen Tag skifahrtechnisch zu nutzen, beschlossen wir zum Skigebiet Ifen zu fahren. Mein Mann und ich sind dann mit dem Auto ins Kleinwalsertal gefahren. Nach ca. 25 Min. waren wir am Parkplatz bei der Auenhütte angekommen. Auch hier war schon ordentlich Betrieb, so dass wir mit unserer Ausrüstung erst einmal ein paar Meter bis zur Bahn laufen mussten. Dort angekommen, waren wir schon das erste Mal durchgeschwitzt ;-). Aber egal, das Wetter war wirklich herrlich und so stellten wir uns nach dem Abholen der Skitageskarten in der Schlange an. Aber siehe da: Es dauerte gar nicht so lang wie erwartet und schon saßen wir im Lift nach oben! Es war relativ warm, schon um die 7 Grad und die Sonne lachte vom Himmel. Schöner kann Skifahren gar nicht sein! Absolut top!!! Nach etwa der Hälfte der Wegstrecke mussten wir umsteigen in den nächsten Lift, wieder etwas Anstehen, aber auch das ging relativ zügig.
Oben angekommen, genossen wir die herrliche Aussicht! Unbeschreiblich schön. Und die breiten Pisten!!! Ganz perfekt für uns! Nach ein paar Schwüngen mussten wir erst einmal Fotos machen. Einfach traumhaft. Berge und Schnee, die Stille! Fast hat man das Gefühl allein auf der Welt zu sein. Selbst die Piste war richtig leer! Genial! Anschließend genossen wir die Fahrten auf den wunderbaren Pisten und am Schluss die tolle Abfahrt bis zur Talstation. Inzwischen wurden die Hänge durch die warmen Sonnenstrahlen weicher und so beschlossen wir nach diesem tollen Skivormittag, wieder nach Oberstdorf zurück zu fahren, uns dort umzuziehen und zum Nebelhorn hoch zu fahren, um dort noch den 400-Gipfel-Blick und die Sonne zu genießen.
Gesagt, getan: Am frühen Nachmittag saßen wir dann schon auf der Sonnenterrasse am Nebelhorn. Diesmal war keine Schlange an der Gondel und wir waren zügig nach oben gelangt. Unterwegs konnten wir noch zwei Gemsen sehen, die am Hang fast oben am Höfatsblick standen, regungslos! Nachdem wir uns auf der Terrasse gestärkt hatten, haben wir einen kleinen Rundgang gemacht. Dabei entdeckten wir die Iglu Lodge. Mit Außenwhirlpool! Irre! Da saßen sogar Leute drin! Und weil ich schon immer mal sehen wollte, wie die Iglus von innen aussehen, sind wir erst mal zum Camp gelaufen.
Dort angekommen, sahen wir gleich das Schild, welches auf die „Gemeinschaftsräume“ hinwies. Wir fragten einen jungen Mann, ob wir denn mal dort hinein dürften, was auch kein Problem war. Ich muss sagen, ich war begeistert! Zunächst kommt man in einen Raum, in dem eine Eisbar eingerichtet ist, dann in einen Raum, der wohl für die gemeinsamen Mahlzeiten dient. Außerdem gibt es noch eine Küche, die von den Helfern vor Ort benutzt wird. Die zwei jungen Männer, die dort mit einigen Arbeiten beschäftigt waren, stellten sich als sehr hilfsbereit heraus. Sie berichteten uns ausführlich über die Abläufe. Auch durften wir in zwei bezugsfertige Iglus hineinschauen. Es gibt insgesamt 10 Iglus, wovon 5 als Pärchen-Iglus vorbereitet sind. Wenn jedoch mal ein Unternehmensevent dort stattfindet, können alles Iglus mit bis zu 4 Personen belegt werden. Anreise für die Nacht im Iglu ist normalerweise um 16 h, außer man hat das VIP-Paket gebucht ;-)) Dann wird man bereits um 13:30 h an der Bergbahn abgeholt und darf ganz exklusiv den Whirlpool im Außenbereich benutzen. Mega-cool! Je nach Wetterlage gehe man mit den Besuchern abends noch mit Fackeln bis zum Zeigersattel, anschließend gebe es Käsefondue und gemeinsames Beisammensein. Wir fragten, ob man nicht friere im Iglu. Nein, sagte man uns, höchstens mal die Damen, die dann auch schon mal eine Wärmflasche für die Füße bekommen können. Ansonsten sei die Isolierung von unten mit den speziellen Matten sehr gut. Und eingekuschelt in den Schlafsack sei es normalerweise wirklich nicht kalt. Geweckt werde man morgens mit einem heißen Tee, nach dem Anziehen gehe es dann zur Stations Höfatsblick. Dort habe man Gelegenheit, sich zu waschen und das Frühstück einzunehmen.
Ich fand, dass sich das alles Klasse anhört und könnte mir gut vorstellen, auch mal im Iglu zu übernachten…

Nach unserer Besichtigung sind wir mit der Nebelhornbahn wieder nach unten gefahren, denn ich hatte in der Belétage im Parkhotel Frank noch einen Kosmetik-Termin bei Frau Brutscher ergattern können. So ging der Nachmittag sehr entspannt zu Ende.
Gegen 19 Uhr sind wir ins Restaurant, denn für heute war „Französisches Buffet“ angekündigt. Wir waren total gespannt. Zunächst gab es eine „Bouillabaisse a la Marseillenne“. Sehr lecker!!! Auch das Vorspeisenbuffet im Anschluss ließ keine Wünsche offen. Ob Quiche Lorraine, Quiche Saumon, Eier Mimosa, Tapenade von schwarzen und grünen Oliven oder marinierte Kräuter- und Knoblauchgarnelen - alles wirklich köstlich! Wie auch die Hauptspeisen, wobei wir nicht unbedingt auf „Schneckentörtchen“ stehen ;-), aber sowohl die Kalbshaxn geschmort wie auch der Knurrhahn am Stück sowie das Kartoffelgratin – lecker, lecker! Anschließend kam die Krönung des Abends: Das Dessert!!! Oder besser gesagt: DIE Desserts!!! Crème Caramel, Crème Brûlée, Eclairs, Mousse au Chocolat, Champagnermousse und Clafoutis. Meine Güte – so viele Leckereien, göttlich! Meeeegaaaaaaaaaalecker !!!!!! Und anschließend? Natürlich vom großen Degestif-Wagen von Herrn Stadlhofer noch etwas Leckeres zur Verdauung: Leckerer Williams von Lantelmé und ein Steirischer Mirabellenlikör. Ein wunderbarer Abschluss eines tollen Tages!

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Genussmomente im Parkhotel Frank

Bildschirmfoto 2012-01-13 um 17.46.31
am 22.3.
Traumhafter Ausblick aus unserem Zimmer

Wellness für Körper und Gaumen: Erst ein Cleopatrabad und danach kulinarische Genüssen mit anschließender Weinverkostung am Freitag, 16. März | 3. Amtswochenende vom 16. bis 19. März 2012

Dieses Mal sind wir etwas gemütlicher in Richtung Oberstdorf gestartet und kamen gegen 13 Uhr hier an. Nach einem kurzen Abstecher zu Tourismus Oberstdorf sind wir erst einmal Richtung Marktplatz gelaufen. Dort wollten wir uns erst einmal selbst ein Bild von dem Haus machen, welches am 09.03.2012 leider durch einen Brand zerstört wurde. Früher war in dem Haus die Tourismuszentrale untergebracht. Wir waren wirklich erschrocken und können noch immer nicht fassen, dass das Haus tatsächlich abgerissen werden muss. Wir drücken fest die Daumen, dass es wieder aufgebaut werden kann. Wenn man die Bilder vom Haus sieht, der Bagger davor und dann das Bild, wie es vorher gewesen ist - einfach nicht zu fassen! Gott sei Dank sind bei dem Brand keine Menschen zu Schaden gekommen!

Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort sind wir im Café Franziskus eingekehrt und haben uns erst einmal einen leckeren Apfelstrudel „kompletto“ (mit Vanilleeis, Vanillesoße und Sahne) schmecken lassen! Dabei haben wir draußen in der Sonne gesessen, denn das Wetter war einfach nur herrlich!

Dann hieß es: Auf zum Parkhotel Frank. Dort angekommen, wurden wir sofort an der Rezeption von Julia sehr herzlich begrüßt. Sie händigte uns den Zimmerschlüssel aus und gab uns erste Hinweise bezüglich Abendessen und Frühstück. Auch von Frau Hölzle, der Marketingleiterin, wurden wir willkommen geheißen. Anschließend gingen wir gemeinsam zur Gartenvilla, denn dort war unser Zimmer Robbie. Die Zimmer in der Gartenvilla sind nach den Kindern der Familie Frank benannt. Außerdem ist die Gartenvilla nach Feng Shui ausgestattet. Von unserem Zimmer waren wir wirklich begeistert! Es war sehr schön eingerichtet, sehr groß, und hatte ein wunderschönes Badezimmer. Und der Blick erst: Richtung Nebelhorn! Herrlich! Mein Lieblingsberg!
Nachdem wir unser Gepäck aufs Zimmer geholt hatten, haben wir uns startklar gemacht für das Cleopatrabad, zu dem wir für 15:30 h in der Belétage angemeldet waren. Wiederum nach einer sehr herzlichen Begrüßung und einem kurzen Schwätzchen wurden wir mit einem Gläschen Sekt ausgestattet und Richtung Badezimmer geleitet. Allein die Ausstattung dieses Raumes ist wirklich sehenswert! Hinzu kam der wundervolle Duft… Kräuter, Süßmolke, Öl und Rosenblätter. Einfach herrlich!!! Allein zu zweit durften wir dann das Cleopatrabad genießen ;-)).
Anschließend sind wir zur Entspannung in den großen Wellnessbereich des Parkhotels Frank, wo wir noch eine gute Stunde Zeit zum Nachruhen hatten…

Gegen 19 Uhr wartete das Essen in dem stilvollen Restaurant auf uns. Wie wir es nicht anders erwartet hatten, wurden wir kulinarisch sehr verwöhnt. Ob „Sautierte Schweinefiletspitzen an Meaux-Senfsahne auf Trüffelrisotto und Romanescoterrine“… oder „Duo von Bachsaibling und Forelle und Kartoffel-Mangoldroulade und konfierter Kirschtomate an Schnittlauchsauce“ - alles war wahnsinnig lecker. So natürlich auch der Nachtisch: "Mousse von der Tonkabohne mit marinierten Feigen und Portweinsabayone" und "Grießflammerie an Brombeeren und Marc de Champagne-Eis". Kööööstlich!

Weinverkostung
Nach einem Espresso in der Bar, dauerte es nicht lang und Frau Hölzle und Herr Stadlhofer, der Sommelier, kamen zu uns. Gemeinsam gingen wir dann zu Herrn Stadlhofers „Schatzkästchen“. Dort war für uns eine ganz persönliche Weinprobe geplant.
Herr Stadlhofer befragte uns zunächst, welchen Wein wir mögen. Sowohl mein Mann als auch ich sind Weißwein-Fans. Wir mögen trockenen, gern fruchtigen Weißwein. Dementsprechend schlug Herr Stadlhofer vor, mal den ein oder anderen Grauburgunder zu probieren. Er ließ uns kurz allein, um aus dem, mit gut 200 verschiedenen Sorten gut gefüllten Weinkeller des Parkhotels Frank, für uns eine Auswahl zu treffen. Die Weine schmeckten tatsächlich hervorragend, wobei für uns ein Volltreffer der 2010er Grauburgunder trocken vom Weingut Dreissigacker-Bechtheim, Rheinhessen war. Aber auch der 2008er Kerner Eiswein vom Weingut Collegium Wirtemberg, Untertürkheim-Württemberg, den er uns zum Abschluss servierte, war einfach nur hervorragend! Unglaublich viel Informationen und „Geschichtchen“ zu jedem Wein, den Weingütern, aber auch zu den Verschlüssen, meist kennt man Kork oder Schraubverschluss, hier z.B. Stelvin Lux oder Long Cap, hat uns Herr Stadlhofer erzählt. Herr Stadlhofer war 2005 Sommelier des Jahres, außerdem Maître d’hôtel und Ausbilder des Jahres. Eine Kombination, die es so wohl noch nicht gegeben hat!
Dies alles hier wiederzugeben wäre schlicht unmöglich!!! Eins können wir aber sagen: Diesen Abend haben wir mehr als genossen! Was man vielleicht auch daran sieht, dass wir – aufgeschreckt durch die Auszubildende Lisa, die sich verabschiedete – um kurz nach 1 Uhr nachts zum ersten Mal wieder auf die Uhr schauten. Und uns um 1:30 h dann doch Richtung Bett begaben! Nicht nur Herr Stadlhofer musste morgens zum Frühstück wieder präsent sein, auch wir, die ja einen Skitag geplant haben.
Lieber Herr Stadlhofer: Vielen Dank noch einmal für den wahnsinnig spannenden und informativen Abend! Vielleicht haben Sie ja bei einem unserer nächsten Besuche wieder Zeit für uns? ;-)) Wir probieren gern noch einmal…

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Ab in die Loipe!!

Bildschirmfoto 2012-01-13 um 17.46.31
am 28.2.
Langlaufen macht richtig Spaß

Langlaufkurs mit der Ersten Skischule Obrerstdorf am Sonntag, 19. Februar| 2. Amtswochenende vom 17. bis 19. Februar 2012

Heute ist mal wieder ein frühes Aufstehen angesagt aus unseren gemütliche Betten, denn noch vor dem Frühstück muss gepackt und alles im Auto verstaut werden. Alles wird rechtzeitig geschafft und danach genießen wir ein letztes leckeres Frühstück im Hotel Birgsauer Hof. Brötchen, Marmelade, Wurst, Ei und zum Abschluss noch ein bisschen Joghurt mit Obst. Alles ist wieder sehr lecker. So können wir gut gestärkt zum Langlaufkurs bei der Ersten Skischule Oberstdorf antreten ;-))
Heute ist uns der Blick auf die schönen Berge nicht gegönnt. Dafür meldet sich der Winter zurück, es schneit! Nun gut, das gehört in den Bergen schließlich dazu, wir lassen uns dadurch nicht vom Langlaufkurs abhalten. Also starten wir Richtung Oberstdorf, übergeben das Auto dort unseren Kindern. Die beiden wollen den Tag nutzen und haben am Söllereck einen Skikurs mit Luis, unserem Skilerehrer vom 1. Amtswochenende gebucht.

Wir laufen zur Ersten Skischule Oberstdorf, denn wir werden unsere ersten Lauflaufversuche auf den Loipen am Ort starten. Angekommen bei der Skischule mussten erst einmal die Schuhe probiert und angezogen werden, dann wurden wir mit Langlaufski ausgestattet. Gleichzeitig begrüßte uns Simon, unser Langlauflehrer, der uns in die ersten Geheimnisse des Langlaufens einführen sollte. Mit der Ausrüstung ging es Richtung Fuggerpark, wo wir in die Loipe einsteigen wollten und begannen dort neben der Loipe mit einigen Aufwärmübungen. Anschließend zeigte uns Simon wie man die Langlaufski am Schuh befestigt und wie man in die Loipe einsteigt. Ich muss sagen: Das ist am Anfang eine ganz schön wackelige Angelegenheit! Gegen einen Abfahrtsski sind Langlaufski sehr schmal und man hat das Gefühl man muss balancieren. Der Gleichgewichtssinn ist hier absolut gefragt. Wir legten auf der Geraden ein paar Meter zurück. Ich stellte fest, dass das doch besser funktioniert als gedacht! Und: Meine Güte, die Loipe ist richtig glatt! Ich hatte mir das irgendwie stumpfer vorgestellt. Aber durch die Sportstätten Oberstdorf werden die Loipen natürlich täglich gut präpariert.
Danach zeigte Simon uns, wie man mit Langlaufskiern eine Steigung meistern kann, falls man das in der Spur mal nicht schaffen sollte (insbesondere als Anfänger). Aber auch das Fahren bei Gefälle zeigte er uns ganz ausführlich. Immer wieder wurde geübt: Doppelstockeinsatz, Abfahrt bergab, in die Hocke, Ellenbogen auf den Oberschenkeln auflegen und bergab! Anfangs bremste uns Simon, dann aber ging es daran das Bremsen selbst zu üben. Gar nicht so einfach, das Bein anzuheben, den Ski quer stellen, bremsen und dabei NICHT auf die Nase zu fallen ;-))
Trotz widriger Wetterverhältnisse hatten wir unheimlich Spaß! Nach den vielen Übungen durften wir anschließend in die Loipe und mal ein paar Hundert Meter am Stück zurücklegen. Dabei merkt man dann erst, wie wichtig die gleichmäßigen Bewegungen sind. Ab und zu hatte ich schon kleine Aussetzer, musste mich bestimmt 2-3 Mal abfangen, bin aber nicht gestürzt. Im Gegenteil: Mein Mann, der vor Jahren hier in Nordhessen am „Hohen Gras“ hin und wieder seine Runden auf der Loipe gedreht hat und es eigentlich besser können sollte, hat zweimal die Waagerechte aufgesucht. Dabei muss man aber sagen, dass einmal Simon nicht ganz unschuldig war. Smile! Mein Mann hatte schon zum Start angesetzt, als Simon ihm den Stock in den Weg stellte, weil er zu mir Abstand lassen sollte. Das hatte ich – leider – gar nicht mitbekommen. Ich war dann ein gutes Stück gefahren und wollte mal ein Foto von den beiden machen. Deshalb drehte ich mich um, will das Foto machen, plumps, da haut es ihn einfach zur Seite um. Wie in Zeitlupe, kann man sich gar nicht vorstellen, sah herrlich lustig aus! Ja, ich weiß, über andere lässt sich gut lachen! Da wir aber beim nächsten Aufenthalt eine Runde auf der Loipe drehen wollen, bin ich sehr gespannt, wie es mir dann ergeht. Vielleicht darf dann ja Joachim lachen?!
Der Vormittag ging jedenfalls super schnell vorbei und so mussten wir uns leider von Simon schon wieder verabschieden. Ganz lieben Dank noch einmal an Simon und natürlich die Erste Skischule Oberstdorf! Bei winterlichen Aufenthalten in Oberstdorf werden wir definitiv demnächst öfter mal auf Langlaufskiern anzutreffen sein! Schließlich gibt es in Oberstdorf über 70 km Loipen zu entdecken.

Nachdem unsere Kinder ja am Morgen das Auto übernommen hatten, um zum Söllereck zu fahren, machten wir uns nun zu Fuß los um so noch eine kleine Winterwanderung zu unternehmen. Eine knappe Stunde später waren wir am Söllereck angekommen. Dort trafen wir noch zufällig auf Louis, unseren Skilehrer vom letzten Wochenende und hielten noch einen kurzen Huigaarte. Wir verabredeten uns für unseren nächsten Aufenthalt, weil ich doch zu gern mal am Nebelhorn Skifahren möchte…

Als dann unsere „verschneiten“ Kinder eintrafen, sie hatten noch zwei Abfahrten am Höllwies gemacht während wir an der Talstation noch ein kleines Mittagessen eingenommen hatten, sind wir gemeinsam Richtung Auto gestartet, denn so langsam mussten wir leider die Heimreise wieder antreten.
Nach guter Fahrt, 4 ½ Stunden, waren wir gegen 18:30 h wieder wohlbehalten daheim angekommen.

Nun warten wir schon ungeduldig auf unseren nächsten Aufenthalt vom 16. bis 19. März, wo wir im Parkhotel Frank ein verlängertes Verwöhnwochenende verbringen werden und unter anderem die Erdinger Arena besichtigen werden.
Berichte werdet ihr – wie immer – hier finden!

Ein herzliches Pfiat di und bis bald!
Tamara

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Ziiiieehhhh!! FIS-Team-Tour im Skifliegen

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am 27.2.
Ein toller Ausblick

Erst ein gemütlicher Vormittag im Hotel Birgsauer Hof und dann Spannung pur bei der FIS-Team-Tour im Skifliegen am Samstag 18.2.12 | 2. Amtswochenende vom 17. bis 19. Februar 2012

Herrlich, wenn man morgens länger schlafen darf! Wenn man dann wach wird, der Blick nach draußen einen perfekten blauen Himmel und schneebedeckte Berge zeigt, was will man dann mehr? Das ist einfach nur wunderschön!!! Es verspricht ein toller Tag zu werden, an dem Skifliegen garantiert richtig toll ist - nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für die Skiflieger selbst!
Also, raus aus den Federn, duschen, anziehen und mal schauen, was der Frühstückstisch im Hotel Birgsauer Hof so bietet. Schon auf dem Weg zu unserem Tisch konnten wir einen ersten Blick auf die vielen Leckereien werfen. Marmelade, Wurst, Käse, Müsli, Säfte, Gebäck, alles was das Herz begehrt… Sehr schön! Am Tisch angekommen wurden wir direkt mit Kaffee versorgt und dann von Martina Berktold-Thaumiller, der Chefin des Hauses, sehr herzlich begrüßt. Sie wünscht uns eine schöne Zeit im Hotel Birgsauer Hof und fragt nach, ob ich schon einen Termin für die Massage gemacht hätte. Das bestätigte ich, denn auf dem Weg zum Frühstück hatte ich an der Rezeption gleich einen Termin für Mittags um 12 Uhr abgesprochen. Ich erwähnte noch, dass ich ausgerechnet heute mit Kopfschmerzen zu kämpfen hatte, woraufhin mir Frau Berktold-Thaumiller den Tipp gab, dies bei der Massage zu sagen, denn die Masseurin des Hauses würde wahre Wunder vollbringen…
Kaum wieder allein, sagte mein Mann, ich solle doch mal den Herrn am Nebentisch näher anschauen, das sei Toni Innauer, ein ehemaliger Weltcup Skiflieger. Später, bei der Backstage-Tour im Skiflugstadion, haben wir dann erfahren, dass Toni Innauer im Jahr 1976 mit 174 Metern Weltrekord auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze geflogen ist. Wirklich aufregend, neben einem der besten Skiflieger aller Zeiten zu frühstücken.

Kurz vor 12 Uhr machte ich dann auf den Weg zur Massage in den Spa-Bereich des Hotels. Ich berichtete sogleich von meinen Kopfschmerzen. Es dauerte nicht lang und sie hatte prompt einen Halswirbel gefunden, der sich nicht an der richtigen Stelle befand. Durch leichte Drehungen meines Kopfes hat sie ihn wieder in die richtige Position gebracht. Anschließend durfte ich bei einer sehr schönen und äußerst angenehmen Rückenmassage dem Alltag entfliehen und entspannen… Ich hätte noch viiiel länger dort liegen bleiben können!!! Noch einmal herzlichen Dank für die tolle Massage! Auch der Kopf war anschließend tatsächlich schmerzfrei!!!

Und dann war es auch schon so weit: Zurück im Zimmer habe ich mich in meine warmen Klamotten begeben und bin dann mit meiner Familie zur Bushaltestelle vorgelaufen. Kurz nach 13 Uhr sollte uns der Bus von dort zur Skiflugschanze bringen. Unser Auto hatte auch Urlaub und die Busverbindungen sind hier wirklich perfekt! Wir mussten an der Bushaltestelle etwas warten und haben dabei die Umgebung genossen, allem Voran den herrlichen Blick in Richtung des südlichsten deutschen Tals, dem Rappenalptal. Wir haben erst einmal die Schilder studiert und uns angeschaut, wie lang man für die verschiedenen Touren benötigt. Schon am Vortag hatten wir nämlich auf der Fahrt ins Stillachtal festgestellt, dass wir bisher alles, was nach der Fellhornbahn kommt, doch arg vernachlässigt hatten. Wir beschlossen, in diesem Sommer definitiv die Tour zur Rappensee-Hütte einzuplanen!

Dann kam auch schon der Bus, 10 Minuten Fahrt und schon stiegen wir an der Skiflugschanze wieder aus. Wir liefen Richtung Eingang, mussten uns einer Taschenkontrolle unterziehen, wie alle Besucher der "FIS-Team-Tour im Skifliegen"http://www.fis-team-tour.de/, unsere Eintrittskarten wurden gescannt und schon ging es weiter. Es war zwar noch zeitig, aber doch schon ganz gut besucht. Wir suchten erst einmal den Stand für die Backstage-Tour, denn für diese waren wir um 13.30 Uhr angemeldet. Dort angekommen wurden wir freundlich begrüßt und sogleich unserer Gruppe zugeteilt. Wir mussten gar nicht lange warten, dann begann schon die Führung. Ab hinter die Kulissen der FIS-Team-Tour!!! Zunächst zeigte man uns das Presse-Zentrum. Dort kann man sehen, wie Interviews geführt bzw. diverse Vorbereitungen für das Skifliegen getroffen werden, u.a. Artikel an die Redaktionen versendet werden etc. Witzig war, dass dort am Tisch auch Arne Scheie, der norwegische Kommentator, saß, den ich am Tag zuvor bei der Gäste-Ehrung kennenlernen durfte (siehe auch Foto!).
Anschließend ging es Richtung Skiflugschanze. Dort, von wo das ZDF sendet, konnten wir erst einmal einen Blick auf die ganze Schanze werfen. Wahnsinn! Was ein toller Blick! Bisher waren wir an der Skiflugschanze immer nur bei unseren Wanderungen vorbeigekommen. Noch nie hatten wir die Schanze im „Winterkleid“ gesehen. Ich kann nur sagen: Atemberaubend! Das musste natürlich auf Fotos festgehalten werden…
Weiter ging es Richtung Sessellift. Dort reihten wir uns ebenfalls ein, denn wir durften auch nach oben! Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Alles reihte sich dort ein, manche mussten vorgelassen werden, denn die Zeit drängte. Auf der Fahrt nach oben konnten wir hören, dass noch schwer gearbeitet wurde! Ich weiß nicht, wie viele Meter Kabel dort verlegt wurden, damit das Ganze auch im TV übertragen werden kann?! Anweisungen wie „Bring mir noch Kabelbinder!“ etc. waren zu hören. Auch erfuhren wir, dass insgesamt 750 ehrenamtliche Helfer aus dem gesamten Allgäu und darüber hinaus beim Skifliegen für geregelte Abläufe sorgen! Nach dem Aussteigen aus dem Sessellift sind wir zur Tribüne, von der man direkt auf den Schanzentisch blicken kann. Dort standen in dem Moment u.a. der Trainer von Finnland und der Schweiz. Das war schon klasse! Leider dauerte es wohl noch mit den Vorspringern und so sind wir weiter nach oben gelaufen, zum „Springer-Dorf“. Dort wärmten sich die japanischen Skiflieger grad bei einem Volleyballspiel auf! Total cool, wenn man dort mal zuschauen kann! Auch die österreichischen Skiflieger kamen gerade an und trugen ihre Taschen in die Hütten. Den ein oder anderen deutschen Skiflieger haben wir gesehen, joggend bzw. beim Aufwärmen. Wieder andere beim Interview mit dem Fernsehen… Total interessant! Dort hätten wir uns durchaus noch viel länger aufhalten können. Auf dem Rückweg hatten wir dann noch das Glück, dass Gregor Schlierenzauer sich den Schanzentisch angeschaut hat und einige Vorspringer beobachtet hat. Zwar befanden sich gerade sehr viele Personen auf der Tribüne, so dass wir unterhalb stehen mussten, aber auch von dort zu sehen, wie die Skiflieger oben starten und in was für einer Geschwindigkeit sie am Schanzentisch abheben! Genial!
Nachdem wir mit dem Sessellift wieder nach unten gefahren waren, bedankten uns noch einmal sehr herzlich für dieses Highlight „Backstage-Tour“. Total klasse! Diese Tour kann ich wirklich jedem Besucher der Skiflugveranstaltungen in Oberstdorf nur empfehlen!!

Wir haben uns anschließend im Hang gegenüber der Skiflugschanze einen Platz gesucht. Von dort konnten wir vom Start bis zur Landung den gesamten Flug der Skiflieger verfolgen. Wirklich beindruckend, wenn die Skiflieger weit über 200 Meter fliegen.
Außerdem konnte man sich von dort leicht mit Getränken und Essen versorgen! Claudia Tauscher-Kögl vom Alpengasthof Schwand hatte hier auch einen Stand und begrüßte uns herzlich. Sie hatte ja im Januar schon berichtet, dass wir uns wahrscheinlich an der Flugschanze treffen…
Dazu lachte die Sonne vom Himmel, dass man sich wünschte, der Tag ginge nie zu Ende. Wir haben den Nachmittag total genossen und direkt beschlossen, im nächsten Jahr wieder zu kommen!
Ich habe einen absolut perfekten Nachmittag mit einem hochspannenden Wettkampf erlebt!
Gesiegt hat übrigens der Österreicher Martin Koch, mit tollen Sprüngen von 218 und 221,5 Metern vor dem Japaner Daiki Ito und dem Schweizer Simon Ammann.
Nachdem wir zurück am Birgsauer Hof waren, Herr Berktold und seine Frau hatten die Gäste netterweise nach und nach an der Skiflugschanze abgeholt, sind wir noch nach Oberstdorf gefahren um dort am Winterfest im Nordic Park die Siegerehrung der FIS-Team-Tour anzuschauen.
Dort herrschte schon richtig Hochbetrieb, so dass diesmal die besten Plätze schon belegt waren. Das hat uns aber nicht weiter gestört, denn die Stimmung – bei Livemusik - war wie am Vorabend wieder total Klasse und die Zuschauer und die Skiflieger hatten viel Spaß. Ein super Abschluss eines wirklich erlebnisreichen Tages!!!

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Gästeehrung, Hotel Birgsauer Hof und Winterfest

Bildschirmfoto 2012-01-13 um 17.46.31
am 22.2.
Traumhaftes Stillachtal

am Freitag 17.2.12 | Was für ein Auftakt zu meinem 2. Amtswochenende vom 17. bis 19. Februar 2012

Am Freitag, 17.2. startete ich, dieses Mal in Begleitung meiner ganzen Familie, nach Oberstdorf. Mein Sohn Tom, seit gut zwei Monaten stolzer Besitzer des Führerscheins mit 17, hat uns die gesamte Strecke gefahren und uns sicher in unseren Lieblingsurlaubsort gebracht. Um zeitig in Oberstdorf anzukommen sind wir bereits um 5:15 Uhr gestartet. Aber wir wissen ja für was wir das machen :-). Gegen 10 Uhr waren wir tatsächlich schon in Oberstdorf, wir sind super gut durchgekommen, trotz des vielen Neuschnees im Allgäu. Die Schneeberge haben wir sehr bewundert! Ich wünsch mir einmal so viel Schnee in Nordhessen zu haben! Aber dann bricht bei uns das Chaos aus - smile! Hier wäre man für solche Mengen garantiert nicht so gut gerüstet wie im südlichsten Ort Deutschlands...

Unser erster Anlaufpunkt war wieder das Oberstdorf Haus. Nach der Begrüßung meiner „Kollegen“ von Tourismus Oberstdorf ging es für uns erst einmal ins Café am Dorfbrunnen.
Nach einer kurzen Pause stand meine erste Amtshandlung als GästeKurdirektorin auf dem Programm.
Die Gäste-Ehrung für Oberstdorfer Stammgäste.

Kurz vor 11 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zum Raum Breitachklamm, da dort die Ehrungen stattfinden sollten. Petra Genster, die stv. Tourismusdirektorin und die Auszubildende Anna Schöll waren für die Durchführung verantwortlich und ich durfte den beiden zur Hand gehen. Petra Genster, begrüßte zunächst alle Anwesenden. Anschließend rief sie Frau Partecke und ihre Tochter nach vorn. Sie wurden für 12 Aufenthalte in Oberstdorf mit der Ehrennadel in Bronze geehrt und erhielten dazu eine entsprechende Urkunde. Beides durfte ich überreichen, danach wurde ein gemeinsames Foto gemacht.
Als nächstes wurden Herr und Frau Lorenz aufgerufen. Sie wurden für stolze 60 Aufenthalte im Oberstdorfer Ortsteil Schöllang als Ehrengast ausgezeichnet und erhielten den Ehrenkranz, die höchste Auszeichnung für Gäste. Frau Lorenz berichtete, dass sie immer wieder bei Familie Gästehaus Neidhart wohnen und sie sich dort schon fast als zur Familie gehörig fühlten. Bei solchen Geschichten wird einem doch ganz warm ums Herz.

Arne Scheie, Journalist aus Norwegen, wurde für 54 Aufenthalte ebenfalls als Ehrengast und mit Ehrenkranz ausgezeichnet. Herr Scheie berichtet schon seit 40 Jahren über die Vierschanzentournee und bereits zum 14. Mal über das Skifliegen. Er wohnt regelmäßig bei Frau Math, die als stolze Gastgeberin ebenfalls anwesend war. Petra Genster hob u.a. das Engagement der Gastgeber hervor, die sich stets um das Wohl der Gäste sorgen und die für viele Gäste oftmals ein fester Anlaufpunkt in Oberstdorf sind. Gefallen hat mir, dass Petra Genster die Ehrungen sehr auf den Gast bezogen durchführte und die Gäste mit Fragen ermunterte, über die Aufenthalte zu berichten. So entstehen wirklich herzliche Gespräche.
Wir hatten bisher noch keine Gäste-Ehrung erlebt und haben uns in diesem Zusammenhang natürlich gefragt, wie oft wir wohl schon dort waren. Wie sich schnell herausfinden ließ war dies unser 18. Besuch in Oberstdorf, was auch schon eine recht stattliche Zahl ist. ;-) Nach diesem netten Start in mein zweites Amtswochenende bin ich mit meiner Familie erst einmal durch das schön verschneite Oberstdorf spaziert um einen kleinen Bummel durch die Fußgängerzone zu unternehmen. Durch den vielen Neuschnee in den letzten Tagen war Obertdorf wir in eine weiße Decke gehüllt. Genauso stellt man sich eben den perfekten Winter vor.

Nach unserem erfolgreichen Einkaufsbummel ging es für uns in Richtung Stillachtal. Unser Urlaubszuhause für dieses Wochenende durften wir nämlich
im südlichsten Hotel Deutschlands, im Hotel Birgsauer Hof beziehen.
Vorbei am WM-Langlaufstadion Ried, der Skilfugschanze und der Fellhornbahn fuhren wir eine Viertelstunde in das romantische Stillachtal. Schon die Anfahrt in dieses malerische Tal ist ein Erlebnis. Tolle Ausblicke auf die Oberstdorfer Berge und Natur pur sind garantiert!
Im Hotel angekommen wurden wir an der Rezeption sehr nett empfangen. Nach dem Ausfüllen der Anmeldung und den ersten Urlaubsinformationen wurden wir in unser wunderschönes Zimmer geführt. Auch die Ausblicke von unserem Zimmer waren grandios. Berge und verschneite Naturlandschaft soweit das Auge reicht. Unser erstes Fazit: Hier lässt es sich wriklich wunderbar aushalten.
Nach dem Auspacken des Gepäcks hatten wir dann etwas Zeit zum Ausspannen.

Später am Abend sind wir wieder nach Oberstdorf gefahren um das Oberstdorfer Winterfest zu besuchen. Dort am Oberstdorf-Haus spielte eine Live-Band ab 19:30 Uhr, die wirklich für klasse Stimmung sorgten!!! Der Höhepunkt des Abends folgte aber ab 20:30 Uhr. Dann startete nämlich die Vorstellung der Skispringer. Das war schon ein echt tolles Erlebnis! Sie fuhren vom Oberstdorf Haus mit Segways bis zur Bühne und unterwegs wurden sie von den Zuschauern abgeklatscht. Suuuuper Stimmung kann ich da nur sagen! Das steigerte die Vorfreude auf den nächsten Tag, denn da war ja für uns der Besuch der FIS-Team-Tour im Skifliegen geplant.
Anschließend genossen wir noch einen leckeren Glühwein am Winterfest und sind dann nach Birgsau zurück gefahren. Dort angekommen sind wir dann aber ziemlich müde in unsere gemütlichen Bett gefallen…

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Ski foarn – Skikurs mit der Alpinskischule Oberstdorf

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am 27.1.2012
Geht schon ganz gut

am Familienberg Söllereck am Sonntag | 1. Amtswochenende vom 13. bis 15. Januar 2012

Sonntag früh, der Wecker klingelt, das ist irgendwie gemein. Wenn man die ganze Woche schon so früh raus muss, das dann auch Samstags und Sonntags, dann ist das eigentlich nicht wirklich schön. Aber wenn man etwas so tolles wie ich auf dem Programm hat, geht es trotzdem ganz gut. Na gut, es nützt nix. Raus aus den warmen, kuscheligen Federn, ab ins Bad, dann in die nagelneuen Skiklamotten werfen, Koffer fertig einpacken und schnell zum Frühstück. Lecker Brötchen mit Marmelade, Ei, Saft und gaaanz wichtig: Kaffee! Der weckt die Lebensgeister...
Zwischendurch verabschieden wir uns von Claudia Tauscher-Kögel, der Chefin unseres Urlaubszuhauses – dem Alpengasthof Schwand. Sie gönnt sich nach sehr langer Zeit mal drei Tage Auszeit. Es sei ihr gegönnt! Wir wünschen ihr viel Spaß beim Skifahren! Sie uns auch ;-)
Nachdem wir dann sämtliche Taschen und den Koffer zum Auto getragen und alles verstaut haben, verabschieden wir uns von Franz Kögel und dem Team. Wir hatten zwei wunderbare Tage im Alpengasthof Schwand, sind aber sicher, dass wir uns schon bald wiedersehen! Zum einen wegen der Ziegenbabys, dem Ziegenkäse. Aber auch, weil wir mit Franz über den Viehscheid im September gesprochen hatten. Vielleicht kommen wir dann wieder in den Alpengasthof Schwand...

Dann ging‘s mit dem Auto zügig bergab und Richtung Oberstdorf. Wir sollten nämlich um 9 Uhr an der Alpin Skischule, gegenüber vom Bahnhof, sein. Dort begrüßte uns sogleich Bettina, die uns mit Ski und Stöcken ausstattete. Anschließend machte sie uns mit Louis, unserem Skilehrer, bekannt. Wir verabredeten, dass wir uns am Söllereck vor der Hütte der Skischule treffen. Wir fuhren zum Söllereck und parkten dort am Parkplatz Nord. Dort mussten wir dann erst einmal Skischuhe anziehen und uns für unseren Skitag entsprechend einpacken. Das Wetter war zwar ausgezeichnet, Sonnenschein, strahlend blauer Himmel, aber halt auch kalt. Gut eingepackt ging‘s nach vorn bis zum Förderband. Mit dem kann man sich ein Stückchen den Berg, bis zur Talstation der Söllereckbahn „hochtransportieren“ lassen. Dann weiter zur Hütte der Skischule. Kurz darauf erblickten wir Louis schon, der uns sogleich Herbert Endres vorstellte, dem Chef der Skischule. Er wünschte uns für den Vormittag viel Spaß. Anschließend gingen wir zur Talstation, reihten uns brav in der noch kurzen Schlange ein und schon ging es bergauf! Wir genossen bei der Fahrt den Ausblick ins Tal Richtung Sonthofen und Kempten. Herrliche Sicht, traumhafter Blick! Genau so macht Skifahren Spaß!
Oben angekommen, Ski packen und nix wie auf die Piste. Ich freu mich aufs Skifahren, hab allerdings auch etwas Respekt. Ich mag nämlich nicht mit gebrochenem Arm oder Bein nach Hause kommen. Grad wo wir losfahren stößt auch Svenja von Oberstdorf Tourismus zu uns. Sie möchte ein paar Bilder von uns Anfängern machen ;-) Das ein oder andere Foto konnte bei Facebook schon bewundert werden! Louis erklärt uns ganz wunderbar, worauf wir achten sollen: Oberkörper nach vorn, die Schienbeine gegen den Skischuh drücken, mit dem Poppes nicht auf die Ski setzen und IMMER SCHÖN LÄCHELN! Das war noch die einfachste Übung. Gut, wir waren natürlich auch vor 4 Jahren das letzte Mal Skifahren, da muss man erst mal wieder reinkommen und ein bisschen probieren. Aber wie sich herausstellte, waren wir gar nicht so schlecht. Wir sind doch heil den Berg runtergekommen und Spaß gemacht hat es außerdem. Louis meinte, das habe doch so gut geklappt, dass er uns auch die rote Piste, die Höllwies-Abfahrt, zutraue. Wenn er das mit uns fährt, haben wir kein Problem. Also fuhren wir mit der Gondel wieder hoch und starteten dann zur roten Abfahrt. Wie sich herausstellte hatte Louis uns schon richtig eingeschätzt. Die Abfahrt ist für uns kein Problem. Natürlich zeigte Louis, wie man die ein oder andere steilere Strecke am besten fährt, aber es ging wirklich supi. Den Berg rauf mussten wir diesmal mit dem Schlepplift. Die Strecke ist sage und schreibe 2 km lang! Da muss man schon aufpassen... Aber Spaß gemacht hat auch das, denn die Lifttrasse führt direkt durch den tiefverschneiten Wald und gibt immer wieder wunderbare Ausblicke frei. Anschließend haben wir oben noch eine nette Übung gemacht. Louis bat uns, beide Skistöcke in eine Hand zu nehmen, loszufahren und vor der Kurve die Stöcke hinter dem Rücken in die andere Hand zu übergeben. Er wollte damit feststellen, wie wir mit dem Körper die Bewegungen ausgleichen. Auch das hatten wir anscheinend gut gemacht, denn er lobte uns sehr. Nachdem wir auch die Abfahrt zum Ochsenhöfle-Lift genommen hatten, ging es von dort hoch zur Alpe Schrattenwang. Unsere Übungsstunden neigten sich nämlich schon dem Ende entgegen. Leider. Und wir wollten dort noch gemeinsam ein Mittagessen einnehmen. Da es vor der Hütte selbst zur Mittagszeit noch schattig war, beschlossen wir in der guten warmen Stube nach einem Plätzchen zu schauen. Wir hatten Glück. Bei leckerer Erbsen-, Linsen bzw. Käsknödelsuppe ließen wir den Vormittag noch einmal Revue passieren. Es hat total Spaß gemacht! Wir haben beschlossen, mit Louis bei einem unserer nächsten Besuche das Nebelhorn unsicher zu machen. Allein trauen wir uns das nicht zu. Es ist immer gut, wenn man die Abfahrt erst einmal von jemand gezeigt bekommt, der sie kennt. Finden wir! Nach einem gemeinsamen Foto vor der Hütte mussten wir uns dann leider von Louis verabschieden. Auf ihn wartete nämlich gleich der nächste Kurs. Vielen Dank an dieser Stelle an die Alpin Skischule Oberstdorf und unseren Skilehrer Louis!
Mein Mann und ich haben anschließend den Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein genossen und noch die ein oder andere Abfahrt gemacht. Total Klasse! Es hat wirklich super viel Spaß gemacht...

Gegen 15 h brachten wir dann die Leihski zur Hütte der Alpin Skischule zurück und begaben uns Richtung Auto. Ist das ein herrliches Gefühl, wenn man die Skischuhe auszieht, man fühlt sich so herrlich leicht anschließend!

Anschließend hatten wir noch einen kurzen Besuch im Hotel Nebelhornblick, bei der Seniorchefin Frau Gras, versprochen. Wir hatten dort im November vier Tage verbracht. Frau Gras hatte mir für das Finale zum Gäste-Kurdirektor, wie viele andere auch, die Daumen gedrückt. Ich hatte mich sehr gefreut, als ich sie am 19.12. abends plötzlich am Telefon hatte und sie mir herzlich gratulierte...
Bei einem Cappuccino berichteten wir vom Wochenende.
Anschließend zeigte sie uns noch das Haus von Bettina und Jörg Thannheimer, den Vermietern von meinem Vize-Gäste-Kurdirektor Matthias. Auch dort wollten wir noch auf ein kurzes Hallo vorbei schauen. Bettina war daheim und so berichteten wir auch bei ihr kurz über das 1. Amtswochenende und verabredeten, dass wir uns bei einem der nächsten Besuche mal abends irgendwo treffen.

Ja und dann? Dann mussten wir leider die Heimfahrt antreten. Wir hatten schon überlegt, uns zu Hause abzumelden, könnten ja einfach sagen „eingeschneit“. Ich schätze aber, das hätte man uns nicht wirklich geglaubt... Nach einem zweistündigen Stau, dann aber gutem Durchkommen trafen wir gegen 23 Uhr wieder daheim ein.

Nun ja, ganz so lang ist es ja nicht bis zu unserem nächsten Besuch, im Februar naht vom 17. bis 19.02. bereits das 2. Amtswochenende und ihr könnt sicher sein, dass ich wieder ausführlich über meine tollen, spannenden Erlebnisse berichten werde!

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