Gaisalpsee
Wanderer am Seealpsee 8
Blick vom Nebelhorn
Höfats
Höfats
Oberstdorf › Wandern › Bergsteigen › Tagestouren

Älpelesattel

In vieler Hinsicht eine lohnenswerte Höfatsumrundung

Länge: etwa 17 km
Höchster Punkt: 1780 m
Niedrigster Punkt: 835 m
Höhenmeter: ca. 970 m
Gehzeit: etwa 6 bis 7 Stunden

Route
Oberstdorf Mühlenbrücke – Gruben – Dietersberg – Gerstruben – Dietersbach-Alpe – Älpelesattel – Käser Alpe – Untere Guten Alpe – Oytalhaus – Kühberg – Oberstdorf Mühlenbrücke

Vielen Wanderern werden die Gipfel der Höfats (2.257m bis 2.259m) wohl aufgrund der extrem steilen Grasflanken und der schwindelerregenden Höhe verwehrt bleiben. Umso imposanter wirken die Eindrücke bei ihrer möglichen Umrundung. Das ursprüngliche Bergdorf Gerstruben oder der tobende Stuibenfall im Oytal werden dabei genauso nachhaltig im Gedächtnis bleiben wie die stets abfallenden, teilweisen senkrechten Grashänge der Höfats – die zurecht auch Königin der Alpen genannt wird. An der Mühlenbrücke in Oberstdorf nahe der Talstation der Nebelhornbahn geht es zunächst über den Jägerstand, Gruben und Dietersberg gemächlich an der Trettach entlang, bevor der Weg nach links über den Hölltobel hinauf nach Gerstruben abzweigt. Am Dietersbachtal, einem östlichen Seitental des Trettachtales angelangt, passieren wir das historische Bergdorf Gerstruben mit seinen sehenswerten uralten Bauernhäusern. Weiter geht es am Dietersbach und schon bald an den ersten Steilhängen der Höfats entlang über die Gerstrubner-Alpe zur idyllisch gelegenen Dietersbach-Alpe. Diese bildet die letzte Einkehrmöglichkeit bevor der Weg durch alpines Gelände, steiler zum Älpelesattel aufsteigt. Vom Älpelesattel, der den höchsten Punkt unserer Tour darstellt steigen die Wege Richtung Norden hinauf zum Höfats Ostgipfel (nur für alpin erfahrene, absolut trittsichere und schwindelfreie Tourengänger!) und Richtung Süden zum Eissee und dem Rauheck an. Unser Weg führt uns hinunter zur Käser-Alpe die am Ende des zauberhaften Oytales liegt. Von hier geht es – wieder auf breiterem Weg – weiter über den wild tosenden Stuibenfall, das Prinzenkreuz und die untere Guten-Alpe zum Oytalhaus. Die steilen Felswände des Oytales aber auch die saftigen, malerischen Bergwiesen beeindrucken uns hierbei gleichermaßen. Das Oytalhaus hinter uns gelassen, zieht sich der Weg unter Schatten spendenden Alleen gemächlich bergab bis zum Kühberg wo der letzte kleinere Abstieg am Ende unserer Tour wartet.

Tipps:
Am Oytalhaus angekommen haben wir die Möglichkeit Bergroller auszuleihen und uns so die letzten Meter bis nach Oberstdorf zurück zu sparen

Erstellt mit Tramino

21 km
6 bis 7 Stunden
971
mittel
Asphalt, Kies, Schotter, Alpine Wegbeschaffenheiten

letzte Aktualisierung am 13.02.2012

Kommentare

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Rüdiger Wanderer › Wie oben beschrieben ist das eine lange aber schöne Tour. Auf jedenfall sollte man über den Hölltobel gehen und die Teerstrasse nach Gerstruben vermeiden. In Gerstruben bei dem Cafe halt machen und sich stärken für den Weg, der da noch kommen wird. Ab der Dietersbachalpe gehts nur noch Bergauf (Bilder dazu kann ich hier nicht einstellen aber man findet sie von mir bei Facebook-Oberstdorf). So steil nach oben zum Älplesattel ist es nicht, ich rate aber bei nassen Wetter bzw. nassen Untergrund, zuerst über die Dietersbachalpe zum Älplesattel hochzugehen und nicht von der Seite der Käser-Alpe. Man schmiert sonst zu leicht ab ! An der Käser-Alpe wieder Rast machen und die Leckerreien verköstigen. Insgesamt war ich ca. 10 Std. ab Oberstdorf Mitte unterwegs gewesen. Mein Tip: nicht unbedingt stupide den Weg gehen sondern auch links und rechts vom Weg Ausschau halten. Eine wirklich empfehlenswerte Tour
am 25.6.2010 · eigenes Konto Kommentieren ·

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