Der Steinkauz

Vögel der Alpen

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Die Oberseite des Steinkauzes ist dunkelbraum mit vielen dichten weißen Flecken, die Unterseite weißlich und breit dunkelbraum gestreift. Er hat große gelbe Augen, die an die Augen eines Kobolds erinnern, außerdem einen flachen Kopf und eine abgeflachte Stirn. Die Hauptaktivität des Steinkauzes liegt in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht. Sein Flug ist hörbar. Zum Nisten mag er natürliche Höhlungen und alte Obstbäume, aber auch Mauerlöcher oder Dachböden.

Beschreibung

Größe: ca. 22cm
Gewicht: ca. 170 g
Spannweite: 55-60 cm

Lebensraum

Steinkäuze mögen offene und ebene Landschaften. Waldgebiete meiden sie völlig.
Steinkäuze sind von Westeuropa und den Ländern um das Mittelmeer - einschließlich Nordafrika - quer durch Eurasien bis nach China verbreitet. In Mitteleuropa ist sein Brutvorkommen sehr lückenhaft und in den meisten Gebieten ist der Steinkauz sehr selten geworden.

Ernährung

Feldmäuse, Vögel, Käfer, Regenwürmer und größere Insekten

Fortplanzung

Brutzeit: April bis Mai; 3-5 Eier
Brutdauer: 24-28 Tage

Besonderheiten

Der Steinkauz ist ein sehr ruffreudiger Vogel, der über ein breites Repertoire verschiedener Laute verfügt. Sein in der Dämmerung vernehmbares „kuwitt“ wurde früher als „komm mit“ interpretiert und brachte ihm den Namen „Totenvogel“ ein, der Kranke und Gebrechliche ins Grab rief.

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