Schöllang

855 m

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Auf der Sonnenseite des Illertals liegt Schöllang – Oberstdorfs nördlichster Ortsteil.

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Ein Einblick in unsere Ortsteile...
Kommen Sie mit auf einen Ausflug fernab von Stress und Hektik, denn in unseren Ortsteilen sind vor allem Ruhe und Beschaulichkeit zu Hause. Dennoch ist auch für aktiven Urlaub viel geboten.
Lassen Sie sich begeistern von unseren Ortsteilen Rubi, Reichenbach, Schöllang sowie Kornau und Tiefenbach.

Im Sommer aussichtsreiche Wanderwege, im Winter eine Loipe durch die Ortsteile - in Schöllang ist zu jeder Jahreszeit viel geboten.

Rubihorn

Ru - In d´ Dörfle

Die einfache Rundwanderung verspricht einen aussichtsvollen, erlebnisreichen und gemütlichen Wandertag entlang der malerischen Dörfer im Norden Oberstdorfs.

Beim Schlendern durch die Gassen von Schöllang trifft man oft auch die tierischen Bewohner des Ortes. Mal ein paar Stockenten im Gras, mal Ponys vor dem Reitstall oder Ziegen im gegenüberliegenden Garten. Morgens und abends sind natürlich die Gassenkühe zu hören, die durch den Ort vom Stall zum Feld und wieder zurück getrieben werden.
Der landwirtschaftliche Einfluss ist in Schöllang noch deutlich spürbar. An schönen Tagen riecht es im ganzen Ort nach frischem Gras und Heu, wenn die Landwirte mähen oder Heu machen.
Dass in Schöllang auch viele Gastgeber mit Liebe zum Detail zu finden sind, merkt man an den schön dekorierten und einladenden Hauseingängen und Gärten. Und so stellt sich Schöllang gemütlich und romantisch seinen Besuchern vor, die wir überall in Oberstdorf herzlich willkommen heißen.

Bereits von der Straße aus entdeckt man den barocken Zwiebelturm des Kirchturms und spürt den gemütlichen Dorfcharakter.
Für die rund 460 Einwohner ist vor allem das Vereinsleben ein wichtiger Bestandteil. Neben dem Schützenverein, dem Skiclub Rubihorn und den Plattlern sorgt vor allem die Musikkapelle Schöllang an zahlreichen Veranstaltungen für gute Stimmung.
Direkt im Kurpark Schöllang können Gäste wie Einheimische oftmals die Stücke der Musikkapelle Schöllang genießen, während sie den Abend nach einer schönen Wanderung ausklingen lassen.
Gleich neben dem Kurpark steht die Pfarrkirche St. Michael, die es auf jeden Fall wert ist, einen Blick hinein zu werfen. Die Decken-malerei sowie der Hochalter beeindrucken im barocken Stil.

Die Gastgeber in Schöllang freuen sich auf Sie:

Schöllanger Burg

Unweit von Schöllang liegt die noch erhaltene Burgkirche. Von 1351-1804 Pfarrkirche der Pfarrei Burg, wie im Mittelalter die Pfarrei Schöllang genannt wurde, ist sie jetzt die Friedhofskapelle im schön gelegenen Schöllanger Bergfriedhof. Im Winter wird die Kapelle in der Früh ca. 9.30 aufgeschlossen und bei Einbruch der Dämmerung geschlossen, ca. 16.30/17.00 h. Bei starkem Schneefall ist es möglich, dass die Kapelle geschlossen bleibt.

Unmittelbar an der Kapelle in Rubi (erbaut 1635, mit zierlichem, reizendem Rokokko-Altaerchen mit dem Bilde der hl. Schutzpatronin Mutter Anna und einem bemerkenswerten Bild der hl. Sippe von ungefähr 1700) vorbei, aufwärts zum Wald, stets am Rande des Steilabfalles der Iller, immer langsam ansteigend, zur Schöllanger Burg.
In der Kapelle befinden sich stattliche Barockaltaere, gut gefasst von dem Schöllanger Kunstmaler Constantin Ess. Der linke Seiten altar mit dem lieblichen Madonnenbild ist eine beliebte Wallfahrtsstätte hoffender Mütter. Im Jahre 1963 hat an der Südseite der Burgkapelle der Erschliesser der Breitachklamm, Pfarrer Johannes Schiebel, der im Alter von 92 Jahren verstarb, seine letzte Ruhestätte gefunden.

Die den Heiligen Michael, Barbara, Dorothea und allen Engeln geweihten Burgkirche erhielt ihre heutige Gestalt wohl noch zu Anfang des 15. Jh., wobei Teile des erheblich kleineren, frühmittelalterlichen Kirchleins im Norden und Westen mit einbezogen wurden. Pfingsten 1579 zerstörte ein Blitzschlag Dachstuhl, Turm und drei Glocken. Der Augsburger Bischof Marquard vom Berg stiftete zur Wiederherstellung eine durch den berühmten Glockengiesser Hans Frei zu Kempten gegossene Glocke, die nach der Sage mit ihrem hellen, wundervollen Klang bis in Kempten vernommen wurde. Bis 1804 hing diese Glocke in einem neben der südlichen Umfassungsmauer errichteten hoelzernen Turm, wurde dann in die neue Pfarrkirche übertragen.

Zeit der Erbauung: 1. Hälfte 15. Jahrhundert
Baustil: Renaissance,
Bauliche Veränderungen / Neugestaltung: 1579 zerstörte ein Blitzschlag Dachstuhl, Turm und 3 Glocken. Der Augsburger Bischof stiftete eine neue Glocke, 1804 wurde sie in die neue Pfarrkirche übertragen

Künstlerische Kostbarkeiten: Taufstein/-becken
Besonderheiten: Friedhof bei der Kirche,
Beschreibung der Besonderheiten: Bergfriedhof:
Einer der schönstgelegenen Friedhöfe im Allgäu
Information zu den Veranstaltungen: Die Kapelle ist geöffnet

Verwaltung: Kath. Pfarramt Oberstdorf
Telefon: 08322/977550

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