Schöllang

855 m

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5 Minuten

Willkommen in Schöllang

Gemütlich tummeln sich stille Bauernhäuser um den barocken Zwiebelturm der Pfarrkirche. Aus der Nähe grüßt die Burgkirche von 1531 (erste urkundliche Erwähnung) und ein kleiner Kurpark lädt zum Verweilen ein.

Dörfliches Leben

Man genießt den herrlichen Blick, die vielfältigen Wandermöglichkeiten und das herzliche „Grüß Gott“ der Einheimischen.

Sanft läuten Kuhglocken beim Eintrieb das Abendrot ein - gibt es etwas Romantischeres, als sich hier zu erholen? Vor allem, da man bei aller Urtümlichkeit auf keinen Komfort verzichten muß.

Die Gastgeber in Schöllang freuen sich auf Sie:

Schöllanger Burg

Die noch erhaltene Burgkirche, von 1351-1804 Pfarrkirche der Pfarrei Burg, wie im Mittelalter die Pfarrei Schöllang genannt wurde, ist jetzt die Friedhofskapelle im schön gelegenen Schöllanger Bergfriedhof. Im Winter wird die Kapelle in der Früh ca. 9.30 aufgeschlossen und bei Einbruch der Dämmerung geschlossen, ca. 16.30/17.00 h. Bei starkem Schneefall ist es möglich, dass die Kapelle geschlossen bleibt.

Unmittelbar an der Kapelle in Rubi (erbaut 1635, mit zierlichem, reizendem Rokokko-Altaerchen mit dem Bilde der hl. Schutzpatronin Mutter Anna und einem bemerkenswerten Bild der hl. Sippe von ungefähr 1700) vorbei, aufwärts zum Wald, stets am Rande des Steilabfalles der Iller, immer langsam ansteigend, zur Schöllanger Burg.
In der Kapelle befinden sich stattliche Barockaltaere, gut gefasst von dem Schöllanger Kunstmaler Constantin Ess. Der linke Seiten altar mit dem lieblichen Madonnenbild ist eine beliebte Wallfahrtsstätte hoffender Mütter. Im Jahre 1963 hat an der Südseite der Burgkapelle der Erschliesser der Breitachklamm, Pfarrer Johannes Schiebel, der im Alter von 92 Jahren verstarb, seine letzte Ruhestätte gefunden.

Die den Heiligen Michael, Barbara, Dorothea und allen Engeln geweihten Burgkirche erhielt ihre heutige Gestalt wohl noch zu Anfang des 15. Jh., wobei Teile des erheblich kleineren, frühmittelalterlichen Kirchleins im Norden und Westen mit einbezogen wurden. Pfingsten 1579 zerstörte ein Blitzschlag Dachstuhl, Turm und drei Glocken. Der Augsburger Bischof Marquard vom Berg stiftete zur Wiederherstellung eine durch den berühmten Glockengiesser Hans Frei zu Kempten gegossene Glocke, die nach der Sage mit ihrem hellen, wundervollen Klang bis in Kempten vernommen wurde. Bis 1804 hing diese Glocke in einem neben der südlichen Umfassungsmauer errichteten hoelzernen Turm, wurde dann in die neue Pfarrkirche übertragen.

Zeit der Erbauung: 1. Hälfte 15. Jahrhundert
Baustil: Renaissance,
Bauliche Veränderungen / Neugestaltung: 1579 zerstörte ein Blitzschlag Dachstuhl, Turm und 3 Glocken. Der Augsburger Bischof stiftete eine neue Glocke, 1804 wurde sie in die neue Pfarrkirche übertragen

Künstlerische Kostbarkeiten: Taufstein/-becken
Besonderheiten: Friedhof bei der Kirche,
Beschreibung der Besonderheiten: Bergfriedhof:
Einer der schönstgelegenen Friedhöfe im Allgäu
Information zu den Veranstaltungen: Die Kapelle ist geöffnet

Verwaltung: Kath. Pfarramt Oberstdorf
Telefon: 08322/977550

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