Wilde Bewohner der Alpen

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Die Allgäuer Hochalpen, sind eines der artenreichsten und vielfältigsten Gebirge in den Alpen. Hier bietet sich Ihnen eine seltene und faszinierende Tierwelt, die Sie so noch nicht gesehen haben. Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl zusammengestellt und geben Ihnen kleine Tipps, wo Sie die Bewohner der Alpen auch mit etwas Glück in der Natur entdecken können.

Der Steinbock

Der geschützte Alpensteinbock, der früher vom aussterben bedroht war, ist wegen seiner gewaltigen Hörner bekannt. Er lebt im steilem, felsigem Gelände oberhalb der Baumgrenze, in einer Höhe von 1.600 - 3.200 Metern.

Er ernährt sich von Hochgebirgskräutern und Gräsern, in den Wintermonaten von immergrünen Hochgebirgspflanzen und Rinden der Zwergsträucher, die sie auf vom Wind freigeblasenen Hängen finden. Im Winter halten sich die Tiere meistens auf der Sonnenseite der Hänge auf.

Chancen den Steinbock einmal in der natürlichen Umgebung zu sehen, haben Sie auf der Steinbocktour, die Sie individuell für sich gestalten können.

Das Murmeltier

Nanu, was ist das denn? Ein lautes, warnendes Pfeifen ertönt plötzlich während einer Bergtour durch die traumhafte Berglandschaft. Bestimmt haben Sie diesen Warnpfiff schon ein paar Mal gehört, aber vielleicht nicht bewusst wahrgenommen oder gewusst woher dieser kommt. Dieses Geräusch geben Murmeltiere von sich, wenn sie sich gegenseitig warnen wollen, wenn Gefahr droht.

Wenn man sich ruhig verhält, hat man vielleicht das Glück die kleinen, pfeifenden Säugetiere zu sehen, bevor sie wieder in ihren Bau verschwinden. Gerade auf großflächigen Ebenen können Sie die zahlreichen Eingänge in den Bau der Murmeltierfamilie entdecken, wie beispielsweise um die Kemptner Hütte herum.

Der Steinadler

Der König der Lüfte erreicht eine Länge von 100 cm und ein Gewicht von 3 - 7 kg. Der Steinadler scheut den Menschen und bevorzugt es eher in ruhigeren Gebieten zu leben. Aufgrund der Verdrängung durch den Menschen ist der vom Aussterben bedrohte Greifvogel in Mitteleuropa nur noch im Hochgebirge angesiedelt.

Interessant ist auch, dass der Adler nicht vor Beute zurück schreckt, die mehr wiegt als er, wie beispielsweise junge Gemse oder Steinbockkitze. Neben diesen beiden stehen auch noch Schneehasen, Murmeltiere und Alpschneehühner auf dem Speiseplan.

Im Sommer werden in Oberstdorf auch geführte Vogelbeobachtungs-Wanderungen angeboten, hier gehen Sie gemeinsam mit
Vogelexperten auf Suche nach außergewöhnlichen Vogelarten in Oberstdorf.

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