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von Katharina Schall

Oberstdorf ist Fairtrade-Gemeinde

In einem festlichen Rahmen wurde der Gemeinde Oberstdorf die Erkennungsurkunde überreicht

Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz übergab am 25. März die Ernennungsurkunde an Bürgermeister Laurent Mies und die Steuerungsgruppe.
Bürgermeister Mies ging in seinem Grußwort auf den fairen Handel als Urform eines gemeinsamen Geschäfts, eines Vertrags mit ausgeglichenem Interesse ein. „Fairer Handel im Sinne von eine Welt zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern ist ein ehrenwerter Ansatz.“, so Mies. Er dankte der Steuerungsgruppe für das engagierte Handeln und hofft auf viele weitere Unterstützer, die den Fairtrade-Gedanken aufnehmen und zukünftig fair gehandelte Produkte verwenden, anbieten oder verkaufen. Holz sprach über die Fairtrade-Bewegung, die sich engagiere gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Oberstdorf sei die 470. Fairtrade-Town in Deutschland.
Stellvertretende Landrätin Ulrike Hitzler freute sich, dass man mit Oberstdorf als Fairtrade-Gemeinde nun einen Schritt weiter bei den Bemühungen als Fairtrade-Landkreis Oberallgäu sei. Auf die Weltläden im Oberallgäu richtete Geschäftsführerin Renate Schiebel ihr Augenmerk. Für gute Stimmung sorgte die Percussiongruppe Open Hearts von Gundela Enzensberger, für den feierlichen Rahmen musizierte Jasmin Birker auf der Harfe.

Schon vor drei Jahren hatte Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller (Bündnis 90/Die Grünen) die Idee an den Marktgemeinderat herangetragen. Im Juli 2016 beschloss das Gremium einstimmig, den Titel Fairtrade Town anzustreben. Erforderlich für die Bewerbung war die Erfüllung von fünf Kriterien: ein Ratsbeschluss, die Gründung einer Steuerungsgruppe, Geschäfte und Gastronomie die Fairtrade Produkte im Sortiment anbieten, Organisationen die fair gehandelte Waren verwenden und der Nachweis über Präsenz in den Medien.
Innerhalb von vier Monaten trug die Steuerungsgruppe mit Bergith Hornbacher-Burgstaller, Kathrin Bäuerle, Anton Weiler (alle Mitglieder des Marktgemeinderats), Renate Schiebel (Geschäftsführerin Weltläden), Irmela Fischer (Villa Jauss) und Dr. Susanne Benkert (ev. Kirchengemeinde) die notwendigen Unterlagen zusammen.
Die Auszeichnung zur Fairtrade-Town ist nicht das Ziel, sondern der Startschuss für weiterführendes Engagement. Der Titel Fairtrade-Gemeinde muss alle zwei Jahre erneuert werden.

Firmen und Organisationen die bereits Fairtrade-Produkte anbieten, verkaufen, verwenden:

  • REWE Hans-Jürgen Schnitzer oHG, Fellhornstraße, Oberstdorf
  • Feneberg, Im Steinach, Oberstdorf
  • Feneberg, Weststraße, Oberstdorf
  • Lidl, Im Steinach, Oberstdorf
  • Weltladen, Oststraße, Oberstdorf
  • Cafe am Dorbrunnen, Prinzregenten-Platz 1, Oberstdorf
  • Burgcafe, Nebelhornstaße, Oberstdorf
  • Loft, Ludwigstraße, Oberstdorf
  • Gertrud von le Fort Gymnasium, Oberstdorf
  • Kindergarten St. Elisabeth, Oberstdorf
  • Kindergarten St. Barbara, Oberstdorf-Tiefenbach
  • Kunsthaus Villa Jauss
  • Evangelische Kirchengemeinde
  • Ein weiterer Teilnehmer, EDEKA-Ebner, Oberstdorf, hat sich schon gemeldet.

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