Statt Jetlag gab es tolle Sprünge

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von SVG

Am Wochenende darf sich neben den beiden SCO-Athletinnen noch eine Clubkameradin über einen Weltcup-Einsatz freuen: Veronika Zobel empfahl sich mit tollen Trainingssprüngen für die beiden Entscheidungen am Wochenende. Alle deutschen Damen sind gespannt auf die Wettbewerbe, wollen bei diesem Heim-Weltcup vor Familie und Freunden ihr Bestes geben. Optimistisch blickt Althaus dem Heimweltcup entgegen: „Die vertraute Schanze und dazu die guten Leistungen in der letzten Zeit, das gibt Sicherheit“, sagt sie.

Jubeln dürfen Freunde und Bekannte gemeinsam mit vielen Skisprungfans aus nah und fern übrigens schon bei der Eröffnungsfeier am Freitag-Abend. Da werden sich die Top-Ten der Welt im Damenskispringen auf der Bühne präsentieren und dem Moderator Jens Zimmermann ebenso Rede und Antwort stehen wie die komplette Nationalmannschaft. Für die beiden Wettkampftage rechnet Organisationschef Stefan Huber mit 2.000 bis 3.000 Zuschauern. „Dazu kommen Fernsehübertragungen an beiden Tagen zu besten Sendezeiten im ZDF. Mithin eine tolle Kulisse und die Aufmerksamkeit, die dieser jungen Sportart und den erfolgreichen deutschen Frauen gebührt.“

Karten für beide Veranstaltungstage gibt es bereits ab 6 EUR an den Tageskassen.

Deutsche Skisprung-Damen absolvieren zwei erfolgreiche Trainingstage vor dem Heim-Weltcup in Oberstdorf

Die deutschen Skispringerinnen waren erst am späten Abend zuvor zurückgekehrt aus Japan und dann am frühen Morgen schon wieder auf ihrer Heimschanze in Oberstdorf anzutreffen. Zwei Trainingstage hatte DSV-Bundestrainer Andreas Bauer mit seinem Team vor dem großen Auftritt am Wochenende einbauen können, nachdem die Organisatoren des Weltcup-Skispringens der Frauen die Anlage in den Tagen zuvor perfekt präpariert haben.

„Die Bedingungen hier sind absolut optimal“, lobte der Chef-Coach bei einer Pressekonferenz mit den SCO-Athletinnen Katharina Althaus und Gianina Ernst sowie dem Stützpunkttrainer Peter Leiner in der Erdinger Arena. „Statt daheim zu hocken, trainiere ich doch lieber nochmal“, antwortete Katharina Althaus auf die Frage, ob die letzten Tage nicht doch etwas stressig gewesen seien. Die Weltcup-Springen in Japan mit viel Schnee und Wind, mit Verzögerungen und Wettkampfabbrüchen haben die Mädchen erstaunlich gut weggesteckt. Katharina, die für den Skiclub Oberstdorf startet, hatte sogar einen ausnehmend guten ersten Versuch. Das lässt hoffen für das Wochenende. Bundestrainer Bauer hat viel Lob für seine Top-Athletin: „Kathi hat in diesem Jahr dank des täglichen Trainings mit Stützpunkt-Trainer Peter Leiner noch mal einen entscheidenden Qualitätssprung nach vorne gemacht“. Das Geheimnis: das Team hat sich an die Trainingsphilosophie der Herren angegliedert. „Wir haben neue Trainingsanreize geschaffen, an Technik und Athletik gearbeitet, um noch mal fünf Prozent mehr Qualität herauszukitzeln“, erläutert Bauer zum Althaus´schen Trainingsprogramm.

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