Trailrunning Oberstdorf

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Dass er inzwischen als deutscher Geheimfavorit für international besetzte Trailrunning-Events gilt, hat sich Johannes Klein selbst zuzuschreiben. Nach seinem Wettkampf-Debüt vor zwei Jahren hat der 25-jährige Oberstdorfer Senkrechtstarter mit Riesenschritten eine Erfolgsserie hingelegt, die er sich selbst wohl am wenigsten hatte träumen lassen. Auch wenn er letztlich seinen Knieproblemen Tribut zollen und aufgeben musste: Die Teilnahme bei der Ultratrail-Weltmeisterschaft in der Toskana als einer von acht deutschen Läufern war ein weiterer Meilenstein in der steilen Läuferkarriere des Oberstdorfers, der doch eigentlich nur seinem Hobby nachgeht. „In unseren Bergen unterwegs zu sein, das kenne und liebe ich schon von meiner Kindheit an.“ Bei den häufigen „normalen“ Wanderungen über Stock und Stein wurde er aber auch ohne große Schinderei immer schneller. „Ich bin irgendwie immer besser geworden“, erzählt er. Klar, dass man irgendwann an den Punkt kommt, an dem man die Herausforderung sucht und Vergleiche ziehen möchte. So setzte „Jojo“ sich im Herbst 2014 den Start beim Nebelhorn-Lauf zum Ziel – und wurde 2015 auf Anhieb 27. Ein Jahr später kam er überglücklich als Zweiter oben an. Er gewann den Kanzelwand-Trail, den Schweizer Humani Trail und am Lago di Orta. Das Jahr 2017 begann er mit Siegen bei der Transvulcania und dem Istrien-Ultramarathon.

Ein Leben, das Johannes Klein dem Laufen widmet. Wenn er nicht gerade an Wettkämpfen teilnimmt, ist er im Sommer bei der AlpinSchule als Bergführer unterwegs. Sehr dankbar ist er, dass sein Arbeitgeber ihn mit viel Rücksicht auf seine Renntermine für die beliebte Fernwanderung auf dem E 5 oder für hochalpine Hüttentouren „besetzt“. Seitdem er in Wettkämpfen unterwegs ist, prägt der Laufsport seinen Tagesablauf, Ernährung und Lebensauffassung ebenso. „Ich schau schon sehr genau, was in den Kühlschrank kommt“, verrät der „absolute Draußenmensch“. Kraft- und Ausdauertraining gehören ebenso zum Stundenplan wie Touren auf dem Mountain- oder Rennrad.

„Jojo“ ist absolut glücklich, wenn er da draußen seinem Körper alles abverlangt und ein Tag ist erst dann ein richtig schöner Tag, wenn er sich beim Laufen auspowern kann. „Ich muss nicht, sondern ich darf“, betont er. Er stehe weder unter besonderem Druck noch sei er von den Materialschlachten wie in anderen Sportarten beansprucht. „Ein paar gute Schuhe an den Füßen, dann passt es schon“, beschreibt er die bescheidenen Ausrüstungskriterien.

Laufen sei voll im Trend und Trailrunning biete in Oberstdorf logischerweise für alle Altersgruppen ideale Strecken, wirbt der Experte, der gerade dabei ist, für Oberstdorf-Gäste ein Routennetz mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zusammenzustellen. „Der Einsteiger wird zufrieden rund um den Moorweiher laufen, für die etwas Geübteren eignen sich Strecken wie der Rautweg nach Gerstruben und die Cracks finden beim Gipfelsturm aufs Rubihorn ihre Herausforderung“, meint „Jojo“. Die Hobbysportler in Sachen Ausdauer müssen sich ja nicht gleich an seinen Trainingseinheiten orientieren. Die haben ihn schon an einem Tag gleich dreimal auf die Zugspitze geführt. Da hatte er am Ende 7000 Höhenmeter in den Beinen.

Trailrunning auf oberstdorf.de

Johannes Klein als erfolgreicher Bergläufer und Oberstdorf-Fan kennt die Strecken rund um seinen Heimatort natürlich in- und auswendig. Für Tourismus Oberstdorf hat er die schönsten Strecken für Trailrunning-Anfänger, erfahrenere Trailrunner und Profis zusammengestellt und beschrieben.

Alle Touren und wichtige Informationen zur Ausrüstung finden Sie unter:

Rarr

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