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Olympus OM-D E-M10
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Wimpelwanderung nach Bad Harzburg

von Ayse Berktold am 11.08.2014

Seit 1883 veranstaltet der Deutsche Wanderverband jährlich den Deutschen Wandertag an einem anderen Austragungsort. 2013 war der Deutsche Wandertag zu Gast in Oberstdorf.

Am 1. März 2014 fand in Oberstdorf die feierliche Übergabe des Wandertag-Wimpels und damit der Start der Wimpelwanderung zum Deutschen Wandertag 2014 in Bad Harzburg statt. Die Wimpelwanderung wird täglich fortgeführt bis der Wanderwimpel am 14. August pünktlich in Bad Harzburg sein Ziel erreicht.

Von Etappe 24 bis 26 waren die Kameras von unserem Partner Olympus mit im Wanderrucksack. Schließlich wollten wir, die Wandergruppe aus Oberstdorf, die Wimpelwanderung auf fotografisch bestens festhalten.

Wimpelwanderung 2014 von Oberstdorf nach Bad Harzburg ca. 800 km quer durch Deutschland vom Allgäu in den Harz.

Etappe 24 Bad Salzungen nach Marksuhl am 04.08.2014

(20 km bei 24 Grad und Sonne-Wolken-Mix)

Wir, Ayse, Dagmar, Steffi und Heidi starten als das nächste Team in den Abschnitt von Bad Salzungen nach Treffurt. Am Rathaus in Bad Salzungen warten bereits unsere 2 Mitwanderer: Wanderwart Reinhard Libor mit seiner Frau Brigitte (Rhönklub Bad Salzungen).
Wir besichtigen das Keltenbad und Gradierwerk und erhalten von unserem ortskundigen Reinhard noch viele Hintergrundinfos. An der Werra entlang biegen wir auf den Frauenseerweg ab und laufen bis Unterrohn. Im kleinen Dörfchen Unterrohn treffen wir auf aufgeregt schnatternde Gänse, Eichhörnchen, Katzen und Hühner. Ein Fußmarsch bergauf führt vorbei an Weizenfelder zum Zeppelin-Steindenkmal, das zum Andenken an die Landung des Luftschiffes L55 am 20.10.1917 auf der Rückfahrt von einem Angriff auf London errichtet wurde. Nach kurzer Verschnaufpause geht es dann weiter über den Werra-Burgensteig zur Dicken Eiche. Die Eiche wurde 1137 als Richtstätte urkundlich erwähnt. Über den Lulluspfad kommt uns Dieter Anacker (Thüringerwaldverein, Zweigverein Marksuhl) entgegen. Unsere heutige Endstation wird sichtbar und wir lassen den Tag gut gelaunt ausklingen.

Impressionen von Etappe 24

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Etappe 25 von Marksuhl nach Eisenach-Hörschel am 05.08.2014

(20 km bei 23 Grad und Wolken)

Am Rathaus in Marksuhl begrüßen uns Erika und Ulrich Bökel (Vorsitzender des Rennsteigvereins der Ortsgruppe Stedtfeld), Karl Döring und der Dieter Anacker. Auf dem Lulluspfad geht es weiter auf den Sallmannsheuser Rennsteig. Über Stock und Stein gehen wir weiter zur Herrschaftsbrücke. Wir marschieren hoch zum Vachaer Stein und betreten dort zum ersten Mal den Rennsteig. Der Rennsteig ist der älteste deutsche Fern- Wanderweg. In Clausberg sind wir die Pferde-flüsterer und erfreuen uns an der tollen Landschaft. Wenige Meter später kommen uns weitere Wanderkameraden aus der näheren Umgebung entgegen. Unsere Wandergruppe wird immer größer. Vorbei an weiteren nicht enden wollenden Weizenfelder geht es zu einem Aussichtpunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Wartburg hat. Der nächste Halt ist am Grenztor. Hier erhalten wir vom ehemaligen Bürgermeister Siegfried Lieske aus Neuenfeldt einen Einblick in die bestimmt nicht leichten Zeiten vor der Wende. Weiter auf unserer Etappe nach Hörschel bietet sich die Gelegenheit für ein Gruppenbild am Rennsteig Stein. Auf den letzten Kilometern zum heutigen Endpunkt unserer Etappe zeigt uns Manfred Kaiser, Ortsgruppenführer vom Rennsteigverein, eine Linde, die er zu seinem 60-igsten Geburtstag pflanzte. In Hörschel angekommen darf noch jeder von uns einen Stein in die Werra werfen, Das soll Glück bringen und einen 100 Jahre alt werden lassen.

Impressionen von Etappe 25:

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Etappe 26 von Eisenach-Hörschel nach Treffurt am 06.08.2014

(21 km bei 26 Grad und Sonne)

Andreas Ludwig, zweiter Bürgermeister von Eisenach, und seine Mitarbeiter begrüßen uns herzlich und betrachten sehr interressiert den Wanderwimpel. Zusammen mit Ulrich Böckel (Vorstandsmitglied des Rennsteig-vereins), Heidi Brandt (Vertreterin des Wartburgkreises) und Heidi Günther (Geschäftsführerin Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH) können wir Erfahrungen im Tourismusbereich austauschen. Peter von der Ortsgruppe Eisenach-Hörschel begleitet uns. Durch die wunderschöne und fruchtbare Landschaft kommen wir an einem Biogutshof vorbei. Der Blick über die Weizenfelder reicht bis zum Horizont. Wir erreichen Creuzburg an der Werra und kehren am Dorfplatz ein. Es folgt ein strammer Marsch „zum Wisch“. Nach dem Ort Scherbda geht es vorbei an einem Schotterkieswerk und Apfelbäumen, die leckere Früchte tragen. Es waren drei super schöne und aufregende Tage, doch nun sind unsere Obersdorfer Kollegen an der Reihe, den Wimpel weiter zu tragen.

Impressionen von Etappe 26:

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