Topographie

Die Geländeformen der Allgäuer Alpen

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Die Berge innerhalb der nördlichen Kalkalpen weisen hinsichtlich Ihrer Geländeform zwei unterschiedliche Typen auf. Während im östlichen Teil häufig sogenannte Plateaugebirge anzutreffen sind, stellen die Gebirgsgruppen im Westen und damit die *Allgäuer Alpen* *Kettengebirge* dar. Charakteristisch dafür, sind viele aufeinander folgende Gipfel die gemeinsam einen Gebirgszug oder eine Bergkette bilden.

Der Hauptkamm

Der dafür exemplarische Hauptkamm der Allgäuer Alpen, führt vom Biberkopf im Südwesten Oberstdorfs über die Mädelegabel, den großen Krottenkopf, den Hochvogel und das Rauhorn bis über den Bschießer zum Oberjoch in Hindelang.
Der Hauptgebirgszug befindet sich am südlichen Rand der Allgäuer Alpen. Aus diesem Grund führen die gewaltigeren Seitenkämme sowie die längeren Seitentäler in Richtung Norden, nach Oberstdorf. Auf der Lechtaler Seite findet man häufig wesentlich kürzere Täler und Bergkämme vor, bevor es auf der anderen Seite des Lechtales in die Lechtaler Alpen bzw. ins Lechquellgebirge übergeht.

Seitenarme in alle Himmelsrichtungen

Vom Allgäuer Hauptkamm verlaufen allein im Gemeindegebiet Oberstdorf etliche Seitenkämme in verschiedene Himmelsrichtungen. Folgt man dem Hauptkamm vom Biberkopf kommend, zweigt im Bereich der Mädelegabel und Trettach der Himmelschrofenzug Richtung Norden ab. Im Gebiet des großen Krottenkopfes führt die Hornbachkette nach Osten. Anschließend zweigen die kleineren Gebirgszüge des Fürschießers und der Kegelköpfe sowie die der Höfatsgruppe in nordwestliche Richtungen ab. Am Himmelecksattel verzweigt sich die ausgedehnte Daumengruppe nach Norden in Richtung Nebelhorn. Auf Höhe des Hochvogels führt die Rosskargruppe nach Osten.

Vorgelagerte Einzelgänger

Der westliche Bereich der Allgäuer Alpen wird durch zwei Nebenkämme geprägt. Dem Hauptkamm vorgelagert, verläuft eine Bergkette vom Söllereck über das Fellhorn und die Schafalpenköpfe bis hin zum Widderstein. Mit der Güntlespitz im Kleinwalsertal beginnt der zweite Gebirgszug der über das Grünhorn und den Hochifen bis über das Gottesackerplateau führt. Beide Gebirgskämme sind weder mit dem Hauptkamm, noch untereinander unmittelbar verbunden

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