Nur selten verirrt sich zu der heute wieder von Bäumen freigelegten Judenkirche ein Wanderer, obwohl sich der Ausflug hierher sicher lohnt.
Das imposante Felstor besitzt eine Breite von ca. 15 Metern, eine Höhe von ca. 5 Metern und eine Dicke von 1 bis 2 Metern. Der Durchblick durch das Tor bietet heute wieder einen hervorragenden Blick auf Oberstdorf und seine Berge.
Im Juni 2007 hat der Umweltausschuss des Landkreises die Felsformation als Naturdenkmal ausgewiesen. Gleichzeitig ist die Judenkirche als Geotop von besonderem geologischem Wert. Sie zeigt eindrucksvoll, wie die Kräfte der Erdgeschichte die Gesteine der Allgäuer Alpen geformt haben.
Wichtig: Der Dachbereich des Bogens ist aufgrund akuter Einsturzgefahr gesperrt. Bitte beachte die Absperrungen und betrete diesen Bereich nicht.



