Geschichte des Fernwanderweges

Alpenüberquerung

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von Moritz Zobel

Im Jahr 1969 wanderte der Sonthofener Hans Schmidt in neun Tagen von seiner Heimatstadt aus zu seinem langjährigen Feriendomizil Girlan-Schreckbichl bei Bozen.

Durch einen Zeitungsbericht über diese Wanderung wurde der Präsident des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine auf Schmidt aufmerksam und lud ihn ein, an der Gründung der Europäischen Wandervereinigung teilzunehmen. Hans Schmidt erhielt den Auftrag, zwischen Konstanz und Venedig eine Route aus bestehenden Gebirgswegen vom Schwäbischen Meer über den Alpenhauptkamm hinab zur Adria zusammenzustellen, so abwechslungsreich und interessant wie möglich.

Und dies ist Ihm gelungen. 1972 wurde der Europäische Fernwanderweg E5 der Öffentlichkeit übergeben. Seit 1977 sind Wegebetreuer, sog. Paten jährlich auf der 600 km langen Wanderstrecke unterwegs, um die Markierungen in Ordnung zu halten oder sie zu erneuern.

Die heutige Alpenüberquerung von Oberstdorf bis nach Meran wurde gegenüber dem ursprünglichen Verlauf der Alpenetappe etwas modifiziert.

AUSRÜSTUNG

Für eine Begehung sind insbesondere – am besten eingelaufene - knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle sowie der Rest der alpinen Grundausrüstung Voraussetzung! Darüber hinaus ist Trittsicherheit und ein gewisser Grad an Schwindelfreiheit erforderlich. Eine gute alpine Kondition ist Grundvoraussetzung! Aufgrund der anspruchsvolleren Etappen und einer schwierigen Rückreise bei einem frühzeitigen Abbruch der Tour, ist die Alpenüberquerung für Anfänger ohne vorherige Erfahrung mit Mehrtagestouren in den Alpen nicht zu empfehlen! Abhängig von der Jahreszeit oder dem Wetter ist alpine Erfahrung mit den bestehenden Verhältnissen empfehlenswert und unter Umständen zusätzliche Ausrüstung hilfreich oder notwendig! Trotz meist gut markierter Wege sind entsprechendes Kartenmaterial und etwas Erfahrung damit zu empfehlen.

BITTE BEACHTEN

Die Mehrtagestour von Oberstdorf nach Meran führt durch eine Vielzahl an Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie europäisch geschützten Flora Fauna Habitaten!
Bitte beachten Sie die regionalen Naturschutzbestimmungen! Bleiben Sie aus Rücksicht auf die Natur grundsätzlich auf den markierten, beschilderten Wanderwegen und nehmen Sie Ihren Abfall wieder mit nach Hause. Sie tragen damit wesentlich zum Naturschutz bei und erhalten die schützenswerte Bergwelt der Alpen auch für künftige Generationen!

BEMERKUNGEN

Rücktransfer:
Bus Shuttle Prenner – ihr Busunternehmen im Vinschgau/Südtirol:
Tägliche E5 Rückfahrt von Meran, Vernagt, Vinschgau, Zams und Imst nach Oberstdorf; Restplätze ab 45€ (Meran-Oberstdorf) E-Mail: hotline@e5.prenner.it;
Telefon: +39 335 543 8690

Taxi & Busunternehmen Schmid (Nauders): E5-Shuttle-Bus der nach Vereinbarung zwischen Bozen/Meran/Naturns/Schalstal und Oberstdorf verkehrt. Zugestiegen kann entlang des ganzen Vinschgau. Email: info@bikeshuttle.at;
Shuttle-Hotline: 0043 664 121 70 50

Der Rücktransfer über ortsansässige Bus- bzw. Reiseunternehmen oder Bergschulen ist aufgrund erreichter Kapazitätsgrenzen nicht mehr möglich! Die durch geführte Bergschulgruppen gecharterten Busse, werden restlos belegt.

BESONDERHEITEN

Sämtliche Schutzhütten entlang der Alpenüberquerung sind witterungs- bzw. schneebedingt von Anfang / Mitte Juni bis Mitte / Ende September geöffnet: Kemptner Hütte, Memminger Hütte, Talübernachtung in Zams, Braunschweiger Hütte, Martin-Busch-Hütte, Talübernachtung in Meran.

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