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Ausrüstung

Für eine Begehung sind insbesondere – am besten eingelaufene - knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle sowie der Rest der alpinen Grundausrüstung Voraussetzung! Darüber hinaus ist Trittsicherheit und ein gewisser Grad an Schwindelfreiheit erforderlich. Eine gute alpine Kondition ist Grundvoraussetzung! Aufgrund der anspruchsvolleren Etappen und einer schwierigen Rückreise bei einem frühzeitigen Abbruch der Tour, ist die Alpenüberquerung für Anfänger ohne vorherige Erfahrung mit Mehrtagestouren in den Alpen nicht zu empfehlen! Abhängig von der Jahreszeit oder dem Wetter ist alpine Erfahrung mit den bestehenden Verhältnissen empfehlenswert und unter Umständen zusätzliche Ausrüstung hilfreich oder notwendig! Trotz meist gut markierter Wege sind entsprechendes Kartenmaterial und etwas Erfahrung damit zu empfehlen.

Bemerkungen

Anreise / Rücktransfer:
Das Taxi & Busunternehmen Schmid in Nauders am Reschenpass (Österreich) bietet einen E5-Shuttle-Bus der nach Vereinbarung zwischen Bozen/Meran/Naturns/Schalstal und Oberstdorf verkehrt. Zugestiegen kann entlang des ganzen Vinschgau. Shuttle-Hotline: 0043 664 121 70 50

Der Rücktransfer über ortsansässige Bus- bzw. Reiseunternehmen oder Bergschulen ist aufgrund erreichter Kapazitätsgrenzen nicht mehr möglich! Die durch geführte Bergschulgruppen gecharterten Busse, werden restlos belegt.

Besonderheiten

Sämtliche Schutzhütten entlang der Alpenüberquerung sind witterungs- bzw. schneebedingt von Anfang / Mitte Juni bis Mitte / Ende September geöffnet: Kemptner Hütte, Memminger Hütte, Talübernachtung in Zams, Braunschweiger Hütte, Martin-Busch-Hütte, Talübernachtung in Meran.

Bitte beachten

Die Mehrtagestour von Oberstdorf nach Meran führt durch eine Vielzahl an Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie europäisch geschützten Flora Fauna Habitaten! Bitte beachten Sie die regionalen Naturschutzbestimmungen! Bleiben Sie aus Rücksicht auf die Natur grundsätzlich auf den markierten, beschilderten Wanderwegen und nehmen Sie Ihren Abfall wieder mit nach Hause. Sie tragen damit wesentlich zum Naturschutz bei und erhalten die schützenswerte Bergwelt der Alpen auch für künftige Generationen!

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Tourismus Oberstdorf
Alpininfo
Prinzregentenplatz 1
87561 Oberstdorf
Tel. 08322 700 200
Aufstieg zur Memminger Hütte
Aufstieg zur Memminger Hütte
Auf zur Kemptner Hütte
Auf zur Kemptner Hütte
Simmswasserfall
Simmswasserfall
im Aufstieg zur Seescharte
im Aufstieg zur Seescharte
Braunschweiger Hütte
Braunschweiger Hütte
von Vent zur Martin-Busch-Hütte
von Vent zur Martin-Busch-Hütte
Similaun
Similaun
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Alpenüberquerung

Die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran wird für jeden, der Sie bewältigt, zum unvergesslichen Erlebnis!

Einmal zu Fuß über die Alpen!

Sicherlich ein Abenteuer und eine Herausforderung zugleich! Eingerahmt von der manchmal lieblichen, oft imposanten, vielerorts märchenhaften, aber auch Respekt einflößenden Gebirgslandschaft ist diese Tour ein besonderes Highlight in den Alpen! Die für die Allgäuer Alpen typischen Blumenwiesen und steilen Grasberge, atemberaubende Ausblicke auf markante Felsformationen in den Lechtaler Alpen, die beeindruckenden Gletscher und gewaltigen Bergriesen in den Zentralalpen und das bereits mediterane Klima in Meran lassen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Eckdaten der Tour:

Die 3.019 Meter hoch gelegene Similaunhütte am Niederjoch ist der höchste Punkt der Alpenüberquerung. Geübte Bergsteiger mit Erfahrung auf Schnee und Eis lassen sich den nahegelegenen Gipfel des Similauns vermutlich wohl nicht entgehen und erhöhen den Maximalpunkt der Tour so auf 3.599 Meter. Gleich anschließend führt der letzte Talabstieg der Mehrtagestour schlussendlich nach Meran, auf 325 Metern über dem Meeresspiegel. Mit der Ötzi-Fundstelle kann das Niederjoch mit einem weiteren Highlight der Alpenüberquerung aufwarten. Für die Oberschenkel ist wohl das Zammer Loch mit ungefähr 1.800 Metern Abstieg der ganz persönliche Höhepunkt! Ab der Braunschweiger Hütte für die ursprüngliche Alpenetappe des Fernwanderweges E5 über das Passeiertal nach Bozen. Durchschnittlich werden am Tag zwischen 800 und 1.200 Höhenmter sowie etwa 10 bis 20 Kilometer zurück gelegt.


Das wichtigste in Kürze:

• Die besten Wegverhältnisse findet man zwischen Mitte Juli und Mitte September vor. Zu diesem Zeitpunkt dürfte der Großteil der Altschneereste vom vergangenen Winter geschmolzen sein und die Wahrscheinlichkeit für Neuschnee hält sich in Grenzen.

• Frequenz: Bergwandern und Bergtouren erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit. So ist es für immer mehr Menschen ein Wunsch, zu Fuß die Alpen zu überqueren. Sollten Sie zeitlich etwas flexibel sein, starten Sie unter der Woche, am besten Dienstag oder Mittwoch und meiden Sie die Ferienzeiten! So gehen Sie sehr vollen Hütten und belebten Tagesetappen aus dem Weg.

in den Bergen ist es unter Umständen nicht möglich, die vorgenommene Tagesetappen durchzuführen.

Plötzliche Wetterverschlechterung oder gar Wintereinbrüche können in den Bergen nie ausgeschlossen werden. Deshalb sollte man sich immer über alternative Routen, Abstiegsmöglichkeiten oder Ersatzunterkünfte vorinformiert haben oder auch einmal einen Tag mehr einplanen.

Für ungeübte die noch wenig Erfahrung in den Bergen haben, oder für Genießer welche die Organisation gerne anderen überlassen ist es empfehlenswert, sich einer geführten Gruppe anzuschließen! Das garantiert eine komfortablere und angenehmere Hüttentour sowie eine höhere Sicherheit! Um die notwendigen Zwischentransfers, die Hüttenreservierungen und einen gemütlichen Schlafplatz auf der Hütte und vor allem die Rückreise kümmert sich die Bergschule! Ausführliche Informationen, und Buchungsmöglichkeiten erhalten Sie bei unseren ortsansässigen Anbietern am Ende dieser Seite.

Bei geplanten Mehrtagestouren empfiehlt es sich grundsätzlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen! So bleibt das Auto, wohlbehütet und wetterresistent in der Garage zurück. Auch die Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet sich so oft um einiges leichter!

Hinweise: Als Tourismusorganisation der Marktgemeinde Oberstdorf sind wir ausschließlich für das Gemeindegebiet zuständig. Auf den hier veröffentlichten Seiten haben wir als Startpunkt der Alpenüberquerung, dennoch einige nützliche Informationen und das wichtigste zum Verbindungsweg Oberstdorf - Meran für Sie zusammengestellt. Für weitere Fragen setzen Sie sich bitte direkt mit den zuständigen Tourismusverbänden oder Schutzhütten vor Ort in Verbindung!

Aufstieg durch das Sperrbachtobel

Tag 1: Durchs Sperrbachtobel

Abwechslungsreicher Hüttenaufstieg durchs malerische Trettachtal und das wilde Sperrbachtobel zur Kemptner Hütte

Höhenbachtal

Tag 2: In den Lechtalern

Eine in vieler Hinsicht abwechslungsreiche Hüttenverbindung! Bergauf - bergab geht es von Deutschland nach Österreich und von den Allgäuer in …

Zamser Loch

Tag 3: Zammer Loch

Der steile und sehr lange Abstieg durch das Zammer Loch belohnt mit einer märchenhaften Berglandschaft, führt aber insbesondere ungeübte Beine…

Gletscherbach

Tag 4: Im Zentrum der Alpen

Abwechslungsreich und eindrucksvoll! Konditionell vor allem aufgrund des finalen Hüttenanstieges am Nachmittag aber sicherlich eine der anstre…

Alpenüberquerung

Tag 5: Pitztaler Jöchel

Im Zentrum der Alpen beindrucken gewaltige Berggipfel und eisige Gletscher! Allerdings werden hier auch die Übergänge höher und die Luft dünner!

Auf die Similaun Hütte

Tag 6: Auf Ötzis Spuren

Neben dem höchsten Übergang mit 3.014 Metern den es zu überwinden gilt, machen eine mögliche Besteigung des Similauns, ein Besuch der Ötzi-Fun…

Passeiertal

E5 - Originalroute

Nach der Braunschweiger Hütte trennt sich die beliebte, neue Version der Alpenüberquerung von der Originalroute der E5 Alpenetappe. Der europä…

Wegbeschilderung E5

Geschichte des Fernwanderweges

Im Jahr 1969 wanderte der Sonthofener Hans Schmidt in neun Tagen von seiner Heimatstadt aus zu seinem langjährigen Feriendomizil Girlan-Schrec…

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