Fiderepasshütte über das Warmatsgundtal

Hüttenanstiege

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5 Minuten
von Moritz Zobel

Der sportlichste Normalanstieg erfordert etwas mehr Kondition. Dafür ist er im Bereich des Warmatsgundtales vor allem in der Hochsaison geringer frequentiert.


Unmittelbar im Bereich der Fellhornbahn - Talstation beginnt der Anstieg zur DAV-Schutzhütte. Zwischen der, im Sommer blumenreichen Talabfahrt und dem Warmatsgundbach der uns ein langes Stück unseres Weges begleiten wird, steigt der Weg nach oben. Dabei spendet ein ausgedehnter Misch- und Fichtenwald gerade im Hochsommer angenehmen Schatten.

Im Warmatsgund

Nach den ersten Höhenmetern, die abschnittsweise auch schon angestrengt haben könnten, mündet der Bergpfad in die gut ausgebaute Alpstraße Richtung Warmatsgund. Auf der meist nur geringfügig ansteigenden Straße wird schnell eine ordentliche Strecke zurück gelegt. Unterhalb des Weges ist am Talboden das Wasserkraftwerk Warmatsgund zu erkennen. Das Wasserkraftwerk wurde lange vor dem geplanten Atomausstieg gebaut und ist seit 1992 in Betrieb.

Tiefer im Warmatsgundtal wird die Straße zum Alpweg. Kurze Zeit später führt am Talschluss ein Bergpfad über etliche Kehren im zunehmend bewachsenen und steiler werdenden Gelände zur Kühgundhütte an. Nach dem konditionell etwas anspruchsvolleren Kernstück des Aufstieges vereint sich der Weg im Bereich der Kühgundhütte mit dem Hüttenanstieg von der Fellhornbahn Mittelstation kommend.

Der Hütte entgegen…

An der Kühgundhütte vorbei, führt der Anstieg tiefer in ein kleines Hochtal. Oberhalb des Talendes ist zum ersten Mal die Schutzhütte zu sehen. Der anfangs noch angenehm ansteigende Bergpfad, steigt am Ende des Tales steil über Geröllhalden bergan. Oben angekommen, sind einige Meter im abfallenden, felsigen Gelände zu queren, bevor das abschüssigste Teilstück des Tages überwunden ist. Hier ist bis weit in den Bergfrühling hinein mit Altschneeresten zu rechnen, die das Teilstück noch etwas erschweren können. Anschließend schlängelt sich der Anstieg nun wieder etwas flacher, über einige Kehren bergauf. Oben auf dem sonnigen Wiesenrücken angekommen, ist es nicht mehr weit bis zur Fiderepasshütte.

Die hier abgebildeten Wegverläufe / GPS-Daten wurden manuell erstellt und dienen nur zur allgemeinen Orientierung

 
 
 
 
 
Weg ist mit festem Schuhwerk begehbar, Trittsicherheit erforderlich
 
 
 
 
 
Alpine Grundkondition (Höhenmeter!)
 
 
 
 
 
Grundmaß an Schwindelfreiheit empfehlenswert (steileres Gelände, kleine Absätze)
 
 
 
 
 
Trittsicherheit Voraussetzung (alpines Gelände)
 
 
 
 
 
Weitgehend unberührte Kultur-, Natur- und Berglandschaft mit sehr schöner Aussicht
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
begehbar
7,08 km
5 Std.
1163 m
29 m
Alpines Gelände
Erde, Schotter, Fels
Hüttenanstieg

letzte Aktualisierung am 20.09.2017

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