Waltenberger Haus über Bacherloch

Hüttenanstiege

Alpininfo Oberstdorf  ›  Hüttentouren  ›  Hüttenanstiege  ›  Waltenberger Haus über Bacherloch
gefällt mir
5 Minuten
von Moritz Zobel

Ein landschaftlich imposanter und spektakulärer Aufstieg, der technisch zu den anspruchsvollsten in den Allgäuer Alpen gehört

Unwirklich schön

Von Birgsau aus geht es zu Beginn des Anstieges über, eine meist angenehm im Schatten liegende Bergstrasse nach Einödsbach. Hier führt der Weg an der südlichsten Siedlung Deutschlands vorbei in Richtung Bacherloch. Eine altehrwürdige Kapelle am Wegesrand, eine liebevoll angelegte Allee, ein sonnenverbranntes Jagdhaus und über allem thronend das Dreigestirn des Allgäuer Hauptkammes lassen die bildreichen Eindrücke fast schon imaginär erscheinen.

Das „Bacherloch“

Nach einigen Metern auf einem Alpweg, wird es tiefer im Bacherloch alpiner. Anfangs ist das Gelände noch stark mit niedrigem Buschwerk bewachsen, welches zwar etwas Schatten spendet – in dem sich im Sommer gerade am Nachmittag aber auch sehr schnell die Hitze stauen kann. Mit zunehmender Höhe wird der Bewuchs entlang des Weges lichter. Immer höher über dem Bacher Bach führt der Weg über steile Passagen oder auch einmal ausgesetzte Stellen. Örtlich sind hier vor allem im Frühjahr noch Lawinenfelder oder Schneebrücken zu queren. Am Ende des Bacherlochs gilt es eine schroffe Steilstufe zu überwinden. Diese wird zunächst noch unterhalb in einfacherem Gelände gequert. Kurze Zeit später führt der Weg mitunter gewagt ungefähr 300 Meter lang durch abschüssiges Gelände. Dabei dient die eine oder andere Alubrücke als Aufstiegshilfe. Der Abschnitt ist vorwiegend durch Stahlseile versichert. Am Ende der überschaubaren Felsstufe führt der Weg schnell wieder in angenehmeres, vergleichsweise harmloses Gelände.

Im felsigen Zenit der Allgäuer Alpen

Im anschließenden Anstieg kommt die Schutzhütte schon recht bald in Sichtweite. Allerdings werden auch nun noch einige, steil nach oben führende Serpentinen etliche anstrengende Gehminuten für sich beanspruchen. Im Rückblick sind der grasige Nordgrat des Linkerskopfes sowie dessen mächtige Ostwand zu bestaunen. Zur Hütte hin führt der Anstieg immer näher an die felsigen Berggipfel des Allgäuer Hauptkamms. Dabei begleiten uns die imposante Mädelegabel, die schroffe Hochfrottspitze und der massige Bockkarkopf auf den letzten Metern bis zur Schutzhütte.

Die hier abgebildeten Wegverläufe / GPS-Daten wurden manuell erstellt und dienen nur zur allgemeinen Orientierung

 
 
 
 
 
feste knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle sowie Trittsicherheit erforderlich, witterungsbedingt oder bei Bedarf ist zusätzliche Ausrüstung wie Gleitschutz oder Stöcke empfehlenswert!
 
 
 
 
 
Alpine Grundkondition (Höhenmeter!)
 
 
 
 
 
Schwindelfreiheit Voraussetzung (längere, ausgesetzte Wegabschnitte, Absturzgefahr)
 
 
 
 
 
Versicherte Wegstellen (aufgrund Schwierigkeit und / oder Absturzgefahr)
 
 
 
 
 
Weitgehend unberührte Kultur-, Natur- und Berglandschaft mit sehr schöner Aussicht
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
nicht begehbar
ACHTUNG! Das Waltenberger Haus wird neu gebaut! Aufgrund der Bauarbeiten kann es auch während des Bergfrühlings 2017 noch zu Einschränkungen kommen!
5,94 km
3,5 Std.
1103 m
10 m
Alpines Gelände
Erde, Fels, Geröll, stahlseilversichert
Hüttenanstieg

letzte Aktualisierung am 07.11.2016

Einkehrmöglichkeiten

Waltenberger Haus

Waltenberger Haus

DAV Hütte - Sektion Allgäu-Immenstadt - 2081 m ü.M.

Winkel 3c
Tel. 08322 700 156
Blick auf die Mädelegabelgruppe

Berggasthof Einödsbach

Besuchen sie den südlichsten Gasthof der Republik.

Einödsbach 1
Tel. 08322 984 54

Schutzhütten in der Nähe

Waltenberger Haus

Waltenberger Haus

DAV Hütte - Sektion Allgäu-Immenstadt - 2081 m ü.M.

Winkel 3c
Tel. 08322 700 156

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser

Um die Website optimal darstellen zu können, benötigen Sie einen aktuellen Browser.
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Downloadlinks

×