
Im Jahr 2030 lebt Frau Winkler (Angela Winkler) zurückgezogen und einsam. Die 80‑Jährige hat nach dem frühen Tod ihres Mannes nie wirklich ins Leben zurückgefunden. Ihr einziger Halt ist ihre Tochter Emi (Laura Tonke), die sich seit Jahren um sie kümmert. Als Emi ein Theaterengagement annimmt und nicht mehr täglich für ihre Mutter da sein kann, wird ein Pflegeroboter eingesetzt – eine Entscheidung, die Frau Winkler als Verrat empfindet. Technik macht ihr Angst, Nähe lässt sie nicht zu.Der Roboter, den Frau Winkler bald Pawlowitsch nennt, wird dennoch zu einem unerwarteten Gegenüber. Zwischen Misstrauen und vorsichtiger Zuneigung entsteht eine fragile Freundschaft. Doch Pawlowitsch folgt einem Programm mit drastischer Konsequenz: Sinkt Frau Winklers Gesundheitszustand unter einen bestimmten Wert, soll er ihr Leben beenden, um Kosten zu sparen. Pawlowitsch verspricht, sie zu schützen. Aber kann ein Roboter ein Versprechen halten – und was bedeutet Menschlichkeit in einer durchrationalisierten Zukunft?
