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Insektenhotel Oberstdorf

Unterschlupf, Nistplatz und Winterquartier | Mit einem Insektenhotel, das speziell auf die Nist- und Futterbedürfnisse abgestimmt ist, wird Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit zur Naturbeobachtung mitten im Fuggerpark gegeben.

Die Bewohner

Ohrwürmer
sind für Menschen absolut ungefährlich. Ihr zangenartiger Hinterleib ist lediglich ein Werkzeug, das dem Beutefang und dem Paarungsritual dient. Sie ernähren sich von Pflanzenstücken und kleinen Insekten.
Schlupfwespen-Arten
legen ihre Larven in fremde Insekten oder deren Larven, von denen sich die Schlupfwespenlarven
während ihres frühen Entwicklungsstadiums ernähren. Erwachsene Tiere hingegen leben von Nektar.
Mauerbienen zählen zu den Wildbienen, sind als „Singles“ unterwegs und bilden keine Staaten. Sie legen je ein Ei mit Nahrungsvorrat (Pollen oder Nektar) in eine Röhre und verschließen diese. Jede Röhre ist in mehrere Kammern unterteilt, so dass sich Eier und Vorräte ständig abwechseln. Nachdem aus dem Ei eine Larve geschlüpft ist lebt sie die nächsten Wochen von dem Nahrungsvorrat, um sich im Anschluss daran zu verpuppen. Erst im folgenden Frühjahr schlüpft sie als junge Biene aus dem Kokon und zieht aus ihrem Hotel aus.
Die Zebra-Springspinne
zählt wie alle Spinnen nicht zu den Insekten, ist aber ein häufiger Hotelgast. Mit ihren acht Augen hat die Springspinne einen ausgezeichneten Rundblick. Man kann sie laufend oder beim Sprung auf ihre Beute beobachten.

Artenreichtum

Wenn wir an Insekten denken, fallen uns meistens zuerst Mücken oder Fliegen ein, über die wir uns im Sommer ständig ärgern. Dass aber zahlreiche Insekten wie Hummeln, Schmetterlinge, Libellen oder wildlebende Bienenarten in ihrem
Bestand bedroht sind, ist uns oft nicht bewusst. Dabei haben wir in unseren Gärten viele Möglichkeiten, Insekten anzusiedeln und zu schützen.

Aufbau eines „Insektenhotels“

Eine Möglichkeit, Artenschutz im Kleinen zu betreiben, ist es, ein „Insektenhotel“ zu errichten. Dieses besteht z.B. aus Schilfbündeln, Holzblöcken mit Bohrungen oder Lehmziegeln mit Bohrgängen. Die zahlreichen Hohlräume dienen dazu, natürliche Nistplätze der Insekten (z.B. Totholz, offene Böden) nachzuahmen

Das „Hotel“

Ob ein Hotelzimmer bewohnt ist, kann man leicht erkennen. Wo Löcher im Insektenhotel verschlossen sind, entwickeln sich entweder Larven oder überwintern Tiere.

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