Trettachspitze

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Die Trettachspitze ist mit Ihren 2.595 Metern der höchste, rein deutsche Berg der Allgäuer Alpen. Aufgrund ihrer kühnen Form (ein sehr steiles, schmales Felshorn von Westen und Osten gesehen) gehört sie zu den berühmtesten Bergen der Allgäuer Alpen.

Die steilen und glatten, bis zu 500 Meter hohen Wände sind eine Seltenheit für Berge aus Hauptdolomit.

Zusammen mit der Mädelegabel (2.645 m) und der Hochfrottspitze (2.649 m) bildet sie das oft bewunderte Dreigestirn oberhalb von Einödsbach. Sie ist der einzige hohe Felsgipfel der Allgäuer Alpen, der vollständig auf deutschem Boden liegt. Die Trettachspitze ist nur für geübte Kletterer (Schwierigkeitsgrad UIAA II am Nordwestgrat, bei der oft durchgeführten Überschreitung des Nordost- und des Nordwestgrates eine Stelle UIAA III) mit Sicherheitsausrüstung zu erreichen. Sie ist der Mädelegabel nördlich vorgelagert und wird häufig vom Waltenberger-Haus aus bestiegen. Die Erstbesteigung gelang 1855 den Brüdern Urban, Alois und Mathias Jochum aus der Birgsau im Stillachtal. Der jüngste war gerade mal 13 Jahre alt.

Am Fuße der Trettachspitze, am unteren Ende der Trettachrinne, liegt die Quelle der Trettach.

ACHTUNG! Die Besteigung der Trettachspitze ist ausschließlich erfahrenen Alpinisten zu empfehlen. Absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Erfahrung im Hochalpinen Gelände sowie Klettererfahrung und die dazu gehörende Ausrüstung sind hier absolute Vorraussetzung! Unerfahrenen Bergsteigern ist dieser Gipfel dringlichst abzuraten.

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