Freibergsee

Gewässer

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Der Freibergsee wurde wegen seiner wunderschönen Lage und der ausgezeichneten Wasserqualität des Bergsees längst eine bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebte Badegelegenheit in Oberstdorf.

Nur in den entlegenen schilfigen Uferzonen, vornehmlich den Ruhezonen der Enten, ist das Schwimmen im Sommer verboten.

Fußweg vom Parkplatz Renksteg ca. 30 Minuten.
Naturbad Freibergsee, Cafe und Kahnverleih, mehr Informationen: Tel. 0170/9662642

Geschichtliches zum See

Der Freibergsee liegt auf 930 m Meereshöhe. Er ist mit rund 18 ha Wasserfläche der größte Allgäuer Hochgebirgssee. Die maximale Wassertiefe des Sees beträgt ca. 25 Meter. Der Freibergsee hat keine sichtbaren Zu– und Abflüsse; sein periodisch schwankender Wasserstand wird durch unterirdische Zu– und Abflüsse reguliert.

Entstanden ist der See zu den Eiszeiten, als sich über dem heutigen Standort 700 bis 800 m hoch die Eismassen des Stillachgletschers türmten. Die ungeheuren, ständig "fließenden" Eismassen haben hierbei das Seebecken aus dem weichen Flyschgestein geschliffen. Erst vor ca. 10.000 Jahren haben sich die letzten Gletscher aus dem Allgäu zurückgezogen.

Der Name des Sees hat sich im Laufe der Zeit verändert. Im Jahre 1477 wurde der Name „Raynsee“ genannt. Diese Benennung dürfte von den östlich angrenzenden Wiesen mit den Flurnamen „am Ruine“ (= Arain) stammen. 1544 und 1570 finden wir die Schreibweise „Raynensee“.

Im 17. Jahrhundert taucht nur noch der Name „Freibergsee“ auf, der auf den Umstand zurückzuführen ist, dass die Wiesen um den See befreit von der Weide– und Hirtenordnung waren. ( Gebiet „am frye Bearg“ = freier Berg ).

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