Der Buchfink

Vögel der Alpen

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Der Buchfink (stellvertretend für alle anderen in Oberstdorf verbreiteten Finkenvögel) ist in Europa, außer in Nordskandinavien praktisch überall anzutreffen und zählt hier zu der häufigsten Vogelart.

Ziehen im Herbst aus den nördlichen Regionen in Richtung Süden um dem harten Winter zu entgehen. Dabei reisen Männchen und Weibchen getrennt, was dem Vogel auch seinen lateinischen Namen „coelebs“ gab, der sinngemäß für „der unverheiratete“ steht.

Beschreibung

Maße: Körperlänge bis 14,5cm
Gewicht: 25 – 31g

Lebensraum

Lebt gerne in Gärten und Parks aber auch in Feldgehölzen und dichten Laubwäldern wobei er sehr genügsam ist und ihm auch kleinste Lebensräume genügen. Als Kulturfolger ist er auch in Großstädten anzutreffen.

Ernährung

Mittelgroße bis große Samen und Getreidekörner. Nimmt Nahrung sowohl vom Boden als auch direkt von den Fruchtständen auf. Steigt im Sommer auf Insekten um, mit einer Vorliebe für Blattläuse

Fortplanzung

Die Brutzeit beginnt im April, bei verstädterten Vögeln manchmal schon im März. Der Fink nistet bevorzugt in immergrünen Hecken und Bäumen. Je nach Witterung gelingen zwei bis drei Bruten pro Jahr.

Besonderheiten

Aufgrund seines außergewöhnlichen Gesanges wurden Finken häufig als Käfigvögel gehalten und gezüchtet. Nicht selten wurden Wettbewerbe abgehalten, bei denen die Tiere in Ihren Käfigen immer näher aneinander gestellt wurden, bis die „Konkurrenten“ entnervt Ihren Gesang einstellten. Derjenige Fink hat gewonnen, der zuletzt sein „Revier“ mit seinem Gesang verteidigte.

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