Im Gemstlkoblat

Verbindungswege

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5 Minuten
von Moritz Zobel

Die einfache Hüttentour besticht durch imposante Ausblicke auf den Biberkopf und den Widderstein und begeistert durch eine vielfältige Alpenflora am Wegesrand

Die Nachbarn im Süden

Von der Widdersteinhütte führt der Weg ein kleines Stück bergab, dann angenehm flach in Richtung Koblat. Auf Höhe des Gemstlpasses zweigt die Hüttenverbindung nach rechts ab, auf dem Höhenplateau bleibend. Wer vom Kleinwalsertal aufgestiegen ist, hat das Gefühl sich recht weit ab der nächsten Talsiedlung – tief in den Bergen zu bewegen. Umso mehr überrascht es, tief unten im benachbarten Lechtal, die Straßen, Autos und Häuser von Hochkrumbach zu erblicken. Hier zeigt sich die Nähe zu den Lechtaler Nachbarn. Der Weg zieht sich weiter leicht bergauf, bergab, mal rechts mal links über die ausgedehnte Scharte zwischen dem Kleinwalser- und dem Lechtal. Vor allem im Bergfrühling begeistert das Höhenplateau durch eine Vielfalt an Bergblumen, die auch den unbescholtenen Bergtourengeher zum Blumenliebhaber werden lassen.

Grenzenlos Allgäuer Alpen

Im Kontrast zu den farbenprächtigen Schönheiten am Wegesrand bestechen die mächtigen Hauptdolomit-Gipfel des Widdersteins und des Biberkopfes am Allgäuer Hauptkamm mit Ihren schroffen Steilhängen auf Fels und Gestein. Gegen Ende des Koblats am sogenannten Gemstkoblach angekommen, lohnt sich der Blick nach Süden. Unscheinbar liegt hier die Grenze zwischen Vorarlberg, Tirol und Bayern. Hier steht am Haldenwanger Eck der Grenzstein Nummer 147, der zeitgleich den südlichsten Punkt Deutschlands markiert. Nach kurzem, unmerklichen Aufstieg führt der Bergpfad zu einer Wegegabelung am Walser Geißhornjoch.

Tageshöhe erreicht

In den südlichen Flanken des Walser Geishorns angekommen, ist die Maximalhöhe des Tages erreicht. Während einer flachen Querung hat man die Möglichkeit, herrliche Ausblicke ins Rappenalptal und auf den eindrucksvollen Biberkopf bis hin zum Allgäuer Hauptkamm, ausgiebig zu genießen. Anschließend steigt der Weg wieder felsiger und steiniger bergab. Im Wildengund, einem Kar unterhalb des Geishorns und Angererkopfes, sind mit etwas Glück Steinböcke zu beobachten. Auch die Mindelheimer Hütte etwas unterhalb gelegen, ist hier schon – noch ein Stück entfernt – zu erkennen. Nun beginnen die letzten Meter des genüsslichen Abstieges bis zur Schutzhütte.

Die hier abgebildeten Wegverläufe / GPS-Daten wurden manuell erstellt und dienen nur zur allgemeinen Orientierung

 
 
 
 
 
Normalkondition
 
 
 
 
 
Keine Schwindelfreiheit notwendig
 
 
 
 
 
Trittsicherheit empfehlenswert (einfaches, alpines Gelände)
 
 
 
 
 
Idyllische Täler
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
begehbar
5,99 km
4 Std.
Alpines Gelände
Erde, Geröll

letzte Aktualisierung am 19.06.2017

Einkehrmöglichkeiten & Schutzhütten in der Nähe

Widdersteinhütte

Widdersteinhütte

Privathütte - 2.015 m ü.M.

Hochkrummbach 9b
Tel. +43 6643 912 524
Mindelheimer Hütte

Mindelheimer Hütte

DAV Hütte - Sektion Mindelheim 2013 m ü.M.

Birgsau
Tel. 08322 700 153

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