Herausforderung

in senkrechter Felswand

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von Moritz Zobel

Der Zweiländer-Sport-Klettersteig

Die anspruchsvolle Route mit exponierten Quergängen und anstrengenden Kletterpassagen ist auch für geübte Kletterer und Bergsteiger eine Herausforderung!

Klettersteig

Der Zweiländer-Sport-Klettersteig in einer weitgehend senkrechten Felswand, bietet mit steilen Aufschwüngen, luftig ausgesetzten Querbändern, einer Seilbrücke, schwierigen Kletterpassagen und nicht zuletzt einem atemberaubenden Tiefblick, alles was sich geübte Bergsteiger oder Sportkletterer wünschen. Mit einer Länge von 550 Metern bleibt er dabei überschaubar, erfordert dennoch entsprechende Kondition, Kraft und die richtige Technik. Über eine der naheliegenden Bergbahnen ist der Einstieg schnell und bequem zu erreichen.

In senkrechter Felswand

Nach kurzer Zeit gilt es einen Aufschwung in senkrechter Felswand mithilfe einiger Stahlklammern zu bewältigen. Im Anschluss führt ein relativ langer, kräftezehrender, ausgesetzter und stellweise sogar überhängender Quergang bis zu einer einfacheren Stelle, die sich als Rastplatz eignet.

Schon wenige Meter darauf, führt der Klettersteig wiederum querend und kräfteraubend dem nächsten Highlight entgegen.

Zustieg

Als Ausgangspunkte dienen die Berg- oder Gipfelstationen der Fellhorn- bzw. Kanzelwandbahn.

Von hier führen gut ausgebaute Wanderwege in den Bereich des Klettersteiges. Von der Kanzelwand Bergstation kommend, ist der Anstieg zum Klettersteig ausgeschildert. Im Fellhornbereich sollte man zunächst der Beschilderung zur Fiderepasshütte folgen, um zum Einstieg des Klettersteiges zu gelangen.

Unterhalb der immer eindrucksvoller werdenden Nordostwand des Warmatsgundkopfes (Kanzelwandgipfel) angekommen, führt ein kleiner Bergpfad unter den Wandabbrüchen angenehm bergauf zum Einstieg des Klettersteiges.

Seilbrücke

Nach einer erneuten, mit Tritthilfen versehenen Steilstufe, einem darauf folgenden, kleinen Absatz sowie einer kurzen Querung führt der Klettersteig über die Seilbrücke. Da der doppelte Seilsteg an dieser Stelle nur wenig exponiert ist, gibt es sicherlich viele andere Abschnitte die im Vergleich zur Brücke mehr Nervenkitzel verursachen. Nach der anschließenden Querung, sind die schwierigsten Abschnitte des Klettersteiges bewältigt. Im Anschluss führt der Klettersteig über nunmehr einfacheres Gelände zur Gipfelplatte und dem Wandbuch. Dabei gilt es nur noch kurze, steile Aufschwünge in dem felsdurchsetzten Gelände zu überwinden. Nach dem Ausstieg des Klettersteiges am Ende der Gipfelplatte sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfel des Warmatsgundkopfes.

Am Zebra Pfeiler

Die ersten Meter nach dem Einstieg sind noch recht einfach. In der bald anschließenden, steil nach oben führenden Passage, ist entsprechende Klettererfahrung aber bereits von Vorteil. Einige, eiserne Tritthilfen vereinfachen den Aufstieg. Unterhalb des Zebra Pfeilers führt der Klettersteig entlang einer einfache Querung, die dazu einlädt sich vor dem nachfolgenden, schweren Abschnitt noch einmal etwas zu erholen.

Rückweg

Der Rückweg vom Gipfel führt über einen normalen Abstieg in ungefähr 30 Minuten bis zur Bergstation der Kanzelwandbahn. Von hier muss für den Rückweg über die Bierenwangalpe zur Fellhornbahn Mittelstation ungefähr eine Stunde Gehzeit eingerechnet werden.

Die hier abgebildeten Wegverläufe / GPS-Daten wurden manuell erstellt und dienen nur zur allgemeinen Orientierung

 
 
 
 
 
feste knöchelhohe Winterschuhe mit guter Profilsohle sowie Trittsicherheit empfehlenswert
 
 
 
 
 
Absolute Schwindelfreiheit Voraussetzung (Felssteige, Klettersteige in exponiertem Gelände)
 
 
 
 
 
Klettersteig (Siehe Definition: A-E, einfach bis extrem schwierig)
 
 
 
 
 
Malerische Berglandschaft
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nicht begehbar
gefrorene Wegstellen o. Vereisungen zu erwarten
0,55 km
2 Std.
Alpines Gelände
Fels
Klettersteig

letzte Aktualisierung am 14.09.2017

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