Wilde-Mändle-Tanz

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Der Trachtenverein Oberstdorf pflegt mit Stolz den wohl ältesten Kulttanz im deutschsprachigen Raum – den Wilde Mändle Tanz. Es ist das Ziel des Vereins, diesen zu erhalten und der Nachwelt weiterzugeben.

Der Tanz ist nur alle 5 Jahr so zu sehen, wie wir ihn von unseren Vorfahren überliefert bekommen haben.
Er wir heute noch so aufgeführt, wie ihn der Mönch, Abt Columban im Jahr 615 nach Christus beschrieben hat.

Warum hat sich der Tanz nur in Oberstdorf erhalten, nachdem er einst über das ganze Alpengebiet verbreitet war?

Eine Frage, die nicht beantworten werden kann.
Der Ursprung des Wilde Mändle Tanzes geht ohne Zweifel bis in die Keltisch – Germanische – Mysterienwelt zurück.

Der Sinn des Tanzes besteht darin, Verbindung mit den Kräften der Natur, der Sternenwelt und den Göttern, insbesondere mit dem Gott Donar (oder Thor) herzustellen.

Die 17 Tanzbilder gliedern sich in 3 Teile auf.

Der Tanz wird von 14 mit Tannenbart gekleideten Männern aus alteingesessenen Oberstdorfer Familien aufgeführt.
Es ist eine Ehre, hier dabei sein zu dürfen.

Eine einfache und sich wiederholende Melodie der Musikkapelle Oberstdorf begleitet jede Tanzfigur.

Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein Oberstdorf e.V.
www.trachtenverein-oberstdorf.de

Alle Bildrechte liegen beim Trachtenverein Oberstdorf/H.Gruber

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