Der Hermelin

Tiere in den Alpen

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Das Hermelin ist ein kleiner Marder, der zur Untergattung der Wiesel gehört. Sein Fell wurde früher als sehr wertvoll erachtet, weshalb diese Tiere lange Zeit gejagt wurden. Ein Hermelinmantel galt als das Vorrecht adliger Familien.

Beschreibung

Das Hermelin ist ca. 35 cm lang (davon 10 cm Schwanz). Im Sommer ist sein Fell wieseltypisch oben braun und unten weiß gefärbt. Im Winter ist es bis auf seine schwarze Schwanzspitze ganz weiß, was zu einer guten Tarnung im Schnee dient.

Lebensraum

Hermeline bewohnen alle Landschaftstypen: Wälder, Wiesen, Felder, Ufer und in begrenztem Maße auch Ränder menschlicher Siedlungen. Oft sind sie in Höhen bis zu 3400 m anzutreffen.

Ernährung

Hermeline ernähren sich hauptsächlich von kleinen Säugetieren, wie Mäusen, Ratten, Kaninchen, Spitzmäusen und sogar Maulwürfen. Außerdem verzehrt er auch kleine Vögel, Eidechsen, Fische und Insekten.

Fortplanzung

Hermelinmännchen werden im Alter von einem Jahr geschlechtsreif, Weibchen schon mit etwa vier Monaten. Nach sieben bis zwölf Monaten Tragzeit bringt das Weibchen drei bis neun (ausnahmsweise bis 13) Junge zur Welt. Die blinden und hilflosen Jungen werden vom Weibchen versorgt und verteidigt. Sechs Wochen lang werden sie gesäugt; in dieser Zeit gleichen sie sich im Aussehen den Alttieren an.

Besonderheiten
Der berühmte Fellwechsel findet nicht in allen Teilen des Verbreitungsgebiets statt. In den wärmeren Bereichen sind Hermeline ganzjährig braun-weiß, im hohen Norden verlieren sie dagegen nie das weiße Winterfell.

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