Der Steinbock

Tiere in den Alpen

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Steinböcke leben oberhalb der Baumgrenze auf über 2.200 m hochgelegenen Matten, Gipfeln und Graten, denen Sie selbst im extremen Winter die Treue halten.

Allgemeines
Vor allem die ihm nachgesagten magischen Kräfte (vom Horn bis zur Losung hatte damals alles eine magische und heilende Wirkung) haben dazu geführt, dass die dramatische Dezimierung dieses Hochgebirgstieres schon seit dem 16. Jahrhundert dokumentiert ist. Erst ist den letzten Jahren, seitdem der Steinbock unter strengstem Naturschutz steht, gelang es den Bestand in seinem ehemaligen Lebensraum nicht nur zu stabilisieren sondern lokal, so auch in den Allgäuer Alpen, wieder beträchtlich zu vergrößern.

Beschreibung
Auffälligstes Erkennungsmerkmal sind die Hörner der Böcke die im Laufe der Jahre bis zu 1 Meter lang werden können. Das Gehörn der Steingeiß mißt dagegen nur max. 40 cm und ist wesentlich schmaler. Die Körperlänge beträgt zwischen 1.10 und 1.50 m, die Widerristhöhe bei etwa 80 cm. Das Gewicht des Steinwilds liegt zwischen 40 und 130 kg, wobei Geißen wiederum wesentlich kleiner und leichter sind als Ihre männlichen Artgenossen. Wichtigstes Sinnesorgan sind seine außergewöhnlich scharfen Augen

Lebensraum
Steinböcke leben oberhalb der Baumgrenze auf über 2.200 m hochgelegenen Matten, Gipfeln und Graten, den Sie selbst im extremen Winter die Treue halten .

Ernährung
Im Winter ernähren sie sich von immergrünen Hochgebirgspflanzen und Rinden von Zwergsträuchern die sie auf vom Wind freigeblasenen Hängen finden. Auch im Sommer müssen Sie sich mit den wenigen Hochgebirgskräutern und Gräsern begnügen die jedoch äußerst nahrhaft und vitaminreich sind

Fortplanzung
Für seinen Nachwuchs sorgen sie im Winter, nur dann stoßen die Rudel der Böcke auf die der Geißen. Dabei liefern sich die Böcke heftige Kämpfe, die sie als Jungtiere bereits spielerisch geprobt haben

Besonderheiten
Das Steinwild steht unter strengstem Naturschutz, so dass in den Allgäuer Alpen in den letzten 10 Jahren lediglich ein Exemplar getötet werden musste. Nur ein Grund warum diese Tiere gegenüber dem Menschen absolut keine Scheu zeigen

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