Der Fichtenkreuzschnabel

Vögel der Alpen

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Der Fichtenkreuzschnabel, manchmal auch nur Kreuzschnabel genannt, hat seinen Namen von den gekreuzten Schnabelspitzen, die ihm beim Auseinanderspreizen der Samenschuppen von Fichten- und Tannenzapfen, zwischen denen er mit der Zungen die Samen herausholt, als Werkzeug dienen. Das Gefieder des Weibchens ist graugrün und das des Männchens ab dem zweiten Lebensjahr ziegelrot gefärbt.

Beschreibung

Mit 40 g Gewicht ist der Fichtenkreuzschnabel etwas größer als ein Spatz; ca. 15-17 cm

Lebensraum

Der Fichtenkreuzschnabel ist in Mittel- und Nordeuropa anzutreffen. Er lebt hauptsächlich in Nadelwäldern, oft in der Bergregion, aber auch im Flachland in Parkanlagen und Gärten.

Ernährung

Er ernährt sich, wie sein Name schon vermuten lässt, hauptsächlich von Fichtensamen, aber auch von Früchten und Beeren.

Fortplanzung

Brutzeit: Dezember/Januar und März/April 3-4 Eier
Brutdauer: 14-16 Tage

Besonderheiten

Die Kreuzschnäbel sind auch unter einem anderen Namen bekannt: „Christvogel“. Er wird deshalb so genannt, weil er oft an Weihnachten zu sehen ist und eine Legende sagt, er habe versucht die Nägel aus dem Kreuz Jesu zu ziehen und habe deswegen den gekreuzten Schnabel.

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