Der Habicht

Vögel der Alpen

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Der Habicht wurde schon im Mittelalter und wird auch heute noch zur Beizjagd abgerichtet. Einmal abgerichtet wird er bei der Beizjagd losgeschickt, sobald mögliche Beute aufgescheucht wurde.

Der Habicht verfolgt, hetzt und schlägt die Beute mit ein wenig Glück. Danach muss der Falkner herbeieilen und dem Habicht die Beute abnehmen, denn wenn er erstmal satt ist kommt er nicht mehr auf die Faust des Falkners zurück. Entflohene Beizhabichte sind häufig daran zu erkennen, dass sie an Ihren Füßen einen Lederriemen und ein kleines Glöckchen tragen

Beschreibung

Spannweite des Männchens um 1.00m, des Weibchens um 1.20 m. Sie besitzen kurze und stämmige Beine mit langen, sichelförmigen Krallen, können bis 63 cm lang werden. Gewicht: Weibchen: 900 bis 1250 g, der Terzel 500 bis 800 g

Lebensraum

Ausschließlich Greifvogel des Waldes, ist jedoch auch in Parklandschaften mit ausgedünnten Waldungen anzutreffen

Ernährung

Wird von Jägern als größter Konkurrent bei der Jagd auf Niederwild angesehen. Seine Nahrungspalette reicht von Kleintieren wie Mäusen über andere Vögeln wie Eichelhäher und Ringeltauben bis hin zu Hasen

Fortplanzung

Die Balz des Standorttreuen Habichts beginnt im Vorfrühling, Sie legen bis zu vier Eier die außergewöhnlich lang nämlich 40 Tage ausgebrütet werden. Gewöhnlicherweise schaffen es aber nur zwei Jungtiere flügge zu werden

Besonderheiten

Durch seine enorm starke Flugmuskulatur ist der Habicht zu minutenlanger Hetzjagd fähig, die er in der Regel als Sieger beendet. Seine Muskulatur erlaubt ihm extrem schnelle Starts und rascheste Wendungen. Normalerweise lauert er seiner Beute von einer versteckten Warte auf von der aus er angreift und die Beute überrumpelt. Er schlägt seine Beute in der Luft und am Boden. Was er einmal gefasst hat lässt er nicht mehr los. Auf diese Weise wurden schon viele auf Hasen reitenden Habichte von im Wege hängenden Ästen erschlagen, andere fielen Bauern zum Opfer die Ihn auf dem gegriffenen Gockel erschlugen

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