Der Admiral

Insekten, Reptilien & Amphibien

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Man kann den prächtigen Admiral je nach Gebiet bis auf einer Höhe von ca. 2.500m finden.

Beschreibung

Die Flügelspannweite des Admirals erreicht eine Länge von 50-65mm. Er trägt eine dunkelbraune Grundfarbe und auf der Oberseite der Vorderflügel etwa in der Mitte eine rote Binde. Die Spitzen sind schwarz gefärbt und tragen weiße Flecken. Eine rote Binde findet man ebenfalls auch am Außenrand des Hinterflügels, wobei sie dort zusätzlich mit schwarzen Punkten geziert ist. Alle vier Flügel werden von einer weißen Linie, die kurz durch schwarze Punkte unterbrochen wird, umrahmt. Sowohl auf der hinteren Spitze der Hinterflügel als auch auf den Vorderflügeln trägt er zwei blaue Flecken. Die Unterseite der Flügel ist gräulich bis schwarz gefärbt. Die Raupen werden etwa 40mm, sie sind je nach Verbreitungsgebiet gelblich grau oder auch braun bis schwarz gefärbt und haben an den Seiten cremefarbene Flecken.

Lebensraum

Sie kommen von Nordamerika, Neuseeland, Südafrika, Europa und bis in den Westen Asiens überall vor und halten sich in verschiedenen Lebensräumen wie z.B. Wäldern, auf landwirtschaftlich genutztem Gelände sowie in Gärten und Siedlungen auf. Man findet in jedem Gebiet speziell an das Klima angepasst lebende Populationen. Sie ziehen innerhalb eine klimatisch ähnlichen Gebiets im Frühjahr nach Norden und im Herbst in den Süden.

Paarung und Entwicklung

Bei der Paarung berühren sich beide Geschlechter charakteristisch mit ihren Hinterleibern. Das Weibchen legt ihre Eier später einzeln auf die Blätter von Brennnesseln. Schon nach sieben Tagen schlüpfen dann die ersten Raupen. Sie spinnen die Brennnesseln dann zu typischen Blatttüten zusammen und verlassen diese sobald sie ganz zerfressen ist und keinen Schutz mehr bietet. In diesen Verstecken findet dann auch die Verpuppung statt. Nach etwa zwei Wochen schlüpft dann der fertige Falter.

Nahrung

Die Raupen ernähren sich ausschließlich von Brennnesseln. Die ausgewachsenen Falter hingegen von Nektar und anderen Pflanzensäften wie z.B. vom Sommerflieder oder dem gewöhnlichen Wasserdost. Im Herbst kommt es aber auch vor, dass sie an Früchten oder Fallobst saugen, das am Boden aufgeplatzt ist.

Besonderheit

Die Männchen gelten als besonders als territorial und verteidigen ihr eigenes Revier gezielt vor Konkurrenten. Es können dabei zum Teil wilde Verfolgungsflüge beobachtet werden.

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