Die Kreuzotter

Insekten, Reptilien & Amphibien

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Schlangen sind friedlicher wie im Allgemeinen angenommen wird. Sie greifen Menschen nur dann an, wenn Sie sich bedroht fühlen und keine Fluchtmöglichkeit mehr haben.

Wir entgegen haben Sie die letzten Jahre gnadenlos verfolgt, was der Grund dafür ist, dass die Kreuzottern, deren schwarzen Exemplare im Volksmund auch Höllenottern genannt werden, seit Jahren auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen. Kreuzottern halten über die Wintermonate Winterschlaf. Meist überwintern sie gemeinsam in verlassenen Kleinsäugerbauten

Beschreibung

Länge: Normalerweise 60 bis 70cm, können aber auch bis zu 90cm lange werden, wobei Weibchen größer werden als die Männchen. In Ihrer Färbung können Kreuzottern stark variieren, am häufigsten anzutreffen sind die in graubrauner Färbung mit schwarzen Zick-Zack-Bändern, wobei hier das Männchen kontrastreicher gezeichnet sind

Lebensraum

Die Schlange bevorzugt Lebensräume mit starker Tag-Nacht Temperaturschwankung und hoher Luftfeuchtigkeit. In Oberstdorf kann man ihr auf alpinen Geröllfeldern in Waldschneisen deren Rändern, Nadelwäldern, Mooren und auf Bergwiesen begegnen

Ernährung

Kreuzottern ernähren sich von jungen Vögeln, Fröschen, Mäusen, Eidechsen und anderen Kleintieren, die Sie durch Ihren Giftbiss töten und mit dem Kopf voran auf einmal hinunterschlucken. Durch besondere Eigenschaften Ihres Kiefers sind Sie in der Lage ganze Beuteltiere hinunterzuwürgen

Fortpflanzung

Die Paarung der Schlangen erfolgt in den Monaten April bis Mai. Kreuzottern sind lebendgebährend. Die Eier reifen innerhalb des Mutterleibes heran. Meist werden Ende August Anfang Oktober ca. 5 bis 15 Junge geboren, die nach drei bis vier Jahren Ihre Geschlechtsreife erlangen

Besonderheiten

Der Biss einer Kreuzotter ist giftig und kann sogar bis zum Tod führen. Das Schlangengift dieser Gattung wirkt hämoglobinauflösend, es lähmt die Nerven und wirkt Blutgefäßzerstörend. Auf keinen Fall sollte die betroffene Stelle abgebunden oder gar die Wunde ausgesaugt werden. Der oder die Betroffene sollte sich möglichst ruhig verhalten, sich so wenig wie möglich bewegen und schnellstmöglich das nächste Krankenhaus aufsuchen

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