Die Ringelnatter

Insekten, Reptilien & Amphibien

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Die Ringelnatter ist die verbreitetste aller deutschen Nattern. Zwei weiße Mondflecke beim Männchen sowie zwei gelbe Mondflecke beim Männchen bei beiden hinter den Schläfen, kennzeichnen diese Natter so sicher, dass sie niemals mit anderen Schlangen in ihrem Lebensraum verwechselt werden kann.

Zum Verbreitungsgebiet der Ringelnatter gehört mit Ausnahme Skandinaviens ganz Europa, der Nordwesten Afrikas und weite Teile Vorderasiens. Sie zählt zu den Kriechtieren, die den nötigen Winterschlaf so kurz wie möglich halten und sich noch bis lange in den Herbst von der Sonne verwöhnen lassen

Beschreibung

Größe: Kann bis zu 2.00m erreichen
Gewicht: große Exemplare können bis zu 4kg schwer werden

Lebensraum

Bevorzugt dicht bewachsene Ufer von Sümpfen oder Weihern sowie fließenden Bächen. Außerdem ist Sie häufig in Ried- o. Binsengras, im Sumpf oder in feuchten Feldern zu finden. Teilweise ist die Natterart auch bei Gehöften oder menschlichen Siedlungen in Müll- oder Misthaufen anzutreffen, wo sie sich gern einnistet

Ernährung

Die für Menschen ungiftige Schlange bevorzugt vor allem Frösche, aber auch Lurche und kleine Fische (ist auch über und unter Wasser anzutreffen)

Fortpflanzung

Weibchen legt 10-30 Eier in Laubhaufen oder Moos;
die Jungen sind 15-18cm lang und sofort selbständig

Besonderheiten

Die Ringelnatter, die ihre Augen immerzu geöffnet hat, ist eine Sonnenanbeterin die ihresgleichen sucht. Ihr wird sogar nachgesagt, dass sich im See fischende Ringelnattern zum sonnen, auf dem Rücken schwimmender Enten platzieren umso die Weiche Unterlage, die Wärme und Ruhe zu genießen. Die Enten lassen sich dies ohne Widerstand gefallen

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