Der Maulwurf

Tiere in den Alpen

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Die Gänge der Maulwürfe sind von ovalem Querschnitt und verlaufen in der Regel dicht unter der Oberfläche, obwohl sie in Ausnahmefällen bis 1 Meter tief reichen.

Die Gänge werden mit den Vorderfüßen gegraben. Die los gewühlte Erde wird dabei nicht gleichmäßig, sondern haufenweise hoch gedrückt. Ein Maulwurf kann dabei das 20fache seines eigenen Körpergewichts hoch drücken. Hierfür verwendet er nicht, wie die meisten anderen Gräber, die Schnauze oder den Kopf, sondern ebenfalls die Vorderfüße. Einen Winterschlaf halten Maulwürfe nicht.

Beschreibung

*Körperlänge: 14 - 16 cm, Schwanzlänge: 2,5 - 3,5 cm
*Gewicht: 80 - 120 Gramm

Lebensraum

Unter gut begrabbaren Wiesen, Grasland und Wäldern

Ernährung

Besteht zu 90% aus Regenwürmern. Der Rest setzt sich aus allerlei Insektenlarven, Drahtwürmern, Asseln und Schnecken zusammen

Fortplanzung

Maulwürfe paaren sich zwischen Februar und Mai. Die Tragezeit beträgt 28 Tage.

Besonderheiten: An die Erdoberfläche kommen Maulwürfe nur, wenn sie durch Nahrungsknappheit oder große Trockenheit gezwungen werden und dann ausschließlich nachts. Ansonsten leben die Tiere nach einer eigenen "inneren Uhr", völlig unabhängig von Tages und Nachtzeiten. Feinde hat er aufgrund seines penetranten Moschusgeruchs sehr wenige, zu diesen zählen lediglich das Wildschwein der Dachs und vor allem der Storch

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