Natur

gefällt mir
5 Minuten

Immer mehr Menschen sehnen sich nach intakter, unberührter Natur. Es ist höchste Zeit auch bewusst und rücksichtsvoll mit Ihr umzugehen!

  • Geben Sie der Natur etwas zurück!
    Aufgrund der voran schreitenden Urbanisierung und einer immer hektischer und unpersönlicher werdenden Arbeitswelt, wird die Sehnsucht nach unberührter Natur, einer intakten Tier- und Pflanzenwelt und ursprünglicher, unverbauter Lanschaften immer größer!Erfreulich, dass immer mehr Menschen begreifen, dass diese Natur geschützt und behütet werden muss um Sie für die Zukunft zu erhalten. Eine intakte Natur kann es nur geben, wenn jeder respektvoll und behutsam mit Ihr umgeht! Nicht selten müssen dabei auch persönliche oder wirtschaftliche Interessen zurück stecken! Die meisten Rückzugsgebiete unserer Tier- und Pflanzenwelt stehen bereits unter gesetzlichem Schutz um diese als Lebensraum für bedrohte Flora & Fauna erhalten zu können. Auch im einzigartigen Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen ist dies, trotz der sehr hohen, touristischen Frequenz, in vielfacher Weise geglückt. Um die besondere Tier- und Pflanzenwelt und die einzigartige Gebirgslandschaft im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, benötigt es ein naturbewusstes, rücksichtsvolles Verhalten jedes Einzelnen!
  • Umweltschutz beginnt bei der Anreise
    Warum nicht einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Oberstdorf anreisen? In Bezug auf Ausgangs- und Endpunkt einer Mehrtagestour steigert das sogar die Flexibilität. Falls Sie doch mit dem PKW anreisen müssen, stehen die zentralen Parkplätze P1 und P2 am Ortseingang zur Verfügung. Von hier sind es nur wenige Gehminuten bis zum Busbahnhof in Oberstdorf, von dem aus Sie umweltfreundlich an jeden Tourenausgangspunkt gelangen! Auf diesem Wege schonen Sie nicht nur das Naturschutzgebiet der Allgäuer Alpen bereits bei Ihrer Anreise!
  • In der Wohnstube anderer
    Bitte bleiben sie auf den markierten Wegen und vermeiden Sie Abkürzer! In den Allgäuer Alpen unterwegs, befinden Sie sich nicht allzu selten unbemerkt, in ökologisch sensiblen Flächen und mitten im Lebensraum seltener, schützenswerter Tiere und Pflanzen! Bitte bedenken Sie: ein Abkürzer findet viele Nachahmer! Innerhalb weniger Jahre kann das die Grasnarben verletzten und sogar zu schwerwiegenden Bodenzerstörungen führen! Wer auf den markierten Wegen bleibt und auf Abkürzer verzichtet, bleibt zudem auf der sicheren Seite!
  • Eine Selbstverständlichkeit
    Geben Sie Ihren Mitmenschen die Chance, die Natur so vorzufinden wie Sie, sie selbst vorgefunden haben. Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit nach Hause! Zum Müll gehören wie woanders auch Toilettenpapier oder Taschentücher nach dem Geschäft! Falls überhaupt, dauert es Jahre bis sich diese Stoffe in den Bergen auflösen. Packen Sie die benutzten Tücher in eine verschließbare Tüte die Sie bei nächster Gelegenheit umweltfreundlich entsorgen!
  • Mach ein Photo!
    Eine Vielzahl der Pflanzen in den Allgäuer Alpen sind sehr selten, geschützt oder gar vom Aussterben bedroht! Bitte lassen Sie die Blumen stehen! So können sich auch die nachfolgenden Bergsteiger an der Blumenpracht erfreuen! Speichern Sie die Naturschönheit auf Polaroid. Fotos sind nicht nur langlebiger sondern gelegentlich auch sicherer – einzelne Blumen und Gewächse in den Allgäuer Alpen sind giftig!
  • Hunde auf Viehweiden!
    Ohne die Land- und Alpwirtschaft wäre das Allgäu und die Allgäuer Alpen heute nicht das was Sie sind! Sie tragen wesentlich zur Kulturlandschaft und zur Vielfalt des Naturschutzgebietes bei! Bitte beachten Sie: ein Hund der einer Rinderherde in den Bergen zu nahe kommt, kann zu einer erheblichen Beunruhigung des Braunviehs führen! Im Verband können Rinder sogar aggressiv auf Hunde reagieren! Unachtsam offen gelassene Weidegatter können eine Gefahr für die Weidetiere darstellen. Schließen Sie die Weidegatter die sie selbst geöffnet haben! Wiesen und Felder dürfen während der Nutzungsperiode – auch von Hunden – nicht betreten werden! Hundekot auf Viehweiden kann über Krankheiten bis zum Tod von Rindern führen! Entsorgen Sie das Geschäft Ihres Hundes sachgerecht und umweltbewusst!
  • Der Umwelt zuliebe!
    Bitte halten Sie sich an die wichtigsten Schutzbestimmungen des Naturschutzgebietes! Die Vorschriften dienen ausschließlich dem Schutz der Tiere und Pflanzen in den Allgäuer Alpen, die sich selbst nicht wehren können und darauf angewiesen sind! Oft wissen Betroffene gar nicht inwieweit Sie durch Ihr Fehlverhalten Tiere und Pflanzen gefährden können! Trauen Sie sich Personen auf Ihr Fehlverhalten anzusprechen! Nur wenn sich alle daran halten, sichert das die Natur für die Zukunft
  • Freies Betretungsrecht
    In den Alpen gilt in aller Regel ein freies Betretungsrecht der Natur. Das heißt, dass "zum Zwecke der Erholung das Betreten der Flur für jedermann, auf eigene Gefahr gestattet ist". Dabei können Schutzbestimmungen das Grundrecht für Naturschutzgebiete, Nationalparks, Wildschutzgebieten, Ruhegebieten (Österreich), Wald-Wild-Schongebieten (Schweiz) einschränken.
Funktion Naturschutzgebiet

Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet, insgesamt 75% der Gemeindefläche von Oberstdorft, hat die Aufgabe den Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen und damit Ihre Existenz zu sichern! Dabei sind die Allgäuer Alpen mitunter auch aufgrund Ihrer Einzigartigkeit und der besonderen, landschaftlichen Schönheit schützenswert!

Parken

Benutzen Sie wann immer möglich die öffentlichen Verkehrsmittel & parken Sie umweltbewusst. Die zentralsten und umweltfreundlichsten Parkplätze in Oberstdorf befinden sich am Ortseingang, nur wenige Gehminuten vom Busbahnhof entfernt (P1 und P2).

Zelten

Zelten oder das Biwackieren außerhalb felsiger Bereiche sowie das Feuer machen, ist im Naturschutzgebiet der Allgäuer Alpen verboten!

Schauen Sie nicht weg!

Bedenken Sie: Zuwiderhandlungen beinträchtigen die vielerorts nahezu unberührte Natur und Gebirgslandschaft und gefährden unter Umständen sich darin befindende Tier- und Pflanzenarten! Vieles geschieht aus Unwissenheit! Machen Sie Ihre Mitmenschen auf deren eventuelles Fehlverhalten aufmerksam! Nur wenn alle künftig etwas mehr Rücksicht nehmen (auch wenn Sie damit Ihre eigenen Interessen etwas zurück stecken müssen) kann die Natur langfristig gesichert werden!

Hunde

Hunde gehören in sensiblen Gebieten an die Leine! Bitte achten und respektieren Sie den Lebens- und Nahrungsraum anderer Wildtiere! Auch außerhalb des Naturschutzgebietes kann Hundekot auf land- und alpwirtschaftlichen Flächen zu Krankheiten der weidenden Rinder und Kühe führen!

Mountainbikes

Außerhalb von dafür gekennzeichneten Radwegen ist die Benutzung von Bergpfaden mit dem Fahrrad oder Mountainbike untersagt! Das Verbot beinhaltet sämtliche Hüttenaufstiege, Gipfelanstiege, Hüttenverbindungswege und sonstige Bergpfade in den Allgäuer Alpen!

Füchse

Artenreichstes Gebirge Deutschlands

Naturschutzgebiet

Die Allgäuer Hochalpen sind eines der artenreichsten und vielfältigsten Gebirge in den Alpen. Vom WWF wurden es zu einem der 23 wertvollsten Naturschutzgebieten im Alpenraum erklärt!

Murmeltier

Schutzverordnung

Die Schutzverordnung soll das Überleben vieler gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie deren natürlichen Lebensraum sichern! Befolgen Sie die Regeln aus Rücksicht zur Natur!

Zämed duss – zusammen draußen

Damit auch jeder Spaß an der Bewegung hat, ist es wichtig, einige Grundregeln zu beachten. Die gegenseitige Rücksichtnahme gehört unbedingt dazu – unabhängig davon, ob man auf zwei Rädern oder auf zwei Beinen unterwegs ist. Die Kampagne „Zämed duss“ soll ein kleiner Anstoß sein, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen und in Erinnerung rufen, dass alle nur aus dem einen Grund draußen unterwegs sind: um die Natur zu genießen.

Mehr zu "Zämed duss" finden Sie unter: www.oberstdorf.de/zusammen

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser

Um die Website optimal darstellen zu können, benötigen Sie einen aktuellen Browser.
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Downloadlinks

×