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Ausrüstung

Neben den alpinen Grundvoraussetzungen ist entsprechende Kraft + Kondition, absolute Schwindelfreiheit, Klettersteigausrüstung samt Helm sowie entsprechende Klettersteig- (Klettersteigtechnik, Sicherungstechnik) und Bergerfahrung (Wetter) Grundvoraussetzung.

Bemerkungen

Für Einsteiger existiert mit dem Kanzelwand-Erlebnis-Klettersteig eine zweite, wesentlich einfachere Klettersteigvariante auf den Warmatsgundkopf (Kanzelwandgipfel)! Sie ist geeignet für alle, die noch nicht allzu viel Erfahrung im Klettersteiggehen gemacht haben und entsprechend ausgerüstet sind. Daten & Fakten: Schwierigkeitsgrad: B (mäßig schwierig); Länge: ca. 200m; Durchgangszeit ca. 15 bis 30 Minuten; Von Tourismus Oberstdorf und den ortsansässigen Bergschulen werden hier im Sommer Anfängerkurse angeboten, die unter anderem einen ersten Überblick über die Sicherungs- und Steigtechniken im Klettersteig vermitteln.

Besonderheiten

Für sportliche Bergsteiger ist es möglich, den 2-Länder-Sport-Klettersteig bereits in den Aufstieg zur Fiderepasshütte mit einzubauen. Dabei empfiehlt sich vorab, mit einer der nahen Bergbahnen aufzufahren. Am Ende des Klettersteiges, führt vom Gipfel des Warmatsgundkopfes (Kanzelwandgipfel) ein Bergpfad hinab zur verfallenen Rossgundalpe. Hier kehrt man auf den Normalanstieg zurück, der über die Kühgundhütte zur Fiderepasshütte führt.

Bitte beachten

Der Zweiländer-Sport-Klettersteig ist für erfahrene Bergsteiger und Sportkletterer konzipiert! Im Vergleich zu anderen Klettersteigen in Oberstdorf wird die Oberkörpermuskulatur, gerade in den Armen wesentlich kräftiger beansprucht. Der teilweise stark ausgesetzte Klettersteig verläuft über weite Strecken in senkrechter Felswand und verfügt über keine Notabstiege.

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Kontakt

Tourismus Oberstdorf
Alpininfo
Prinzregentenplatz 1
87561 Oberstdorf
Tel. 08322 700 200
Klettern am 2-Länder-Klettersteig
Klettern am 2-Länder-Klettersteig
Auf dem Weg zum Zebrapfeiler
Auf dem Weg zum Zebrapfeiler
Quergang
Quergang
Auf dem Weg zum Rastplatz
Auf dem Weg zum Rastplatz
Zusatzsicherung
Zusatzsicherung
Luftiger Quergang
Luftiger Quergang
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Der Zweiländer-Sport-Klettersteig

Die anspruchsvolle Route mit exponierten Quergängen und anstrengenden Kletterpassagen ist auch für geübte Kletterer und Bergsteiger eine Herausforderung!

Der Zweiländer-Sport-Klettersteig in einer weitgehend senkrechten Felswand, bietet mit steilen Aufschwüngen, luftig ausgesetzten Querbändern, einer Seilbrücke, schwierigen Kletterpassagen und nicht zuletzt einem atemberaubenden Tiefblick, alles was sich geübte Bergsteiger oder Sportkletterer wünschen. Mit einer Länge von 550 Metern bleibt er dabei überschaubar, erfordert dennoch entsprechende Kondition, Kraft und die richtige Technik. Über eine der naheliegenden Bergbahnen ist der Einstieg schnell und bequem zu erreichen.

Zustieg

Als Ausgangspunkte dienen die Berg- oder Gipfelstationen der Fellhorn- bzw. Kanzelwandbahn. Von hier führen gut ausgebaute Wanderwege in den Bereich des Klettersteiges. Von der Kanzelwand Bergstation kommend, ist der Anstieg zum Klettersteig ausgeschildert. Im Fellhornbereich sollte man zunächst der Beschilderung zur Fiderepasshütte folgen, um zum Einstieg des Klettersteiges zu gelangen. Unterhalb der immer eindrucksvoller werdenden Nordostwand des Warmatsgundkopfes (Kanzelwandgipfel) angekommen, führt ein kleiner Bergpfad unter den Wandabbrüchen angenehm bergauf zum Einstieg des Klettersteiges.

Am Zebra Pfeiler

Die ersten Meter nach dem Einstieg sind noch recht einfach. In der bald anschließenden, steil nach oben führenden Passage, ist entsprechende Klettererfahrung aber bereits von Vorteil. Einige, eiserne Tritthilfen vereinfachen den Aufstieg. Unterhalb des Zebra Pfeilers führt der Klettersteig entlang einer einfache Querung, die dazu einlädt sich vor dem nachfolgenden, schweren Abschnitt noch einmal etwas zu erholen.

In senkrechter Felswand

Nach kurzer Zeit gilt es einen Aufschwung in senkrechter Felswand mithilfe einiger Stahlklammern zu bewältigen. Im Anschluss führt ein relativ langer, kräftezehrender, ausgesetzter und stellweise sogar überhängender Quergang bis zu einer einfacheren Stelle, die sich als Rastplatz eignet. Schon wenige Meter darauf, führt der Klettersteig wiederum querend und kräfteraubend dem nächsten Highlight entgegen. Nach einer erneuten, mit Tritthilfen versehenen Steilstufe, einem darauf folgenden, kleinen Absatz sowie einer kurzen Querung führt der Klettersteig über die Seilbrücke. Da der doppelte Seilsteg an dieser Stelle nur wenig exponiert ist, gibt es sicherlich viele andere Abschnitte die im Vergleich zur Brücke mehr Nervenkitzel verursachen. Nach der anschließenden Querung, sind die schwierigsten Abschnitte des Klettersteiges bewältigt. Im Anschluss führt der Klettersteig über nunmehr einfacheres Gelände zur Gipfelplatte und dem Wandbuch. Dabei gilt es nur noch kurze, steile Aufschwünge in dem felsdurchsetzten Gelände zu überwinden. Nach dem Ausstieg des Klettersteiges am Ende der Gipfelplatte sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfel des Warmatsgundkopfes.

Der Rückweg vom Gipfel führt über einen normalen Abstieg in ungefähr 30 Minuten bis zur Bergstation der Kanzelwandbahn. Von hier muss für den Rückweg über die Bierenwangalpe zur Fellhornbahn Mittelstation ungefähr eine Stunde Gehzeit eingerechnet werden.

Klettern am 2-Länder-Klettersteig
2-Länder-Klettersteig
Blick von der Oberstdorfer Hammerspitze zur Fiderepasshütte
Die hier abgebildeten Wegverläufe / GPS-Daten wurden manuell erstellt und dienen nur zur allgemeinen Orientierung

 
 
 
 
 
Alpine Erfahrung erforderlich! (alpine Gefahren, Wetterkunde)
 
 
 
 
 
Malerische Berglandschaft
 
 
 
 
 
Absolute Schwindelfreiheit Voraussetzung (Felssteige, Klettersteige in exponiertem Gelände)
 
 
 
 
 
Klettersteig (Siehe Definition: A-E, einfach bis extrem schwierig)
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
begehbar
0,55 km
2 Stunden
268 m
hochalpines Gelände
moderat bis anspruchsvoll
Fels
Klettersteig
NEIN

letzte Aktualisierung am 26.09.2016

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