Grenzgang

Tour

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5 Minuten

Die Tourenvariante ist aufgrund des überschaubaren Schwierigkeitsgrades und der übersichtlichen Anstiege und Tagesetappen bei Anfängern und Familien beliebt.

Beliebt bei Familien und Ungeübten!

Die abwechslungsreiche 3 bis 4 Tagestour, bietet traumhafte Ausblicke auf den Allgäuer Hauptkamm sowie eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt am Wegesrand. Unterwegs im Bereich der Schafalpen und in den südöstlichen Kleinwalsertaler Bergen, finden vor allem Familien und Ungeübte kurze Tagesetappen sowie einfache Hüttenanstiege vor.

Nachmittagsprogramm

Für Bergsteiger die nach den kurzen Tagesetappen nachmittags noch etwas unternehmen möchten, bieten einige Gipfel im Nahbereich der Hütten oder möglich Exkursionen ins Reich des Alpensteinbocks attraktive Ausflugsmöglichkeiten. Oft ist aber allein der Aufenthalt auf einer Hütte Erlebnis genug!

Das Level erhöhen!

Von der Mindelheimer Hütte führt die Mehrtagestour über das blumenreiche und einfach zu begehende Koblat ins benachbarte Kleinwalsertal. Wer schwindelfrei und trittsicher ist und es im Verlauf der Tour etwas anspruchsvoller haben möchte, kann die Tour von der Mindelheimer Hütte über den Schrofenpass und das Mutzentobel zur Rappenseehütte oder Enzianhütte verlängern.

Grenzenlos

Der Grenzverlauf zwischen Deutschland und Österreich führt unmittelbar über den Gratverlauf der Schafalpenköpfe. Je nach Tourenvariante wird die Grenze zwischen dem Kleinwalsertal und Oberstdorf immer wieder überquert! Auch die Fiderepasshütte steht praktisch unmittelbar auf der Grenze zwischen Bayern und Vorarlberg. Unweit von der Mindelheimer Hütte befindet sich der südlichste Punkt Deutschlands. Der südlichste Grenzstein markiert zugleich die Grenzen zwischen Vorarlberg, Tirol und Bayern. Für einen Abstecher müssen ca. 2 bis 3 Stunden zusätzlich eingeplant werden, gerade mit Kindern meist etwas zu lange. Die Natur selbst allerdings kennt keine politischen Grenzen. Deshalb bleiben auch die Grenzgänge meist unbemerkt.

Sie befinden sich im alpinen Gelände!

Die Fiderescharte – der Übergang vom Fiderepass ins Rappenalptal stellt für Neulinge im alpinen Gelände die Schlüsselstelle der Tourenvariante dar. Auf einigen wenigen, etwas ausgesetzten Metern wird ein gewisser Grad an Schwindelfreiheit empfehlenswert. Zudem ist hier im Frühjahr, vor allem nordseitig noch mit einigen Altschneefeldern zu rechnen. Unter Umständen ist hier zusätzliche Ausrüstung zur Selbstsicherung von Kindern hilfreich!
Im Bereich des Walser Gaishornes und Liechelkopfes sind sehr häufig Steinböcke zu beobachten. Dabei ist das Beobachtungsgebiet des Alpensteinbocks von der Mindelheimer Hütte aus in nur ungefähr 45 Minuten zu erreichen.

Von der Widdersteinhütte zurück nach Oberstdorf

Von der Widdersteinhütte führen zwei Abstiege ins Kleinwalsertal. Der Abstieg über das Gemstl ist technisch etwas schwerer. Im Abstieg befindet sich eine ausgesetzte aber gut abgesicherte Passage. Der Abstieg über das Bärgundtal ist einfach. Bei Regen muss hier speziell auf einigen Abschnitten mit rutschigen Verhältnissen gerechnet werden. Beide Talwege nehmen ca. 3 Stunden Gehzeit in Anspruch.

Geben Sie der Natur etwas zurück!

Die Bergtour ist je nach geplantem Ausgangs- und Endpunkt von Mittelberg im Kleinwalsertal oder Oberstdorf aus durchführbar. Sollten Sie mit dem PKW anreisen ist der Parkplatz P2 am Ortseingang ein empfehlenswerter, zentraler Abstellplatz. Hier geparkt, kann die Mehrtagestour jederzeit aufgrund von Witterungseinflüssen oder der Kinder wegen, spontan um geplant werden. Vom nahe gelegenen Busbahnhof fahren zu den Hauptzeiten alle zehn Minuten Busse ins Kleinwalsertal ab. Busse ins Stillachtal verkehren 30 minütig. Dabüer hinaus schonen Sie durch das frühe Parken in Oberstdorf das Naturschutzgebiet der Allgäuer Alpen!

Anstiege zur Fiderepasshütte

Fellhorngrat

Fiderepasshütte über Fellhorngrat

Diese Aufstiegsvariante stellt erhöhte Ansprüche an Kondition und Schwindelfreiheit, belohnt aber mit einem der schönsten Gratwanderungen in den Allgäuer Alpen.

Wildental

Fiderepasshütte über Kuhgeren

Die vielen Ausblicke in das Kleinwalser- und Wildental machen den technisch sehr einfachen Hüttenanstieg zu einer landschaftlich prächtigen Erfahrung.

Wasserfall Wildental

Fiderepasshütte über Wildental

Diese Aufstiegsvariante durch das malerische Wildental kombiniert ein landschaftliches Erlebnis mit einem vor allem technisch sehr einfachen Hüttenanstieg.

Fiderepasshütte - Mindelheimer Hütte

Blick ins Oberallgäu

über Krumbacher Höhenweg

Diese Hüttenverbindung ist eine der einfachsten in den Allgäuer Alpen. Der Übergang über die Fiderescharte garantiert dennoch ein unvergessliches Bergerlebnis

Mindelheimer Hütte - Widdersteinhütte

Enzian

Im Gemstlkoblat

Die einfache Hüttentour besticht durch imposante Ausblicke auf den Biberkopf und den Widderstein und begeistert durch eine vielfältige Alpenflora am Wegesrand

Mindelheimer Hütte - Rappenseehütte

Erhöhter Schwierigkeitsgrad! Als technisch einfachere Variante zum Schrofenpass besteht die Möglichkeit ins Rappenalptal zur Schwarzen Hütte abzusteigen um anschließend mit dem Eselsweg den Anstieg zur Rappenseehütte anzutreten.

Abstieg zur Schwarzen Hütte

Oberschenkeltraining

Eine ähnlich reizvolle Verbindungsvariante zur Rappenseehütte für nicht Schwindelfreie aber konditionell und Oberschenkel geübte Bergsteiger.

Rappenalptal

Schrofenpass und Mutzentobel

Eine technisch anspruchsvolle und zugleich landschaftlich beeindruckende Hüttentour hoch über dem idyllischen Rappenalptal

Abstieg von der Rappenseehütte ins Tal

Rappenseehütte vom Linkerskopf

Enzianhütte - Rappenseehütte

Aufgrund der überschaubaren Länge und der landschaftlichen Schönheit, bietet das Teilstück einen genussvollen Anstieg zur Rappenseehütte.

Rossgundscharte

Enzianhütte über Einödsbach

Auf dem Anstieg zur Enzianhütte gewinnt man schnell an Höhe und Panorama, dafür erfordert er allerdings eine gute Kondition und kräftige Oberschenkel

großer Rappensee

Rappenseehütte über den Eselsweg

Für Bergfreunde die ausgesetzte Wegpassagen meiden möchten, bietet der Eselsweg einen geeigneten und aussichtsreichen Hüttenanstieg zur Schutzhütte.

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